Full text: Beiträge zur Erziehungskunst, zur Vervollkommnung sowohl ihrer Grundsätze als ihrer Methode - 1.1803 (1)

Raum erfüllenden aber förperlihen Natur ? Dieß 
ſ nd die jekt iw bcantwortei den Fragen, 7 
Laßt uns? hehurſam und nur durch einzeſne 
Schritte-vorwärts gehen. Der eben geborne Meriſch 
iſt für unſere Stime *) -nſcht mehr als ein ziemlich 
vollendetes Thier. In der That nur ziemlich vollendet, 
Rein Geſchöpf der Erde iſt ſo unfähig bei ſeiner 
Geburt, für ſich ſelbſt etwas zu thun als erz“ und 
es ſcheint, als habe die Natur eben darum , weil ſit 
ihr liebſtes Product auszeihnen wollte' von den übte 
gen allen -durch Sprache und Deufkfraft; ihm die 
ſußere Stäße der gröbern organiſchen Kräfte für 
die erſte Zeit ſeines Daſeyns im gewiſſen Maaße very» 
ſagen müſſen, Mehr aber als Thier iſt das Kind, 
nachdem die Mutter es zum Lichte des Tages brachte, 
für die ſinnliche Erfenntniß auf keine Weiſe. Seine 
Geſtalt, der Ton ſeiner Stimme, ſeine Bewegun* 
gen und erſten Triebe, alles iſt dem ähnlich , - was 
wir auch an Thieren bemerken. Erſt nach geraumer 
Zeit lächelt das Kind ſeiner Ernährerin, und dieß 
thut fein Thier3 es ſaßt und deutet eine Mannig" 
faltigkeit von articulirenden Tönen, für welche kein 
“4 
*) Eint Jeder, welchem die hier folgenden Vehßauptitigen zum 
s Theil neu oder beſremdend ſind, wird gebeten, ſich vot der 
Hand ſtreng an die Bedeutung der gewählten Worte (ſo 
wie hier an das Wort Sinn) zu hatten. Eigentlichen 
Dunteiheiten hat man geſucht durch furz Anordnungen 
vorzubeugen, * | .
	        

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