Full text: Pädagogisches Archiv - 22.1880 (22)

 
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wicht der Gaſe (11, VI. IX 2c.). -- Gleichſörmiges8 Verhalten der 
Gaſe bei Veränderung von Dru> und Wärme, Verſuch, die Gleich- 
förmigkeit dur< die Hypotheſe zu erklären, daß gleiche Volumina gleih 
viel Kleinſte Theilchen enthalten. Die Annahme wird unterſtüßt dur< 
das empiriſ<he Geſeß, daß die Volumina zweier ſich vereinigender Gaſe 
in einem einfachen Verhältniſſe zu einander ſtehen (II 2c.). =- Gleich- 
förmiges Verhalten der elementaren wie der zuſammengeſeßten Gaſe 
(11. VL VIL IX, X). Jn leßtern ſind die kleinſten Theilhen Mole- 
füle; auc<h in erſteren? Moleculargröße der Elemente, Ableitung des 
Atomgewicht8 aus der Dampfdichte, = Erweiterte Bedeutung der 
Formeln und Gleichungen. =- Beziehung zwiſchen der ſpecifiſc<en Wärme 
und dem Ntomgewicht bei Elementen, der ſpecifiſhen Wärme und dem 
Moleculargewicht bei Verbindungen (Y]). = Beziehungen zwiſchen 
Kryſtallform und atomiſtiſ<er Zuſammenſeßung (XYVI)]). -- Werthigkeit 
der Elemente (VY1. VIL IX). -- Anwendung der Erfahrungen über 
die Werthigkeit der Elemente auf die Beſtimmung der Werthigkeit zu- 
ſammengeſeßter Radicale, --- Aufgelöſte Formeln. =- Eintheilung der 
Elemente nac< ihrer <Femiſc<hen Aehnli<keit. Charatteriſtik der wich- 
tigſten Gruppen, 
Mit der Darlegung der einzigen umfaſſenden Verallgemeinerung, 
welche die Chemie bis jetzt beſißt, und mit der ſyſtematiſchen Anord- 
nung der gewonnenen Thatſachen ſc<ließt der Unterricht in der anor- 
ganiſchen Chemie ab. =- Er nimmt, um auch das zu erwähnen, mit 
Einſchluß der Repetitionen und der Beſprehung der Aufgaben zwei 
Jahre mit zwei beziehungsweiſe drei wöchentlichen Stunden in An- 
ſpruch. =-- Auf einen gewichtigen Einwand, daß nämlic< das Maaß 
des im Unterrichte zu Beſprehenden zu knapp bemeſſen ſei, möchte ich 
zum Schluß noh mit wenigen Worten eingehen. Ueber das, was 
mehr und was weniger wichtig iſt, mögen die Anſichten auseinander 
gehen, auc< örtliche Verhältniſſe und beſondere Ziele dex Schulen 
mögen bei der Auswahl des zu behandelnden Stoffs mitſprehßen. In 
einer Beſchränkung der <emiſchen Einzelnheiten, die dem Gedäctniſſe 
anvertraut werden ſollen, würde jedo< meine8 Erachtens überall ein 
großer Gewinn liegen. JZ bin der Anſicht, daß der <emiſc<he Unter- 
richt in der Schule weder die Aufgabe hat, Analytiker zu bilden, noch 
die Zöglinge mit den Problemen und Wechſelfällen der <emiſchen 
Induſtrie bekannt zu machen, no<h endlich die manderlei ſ<webenden 
Fragen der Wiſſenſchaft zu erörtern. Wenn er, ſoviel er vermag, die
	        

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