Full text: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 64.1912 (64)

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64. Jahrg. 
Mlgemeine Yeut ir“ Ührerzeitun ) 
Schriftleiter: Lehrer Ernft Linde in Gotha. 
Jährlich erſcheinen 48 Uummern. Bezugspreis halbjährlih 4 Mark. | Beſtellungen nehmen alle Buchhandlungen und Poſtämter an. 
Aufſätze und Bücher zur Beurteilung werden an die Schriftleitung erbeten. | Anzeigen für die vierſpaltige Petitzeile- oder deren Raum 30 Pfennig. 
Ne. 5 2. Februar 1912. 
 
 
 
 
Inhalt: Ubhandlungen: Einladung zur Deutſchen Lehrerverſammlung in Berlin. Pfingſten 1912. -- Der Rabe in der Mythologie, Sage 
* und Kunſt. Don Dietrich Darenberg in Dortmund. =- Der Schulgeſetzentwurf im Königreich Sachſen. -- Bibelſcherze. =- Vom 
Kriegsſc<auplatz. =- Vermiſchtes. -- Beurteilungen, -- Rätſel. -- Briefkaſten. -- Anzeigen. 
Einladuna zur Deutſchen Cebrerverſ ammluna in Berlin. 
Pfinaſten 1912. 
Auf die freundliche Einladung durch den Berliner Lehrerverein hat die KKUI. Vertreterverſammlung des Deutſchen 
Lehrervereins zu Straßburg i. Elſ. beſchloſſen, die nächſte Deutſche Lehrerverjammlung | | 
am 27., 28., 29. und 30. Mai 1912 in Berlin 
 
 
 
 
 
 
abzuhalten. 
Die Hauptverſammlungen finden am 28. und 29. Mai (Dienstag und Mittwoch der Pfingſtwoche) ſtatt, während 
: der erſte und der letzte YVerſammlungstag (Montag und Donnerstag) für die Vertreterverſammlung in Ausſicht ge- 
nommen ſind. 
Nebenverſammlungen können an allen vier Verſammlungstagen während der nicht durch die Hauptverſammlungen 
beſetzten „Stunden abgehalten werden. Anmeldungen von ſolchen ſind nach den Saßzungen mindeſtens acht Wochen vor der 
Verſammlung, alſo ſpäteſtens bis zum 31. März d. I. an den unterzeichneten Geſchäftsführenden Ausſchuß zu richten, der 
über die Zulaſſung zu entſcheiden hat. 
Alle Mitglieder des Deutſchen Lehrervereins, alle deutſchen Lehrer und Lehrerinnen, alle Freunde der Schule aus 
anderen Ständen laden wir zu unſerer Verſammlung hierdurch beſtens ein. Jnsbeſondere bitten wir auch die Schulbehörden 
der deutſchen Staaten und die Gemeindeverwaltungen, ihr Intereſſe an der Verſammlung durch Entjendung von Vertretern 
bekunden zu wollen. | 
Auf folgende die Deutſche Lehrerverſammlung betreffende Beſtimmung in den Satzungen des Deutſchen Lehrervereins 
erlauben wir uns beſonders aufmerkſam zu machen: 
„Zur Beteiligung an der Diskuſſion ſind alle Teilnehmer der Verſammlung berechtigt; das Recht der Ab- 
ſtimmung haben jedoch nur die Mitglieder der Dertreterverſammlung.“ 
Alle auf die Deutſche Lehrerverſammlung bezüglichen Anfragen und Mütteilungen, namentlich auch die Anmeldungen 
von Nebenverſammlungen, bitten wir an unſeren mitunterzeichneten Geſchäftsführer zu richten. 
Berlin, im Januar 1912. 
Der Geſchäftsführende Uusſchuſz des Deutſchen Lehrervereins. 
G. Röhl, Lehrer, N. 65, Seeſtr. 98, C. <. A. Preßzel, Rektor, NO. 535, Prenzlauer Allee 227, 
Vorſitzender. Geſchäftsführer. 
 
Deutſche Lehrer! Freunde der deutſchen Schule! | 
Der vorſtehenden Einladung des Geſchäftsführenden Ausſchuſſes ſchließt ſich der unterzeichnete OrtSausſchuß für die 
Deutſche Lehrerverſammlung in Berlin mit dem innigen Wunſche an, daß es ihm vergönnt ſein möge, recht zahlreiche Gäſte 
aus allen deutſchen Landen zu dem Maifeld der deutſchen Lehrer in der Hauptſtadt des Deutſchen Reiches willkommen zu heißen. 
- Wir wiſſen es wohl, daß unſere Stadt und ihre Umgebung manches Vorzuges ermangeln, deſſen andere deutſche 
Städte und Landſchaften ſich rühmen können. Das eine aber wird der Reichshauptſtadt zuerkannt werden müſſen, daß ſie 
eine Stätte regſter und intenſivſier Tätigkeit auf allen Gebieten des geiſtigen und wirtſchaftlichen Lebens iſt, und darum dürfen 
wir hoffen, daß hier auch die Deutſche Lehrerverſammlung die Bedingungen für eine gedeihliche Arbeit finden wird. Auch 
das märkiſche Land, das einen Theodor Fontane zu poeſieerfüllten Schilderungen angeregt und einem Walter Leiſtikow die 
Motive zu ſeinen ſtimmungsvollen Bildern geboten hat, kann wohl nicht aller Reize bar ſein, und wir glauben beſtimmt, daß 
alle, die ſich von uns in die Landſchaften an der Havel und Spree hineinführen laſſen, ihre eigenartige ſtille Schönheit 
empfinden werden. Wenn indes Berlin und die Mark troßdem für manchen nicht genug Anziehendes haben ſollten, jo rechnen 
wir um ſo mehr auf die Werbekraft der Beratungsgegenſtände, die die diesmalige Deutſche Lehrerverſammlung beſchäftigen 
werden. Gilt es doch, Stellung zu nehmen zu Problemen, die für die Zukunft der Schule und des Lehrerſtandes von ſchwer- 
wiegender Bedeutung ſind, und je größer die Zahl der Teilnehmer an der Verſammlung iſt, deſto ſtärker und nachhaltiger 
wird der Eindru>k ihrer Rundgebungen auf die YVolksgeſamtheit ſein. - 
So ſeien denn nochmals alle, die von Berufs wegen an der Yolksſchule arbeiten, und alle, denen ſonſt ihr Gedeihen 
am Herzen liegt, zur Pfingſtfahrt nach Berlin dringend und herzlich eingeladen. - Was redlicher guter Wille vermag, wird 
von uns getan werden, um allen Beſuchern die Tage ihres Aufenthaltes in Berlin zu Tagen innerer Bereicherung un 
freudiger Erhebung werden zu laſſen. 
| Berlin, im Januar 1912. 
Der Ortsausſchuß für die Deutſche Lehrerverſammlung. 
| G. Herter, Vorſitzender.
	        

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