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Ul.
a) Inwiefern hat der Peſtalozzi'ſhe Anſc dem Geſinnungsunkerricht geſchadet? (Es iſt dies aus den Haupt-
richtungen in der Literatur der Peſtalozzi'ſchen Scnle über Aunſ unterricht abzuleiten.)
h) Wie läßt ſich der Nachtheil vermeiden, ohne daß man den
Zwe des Anſchauungsunterrichts aufgiebt?
(Frage 12 des Vereinsjahres 1868--69.)
Der Anſc Geſinnungs8unterricht niht günſtig, den ſchon Rouſſeau
von dem Unterriht bis zum 15. Lebensjahr des Zöglings hin
principiell ausgeſchloſſen hatte. Es fehlte demſelben dort nicht blos
das Uebergewicht *), und er büßte nicht blos dadvur nicht im Mittelpunkt alles Unterrichts ſtand, ſeinen
Einfluß auf Willen und Charakter ein. Er litt beſonders no vurc zu dem er ſich in ein Verhältniß zu jeßen hatte. (C8 handelte
ſich nämlich bei vem Anſchauungsunterricht darum 7): das dem
Zögling ſhon individuell Bekannte (und jc wiewohl mit unleugbarer Ueberſchäßung im Verhältniß zum
Allgemeingültigen 8) ſo ſtark Betonte) das jedoch nur in rohen
1) Kahle 1 ec. S. 252. -- 2) Willmann, Pädagogiſ S. 23. -- 3) Klaiber 1. c. S. 24. -- 4) ibidem S. 25 u. Will-
mann 1. e. S. 27.-- 5) Jak. Grimm. Ebenſo Altmüller, Blüthen
aus dem Garten der Kindheit, S. 332. -- 6) Abhandl. 1, S.4u. 13. --
7) Zeitſchr. für exacte Philoſ. IV, S. 8. =- 8) Grundleg. 8 20.
Jahrbuch 1868-69. 2

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