Full text: Pädagogisches Archiv - 22.1880 (22)

 
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bindungen und Zerſekungen erfolgen. -- Die Hypotheſe über die 
Bildung der Salze iſt mit ſehr großer Wahrſcheinlichkeit für die 
Metallvitriole richtig. Die Metallvitriole entſtehen, indem Kupfer Eiſen, 
Zink oder Quedſilber an die Stelle von Waſſerſtoff in der Shwefelſäure 
tritt. a. Läßt ſi< der Saß verallgemeinern? Kann man ſagen: Salze 
entſtehen, indem ein Metall an die Stelle von Waſſerſtoff in einer 
Säure tritt? Läßt ſi< alſo aus anderen Salzen ein Metall reſp. 
eine leiht ertennbare Metallverbindung und eine Säure darſtellen ? 
b. Enthalten alle Säuren Waſſerſtoff? Anhalt8punkte für weitere 
Unterſuchungen; zunächſt jedo<h Unterſuchung der quantitativen Ver- 
hältniſſe, deren Bedeutung erkannt iſt. 
V, BVerbindungsgewichte. Formeln. Gleichungen, 
Zeihen für die bekannt gewordenen Elemente. Volumenformel 
des Waſſer3; Bedeutung derſelben in Gewichtsmengen (11), =- Gleichung 
für die Zerſezung de38 Waſſer8 (1). Bedeutung der Gleichung. -- 
Eine Volumenformel läßt ſich nur ſelten, eine Gewicht3formel dagegen 
in allen 'Fällen aufſtellen. =--- Beſtimmung der Verbindungsgewichte 
der Metalle Quedſilber, Kupfer, Zink, Eiſen durc< Beziehung auf das 
Verbindung8gewicht des Sauerſtoffs. Beſtimmung des Verbindungs3- 
gewichts von Schwefel aus dem Scwefelque>ſilber. =- Berechnung 
der Formeln für die Schwefelmetalle, für ſc<weflige Säure, Schwefel- 
jäure, Shwefelwaſſerſtoff und die ſ<wefelſauren Salze. -- Nachweis, 
daß die zur Bildung von Waſſer aus Metalloxyd und Schwefelſäure 
nöthigen Mengen von Waſſerſtoff und Sauerſtoff gerade vorhanden 
ſind (IV); dgl., daß die Schwefelſäure gerade genug Sauerſtoff ent- 
hält, um neben ſchwefliger Säure zwei Verbindungs8gewic<hte Waſſer 
zu bilden (IV). -- Uebungen im Leſen (qualitativ und quantitativ) 
von Gleihungen und im AusdruX <emiſ<er Umſetzungen durch 
Gleichungen (aus Kap. 1---1V). Stödiometriſche Bere<hnungen. =- 
Ueberſicht über die beſprochenen Elemente und Verbindungen. Aehn- 
lichkeit im Verhalten von Sauerſtoff und Schwefel, von Waſſerſtoff 
und den Metallen. Chemiſch ähnlihe Elemente. -- Bedeutung der 
Kenntniß der <emiſchen Aehnlichkeit behufs Anſtellung rationeller Ver- 
ſuche, um beſtimmte Elemente aus ihren Verbindungen frei zu machen. 
Uebungen. -- Aufgelöſte Formeln.
	        

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