Full text: Beiträge zur Erziehungskunst, zur Vervollkommnung sowohl ihrer Grundsätze als ihrer Methode - 1.1803 (1)

Peſtalozzt, Wem mit dergleichen Sachen gedlent 
iſt, dem ſey dieſes Buch empfohlen. Fär die Sache 
iſt dadurch nichts gewonnen. Jedoch der Hr. Verf, 
wollte (Vorr. zv1m1.) nur ein klielyves Lämpchen 
anzünden. Dies Verſprechen hat er denn auc< 
treulich gehalren. Docht haben wir genug in dieſem 
Lämpchen gefunden, aber das Oehl ſcheint zu ſeh»- 
len, daher möchte es wohl bald auslöſchen. - 
b) Ueber die neue Leſelehrart des Hrn. Prof. Oll- 
vier, und die damit auf höhere Veranlaſſung in 
dem Landkäſter - Seminario zu Berlin angeſtellten 
Verſuche. Berlin, Realſchulduchharnidlung, CO und 
160 Seiten, 8. 
Die genauere Anzeige und Benrtheilung dieſet 
Schrift würde nur bann für die Beiträge zur Er- 
ziebungskunſt gehören, wenn ſie entweder den ges 
nannten Zweig des Elementarunterrichts, das Leſen 
lehrten, in allgemeiner Hinſicht auf Grundiähe und 
Methode behandelte, oder wenn in den Beiträgen 
die Olivieriſche Lehrart ebert ſo, wie die 'Peſtalozzi- 
ſche, hätte geprüft, und zufolge einer ſolchen Ptüſaung 
von den Urthellen Andrer über fie Nachricht ertheilt 
werden können. Da weder das eine no< das andre 
der Fall iſt, ſo haben die Herausgeber der Beiträge 
dlos über eine Stelle obiger Schrift, welche ihre 
Perſonen betrifft, einige Worte zu jagen, 
Man hat die glei anfänglich über Hrn. Prof. 
Oliviers Methode erſchienenen vortheilhaften Urthetv 
le ſämmtlic<, und die von den Heransgedbern der 
Beiträge ausgeſprochenen namentltc<, ſo dargei'tellt, 
als ob ſie nicht nur voreilig partettſc<, (p3g+ 
LXIX. 1,XX1. Und öfter, ) ſondern auch abſicht 
lich um Hrn. Prof. Olivies willen zuſam- 
mengetragen, wo nicht gar von [hm ſeldſt = 
warum ſollen wir das Wort nicht ausſprechen? == 
beſtellt wären, (p. 1xx1 f9y,) Was den zwei- 
ten Punkt betrifft, ſo erklären wir hiermit nach 
Pflicht und Gewiſſen, daß wir Herrn Olivier von 
einer beſſern Seite kennen, und von ihm wiſſe, 
daß er nur in der yollen und warmen Ueberzeugung 
von der Güte ſeiner Sache ſich der freiwilligen Uro
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.