Full text: Zeitschrift für das Gesamtschulwesen : mit besonderer Rücksicht auf die Methodik des Unterrichts - 2.1850 (6)

Ueber die ſogenannte -mathematiſche Geographie. 165 
umſtand , daher auch die gewöhnlihen Namen der Zonen (14), 
ſowie der Ausdru> „Klima eines Orts, eines Erdſtrichs“', 
womit man gewöhnlich ſeine Wärmeverhältniſſe zuſammenfaßt, 
Bei den Alten bedeuteten nämlich „Klimate“ die Erdſtriche der 
Zonen von verſchiedener Breite, innerhalb deren die Dauer des 
längſten Tags je um 3 Stunde zunimmt (vgl. 13). 
 
So ungefähr ſtelle i< mir die richtige Behandlung des be- 
treffenden Gegenſtandes am Eingang der Geographie vor. Er bil- 
det dann einen erſten Abſchnitt im erſten Hauptſtü>, das von der 
Erdoberflä<ße überhaupt handelt, bevor ein zweites die allge- 
meinen Verhältniſſe der Zonen und Erdtheile, ein drittes, viertes 
und fünftes die beſonderen Verhältniſſe der europäiſchen, der 
deutſ<en und der außereuropäiſchen Länder behandelt. Es iſt 
wie man ſieht, möglichſt wenig von dem aufgenommen, was 
man ſo häufig in die vorangeſtellte „mathematiſ<e Geographie“ 
aufnimmt, während auf der anderen Seite mehr Worte, als 
gewöhnlich geſchieht, darauf verwendet werden, die Zahlen“ der 
geographiſchen Länge und Breite lebendig zu machen. 
Stuttgart, im Febr, 4850. -
	        

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