Full text: Pädagogisches Archiv - 23.1881 (23)

 
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geber8 gar zu ſehr von der handſchriftlihen Grundlage, ſo wenn zu 
V. 209, wo vom Dionyſos geſagt wird &z4 &E5 andvrwy Govierar 
rtucg &ew wowas, di gGordudr dordey auEeota 321er gefragt 
wird quidni nagalnov 80008? Wir j<<lagen lieber vor 0x 
ZUE 5,0V02v. Der Vorſchlag 678 (dyehald MEb Bovxnudr dor 
71005 Jercas 1u00YW» v7reErxolLov) 1100x0y in Sooxwy zu ändern, ex- 
ſcheint auf den erſten Anbli> ſehr annehmbar, da ſpäterhin nicht nur 
die u00xo1, ſondern auh 7r00:g, Coughar, Toavoor erwähnt werden und 
überdies der abhängige Genetiv von den Worten aye4ada F00xyuar“ 
auffallend entfernt iſt, doh wird man Bedenken tragen die handſchrift- 
liche Le8art zu ändern, wenn man bei V. 736 (as ds veuouEgrars 
xh07»v 11004018 v7r7430v) angelangt iſt. V. 837 leſen wir in der 
Ausgabe nac< den Handſchriften &44 aiua Frnoeg ovußahav Baxyau 
uoxnvy mit der Bemerkung coniciet fortasse quispiam &z4 aiua 
3uoetg Collato v. 796 Fv0w povov, aber wie ſich der ſo gewonnene 
Sinn mit der Antwort des Königs 099«s' woheiy x07 7rpWTOy eis 
xart0x077mv vereinigen läßt, bekennen wir nicht zu wiſſen. Jn aua 
9.]0Eetg ſteft wohl &&p7oetg, vielleicht 614 eioa9pnves. Auch könnte 
man an &ior &>&go7n0es denten, ſo daß &rora adverbiell zu faſſen 
wäre. Als eine bei uns weniger bekannte Conjectur eines Engländers 
erwähnen wir Thompſons von dem Herausgeber aufgenommene Her- 
ſtellung von V. 1007 yaigw In0Ev10vIE 760 € üre0G eye qaveo 107 
del EIL 7 xohe, ßioy tag eis vUxtTa 7 eguvayouvr euveßew. Der 
Palatinus hat qPavego TWv del. Zu ent wird zrort vorgeſchlagen, 
um den Hiatus am Schluſſe des vorhergehenden Verſes zu beſeitigen. 
Wir bemerkten ſchon früher, daß ſich der Herausgeber mit dem in 
Zeitſchriften zerſtreuten Material wohl vertraut zeigt. Eine Conjectur 
von Mekler zu V. 998 finden wir nicht erwähnt: regt oa, Baxxyt, io> 
u&T00s 78 0Es. Die Conjectur aoruv V. 962, welche der HerauSgeber 
Paley zuſchreibt, fanden wir ſchon von Elmsley erwähnt, ſowie das 
Wedlein zugeſchriebene Citat aus Pollux zu V. 936 ſ<on bei BrunC, 
Von den einleitenden Abſchnitten giebt der erſte eine Darſtellung 
des Diouyſo8mythos, in deſſen Erklärung Sandys8 mit der Richtung 
der mythologiſ<en Forſchung übereinſtimmt welche den Götterglauben 
auf Naturmächte zurückführt. So leſen wir denn S. XIV; we lind 
tbat, at Delphi, the god whom we have Just described as the 
offspring of the Sky and the rain-cloud was closely assSoclated 
whith the god of Sungbine, Apollo. E38 kann nicht unſere Aufgabe
	        

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