Full text: Pädagogisches Archiv - 23.1881 (23)

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indem das eine ſi damit verbindet und das andere an ſeine Stelle 
tritt. Unſere Gleichungen ſind daher : 
126 + h = 2.39 und 126 + (h-- y) + 35,5y = 2. 56/4. 
h = 6h 86 T 4h + 23x = 75 
2c + h = 13 
h ungerade x Unger., alſo nur = 1 
86 +T 4h = 52 
2c +T h = 13 
6=1 bis c = 5 geben h = 66 bis h = 18 und verlangen vom 
Kohlenſtoff mehr Valenzen, als er hat; es bleibt daher nur: 6 = 6, 
h = 1, h = 6, Die Verbindungen ſind demnach: 
C,H, (Benzol, Siedp, 81") und 
C„H.C1 (Monodlorbenzol, Siedp, 1380), 
- Aehnliche Beiſpiele laſſen ſih für alle leichter flüchtigen Kohlen- 
waſſerſtoffe und alle Körper der Chlorgruppe bilden, nur erzeugen Br 
und J und auh FP ſchwerer flüchtige Subſtitution8produkte als Cl. 
Es könnten hier auch die Nitrokörper (NO; für H ſubſtituirt durc< 
concentrirte Salpeterjäure) erwähnt werden, wenn ſie die Erhißung 
beſſer ertrügen; eher ſind die Produkte ihrer Reduktion mit entſtehendem 
H, die Amine (NH, ſtatt NO,) anzuführen. 
3) Eine blutrothe Flüſſigkeit hat das Dampfvolumgewicht 77,7 
und 1,554 g derjelben geben mit Natronlauge (NaHo) gelbes Natrium- 
hromat Na,CrO, und jo viel Kochſalz NaCl, daß eine Löſung von 
- falpeterjaurem Silber (AgNO,) 2,87 g weißes käſiges Silberc<hlorid 
(AgCl) daraus niederſ<lägt, bevor der braunrothe Niederſchlag von 
Silber<romat (Ag,CrO,) auf Dauer entſteht. Andere Elemente als 
die dur<; obige Reactionen nachgewieſen: Cr, C1 und O ſind nicht 
darin. Wie wird die Flüſſigkeit zuſammengeſeßt ſein? 
Die 155,4 Krith der 2 Liter Dampf geben 287 Krith AgCl = 
2. 143,5 Kr., enthalten alſo, da 143,5 das Moleculargewicht von AgCl 
iſt, 2. 35,5 Kr., d. i, 2 1 Chlor. Wir haben dsher: 
52,4.x + 16.0 + 35,5 .2 = 2.77,7 
-- 1--x 
0=5-3y + 11. Zo 
xX > 1-=-40g -- 
0=2+131g 5 
CrO0,C];, Chromoxydlorid, (= aci --) Siedp. 118*, (S. Tabelle 14.)
	        

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