Full text: Pädagogisches Archiv - 23.1881 (23)

LESSPG 
el 1207 
"Ds 
-- 1880 - 
2) Eine (bei 350" ſiedende) Flüſſigkeit bildet mit Aekkali Kalium- 
ſilicat und Aethylalkohol, und ihr Dampf hat das Volumgewicht 67; 
wie wird ſie zuſammengeſeßt ſein ? 
Sie muß ein Aethyleſter der normalen oder einer Anhydroſäure 
des Siliciums ſein. Dieſe 
1. (OB): 
Si(OH)s, Si0(0B), 2 20. 
iC H)3 
laſſen ſi zuſammenfaſſen unter der Formel Sio O, (OH).. „. „ Die 
„ Jegebene Verbindung gehört alſo unter die Formel: 
Sis O, (O0 . C,H5)a . (OB),, „., .. 
Wir erhalten alſo die Gleichung: 
2880 > 16,045. 2T 17 (46 -- 2,0 -- 3) = 2,67 
30 >“ 44 - 4 
 
0=53oT2.4 --7 + J 
a=30- l:ac> 1 (' 
0 = 3g oT 48:39 > -- 44a 
0= 16g + 26x -- 9 
46 --2.0--320:19-- 208 -- 396 >0( 
Ungl. ?) mit Ungl. 8) verbunden: 
37 > 37 a. 
Dazu Ungl. *) giebt: x = Das mit Ungl. *?) comb. giebt 
89 > = 1 und mit Ungl. *):g < --“ 1, Es bleibt daher nur 9 = 
=“T,dov:a=2,621,0=1, 406--2,0-- 4 =o, Die 
Verbindung iſt: 
SiO(0 . C,H,)>. 
4) Eine Flüſſigkeit giebt mit Kalilauge Chlorkalium, Kaliumſilicat 
und Aethylalkohol, und ihr Dampf hat das Volumgewicht 99/4; wie 
wird ihre Zuſammenſetzung ſein? 
Chlor und Aethyl ſind monovalent, können alſo hier nicht ver- 
bunden ſein, da ihre Verbindung ſich ſonſt als Chloraethyl abſpalten 
müßte. Jhr Zuſammenhalt muß alſo durc< das vierwerthe Silicium - 
vermittelt werden, die Verbindung alſo na<h der einen Seite ein 
Aethylſilicat, wie das Kaliumſilicat anzeigt, nam der andern ein 
- Eilicium<hlorid, wie das Chlorkalium andeutet, ſein. Die allgemeine 
Formel, unter welche die vorliegende Verbindung gehört, iſt alſo:
	        

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