Full text: Pädagogisches Archiv - 22.1880 (22)

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phyſiſ<en Abſ<wächung weiſe entgegen zu wirken, zumal die Mahnung 
hierzu, ſelbſt ohne daß Aerzte ihre Stimme erheben, ſo nah liegt. 
Die Entwielung der Staaten führt mit unwiderſtehliher Gewalt 
darauf hin. Jene alten Nitter mit ihren Knappen, die wad>eren Lanz- 
knec<hte mit ihren Hauptleuten trieben ein Handwerk, ſie bildeten eine 
Zunft von verhältnißmäßig wenigen Auserleſenen. Heute iſt die ganze 
männliche Bevölkerung zum Heeresdienſt verpflichtet; der Gymnaſiaſt 
muß ſogar nach den gegenwärtigen Verhältniſſen gewiſſer auf ſeine 
Einziehung rechnen, als der Sohn des Landmannes und Handwerkers, 
Die Befähigung de8 Körpers für dle Beſchwerden des Heerdienſtes iſt 
daher im vollen Sinne des Wortes eine Lebensfrage für Pfleglinge 
der gelehrten Schulen. Die Mißachtung dieſer Forderung benachthei- 
ligt ni<t allein das wichtigſte Intereſſe de8 Staates, ſeine Wehrhaf- 
tigkeit, ſeine Exiſtenz, ſondern auch die Erhaltung, das Leben des Ein- 
zelnen, welchem die mäßigen Anſtrengungen des Friedensdienſtes ver- 
derbliher werden können, al8 dem Streiter im Kriege die feindlichen 
Kugeln. 
Daraus dürfte zu ſchließen ſein, daß die Begünſtigung, ja die 
thätige Beförderung von LeibeSübungen bei den höheren Klaſſen der 
Schulen jeder Gattung eine unerläßli<he Pfliht der leitenden Behörden 
und vielleicht die allerſchiklihſte Verwendung der Zeit iſt, welche bei 
den gelehrten Gymnaſien dur< Abſchaffung der lateiniſchen Screib- 
und Sprechübungen gewonnen werden kann,
	        

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