Full text: Zeitschrift für das Gesamtschulwesen : mit besonderer Rücksicht auf die Methodik des Unterrichts - 2.1850 (6)

126 II. Bücherſchau. 
Hiermit ftehen wir am Schluſſe ves Buchs, durch deſſen ausführliche 
Schilderung das am Eingang dieſes Aufſaßes ausgeſprochene Urtheil über 
ſeinen Werth beſtätigt ſein wird. Es bleibt nur noch zu erwähnen übrig, 
daß der Verf. auch mit den beigegebenen Figuren keineswegs gekargt hat, 
indem fich dieſe (mit Einrechnung zweier in den Text gedrudten Holzſchnitte) 
auf die anſehnliche Zahl von 304 belaufen. 
In vorſtehenden Blättern wurde blos der Jnhalt des Buchs an fich be- 
leuchtet und nur hie und da ein gelegentlicher Blik auf ſeine deutſche Ein- 
kleidung geworfen. Man erwartet gewöhnlich von einem Referate über 
ein verveutſchtes Werk auch ein Urtheil über den Werth ver Ueberſeßung. 
Dies ſcheint im gegenwärtigen Falle überflüſſig, da Dr. Gruner dem 
Publikum durch ſprachliche Werke bereits als ein gründlicher Kenner des 
Franzöſiſchen bekannt iſt. Wenn dennoch einzelne Stellen der Ueberſeßung 
einer Berichtigung bedürfen , ſo iſt anzunshmen, daß ſie entweder auf einem 
Drudfehler oder einer vom Seßer mißverſtandenen Umformung der Manu- 
ſcriptſtelle beruhen, und nur in ſeltenen Fällen durch die Zweideutigkeit ge- 
wiſſer franzöſiſcher Conſtruktionen veranlaßt worden ſind. Die hier folgen- 
ven Aenderungen dieſer Stellen ſollen durchaus keine Kritik ver Ueberſeßung 
liefern 3 ihre Mittheilung geſchieht einzig in Rückſicht auf die Beſißer oder 
Käufer des Buches, denen ohne dieſe Aenderungen die Auffaſſung des Sinnes 
erſchwert wäre, und welche hiemit erſucht werden, dieſelben in ihre Exem- 
plare einzutragen. Ein paar unweſentlichere Druckfehler , welche lediglich 
ven Seßer angehen, mögen bei dieſer Gelegenheit zugleich mit ange- 
zeigt werden. - 
S. 85, Z. 9. Statt: „es läßt ſich alſo nicht abſehen, wie 2c.“ muß es 
heißen : „es verſteht fich alſo nicht etwa von ſelbſt, daß die Grenzen dieſer 
Ausdrücke die Einheit ſein müßten,“ 
Nr. 326, Z. 4. Statt: „geometriſche Tangente“ lies : „trigonome- 
triſche Tangente.“ 
Nr. 350, Lehrſaß 1. lies: „In der Ellipſe iſt das aus zwei conjugirten 
Durchmeſſern gebildete Parallelogramm ſo groß, als das Rechte> 
aus den Aren. - 
'S. 290. (Nr. 408). Der Saß: „die Abſchnitte einer beliebigen 1.“ 
iſt fo umzugeſtalten ; „vie zwiſchen der Hyperbel und ihren Aſymptoten lie- 
genden Abſchnitte einer beliebigen Secante ſind einander gleich.“ 
S. 337 , Z. 4. Statt: „aus dem Verhältniß“ lies „für das Verhältniß.“ 
Nr. 480 (zu Anfang.) Die dortige Faſſung läßt ein Mißverſtändniß zu. 
Beſſer : „Sind zwei Curven ähnlich, ſo läßt ſich zeigen, daß man einen 
beliebigen Punkt als Aehnlichkeitspunkt für die eine Curve wählen kann und 
daß es dann für die andere immer einen entſprechenden Aehnlichkeitspunkt 
geben muß.“ 
S. 352 , Z. 9 v. u. Statt: „und die geſuchten Wurzeln ſeien 1c,“ lies : 
„ſo find die geſuchten Wurzeln 20." 
Nr. 488, Z. 2. Statt: „welche Gleichungen zu ihrer Auflöſung an- 
wendbar ſind“ lies : „für welche Gleichungen ſie als Mittel zur Auflöſung 
anwendbar ſind.“ 
Nr. 496. Um Mißdeutungen abzuſchneiden , dürfte auf S. 359, Z. 2 
v. u. ſtatt „dieſelben“ zu ſeßen ſein : „jene Größen ," und auf S. 360, 
3. 4, ſtatt „enthalten dieſe Größen“ beſſer „liegt zwiſchen dieſen Größen 2c." 
S. 362. Lies: „Enthält alſo die Gleichung f(x) = 1 keine gleichen 
Wurzeln und man bildet eine abnehmende Reihenfolge, die 2c.“ 
S. 389 , zu Ende der Nr. 534: „Jedoch iſt zu beachten, vaß, weil“ 
(ſtatt „wenn“) c. 
Nr. 660. Z. 7. Statt: „um einen Grad niederer“ lies: „von niedri- 
gerem Grade“ (de degr& moindre),. Die nämliche Correktur iſt auch in 
Nr. 663, Z. 2, und S, 529, Z. 5, vorzunehmen. (Daß hier der franzöo-
	        

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