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- . wollen; es bleibt alſo nic<ts für einen inneren Unterſcheidungt-
grund der mebrerſei Volksſchulen übrig, und die volltändize Bür-
gerſchyle iſt als das Jdeal für alle dir andetn Volksſ<hulen anzu-
nehmen. Allein die Welsheit der Schulrkgierung verlangt aller-
diyg8, daß man 'nac< Ort und Zeit alles einrichte, und nicht
dürch Idealifiren überbilde und verderbe. In dieſer Hinſicht findet
' Nec. wieder die Eintheilung dieſes würdigen Schul-Obern praktiſch
und angemeſſen. ==“ Es folgt hierauf eine Abhandlung von Hen.
C. B. Schult, Lehrer am Scull. Semin. zu Stettin: Grund-
ſätze und Plan des Hriſtlichen Religions -Unter-
richts in Volksfc<hulen, welhem Rec. mit ganzem Herzen
beiftimmt. Der Lehrer ſoll ſeib| ein Chrift im recht eigentlichen
Sinne des Worts ſeyn, und beſonders aus der beil. Schrift zu
lehren verſtehen. Freilich wird die Demuth und das Zurückführen
auf Gottes Wort der Oppoſition nicht gefallen , die das als Myo
ſticißktmus und Rückſchritt. zur Verfinferung ausſchreien md<hte,
"darum aber das wahre kicht des Evangeliums do< nicht durc< ihren
Schein verdrängen wird. =- Die gediegenen Abhandlungen dieſes
- Hefts ſind Lehrern und Obern zum Lefen zu empfehlen ; aber auch
das Statiſtiſche gewährt ein allgemeines Intereſſe. Es giebt nac<
den angefügten Tabellen in der Preußiſchen Monarchie 2,462 fäd-
tiſche Schulen mit 3,745 Lehrern, und 17,623 kandſchulen mit
-48,140 kehrern. Die Tädelle über die Unterhaltungskoßten laſſen
wir bier abdruen , weil dieſe |tatiſtiſhen Notizen unmittelbar im
Zwe unſerer Zeitſchrift liegen. Die Schulordnungen, welche
wir bier finden, werden wir in unſerm nägſten Heft aus gleichem
Grunde mittbeilen,
S< wart