Full text: Zeitschrift für Kinderforschung - 34.1928 (34)

8 A. Bugemaun: 
Im arithmetischen Mittel beträgt die Anzahl der Zimmer (ein- 
Schließlich Küche, unbeizbarer Kammern usw.!) 4,12 und die Zahl 
der Bewohner der Wohnungen 4,69. Es entfallen 80mit durch- 
Schnittlich auf ein Zimmer 1,14 Personen. Rechnen wir die Küchen 
nicht mit, 80 erhöht Sich diese Zahl auf 1,50. Die Zahl der auf ein 
Zimmer entfallenden Personen (Küche eingeschlossen) Schwankt 
im Binzelfall von 0,3 bis 3,0. Die einzelnen Werte dieger Art 
(Wohndichte pro Zimmer) verteilen Sich z. B. bei den Knaben 
folgendermaßen: 
Personen pro Zimmer (Küche eingeschlossen) 
bis 0,4 0.8 1.2 1,6 2,0 2,4 2,8 3,2 
2 31 3 46 2% 3 6 3 
Die Anzahl der in den Wohnungen insgesamt wohnenden Per- 
Sonen (einschließlich Untermieter, PenSionäre usw.) Schwankt von 
2 bis 10. Die Anzahlen kommen in folgenden prozentuellen Häufig- 
keiten vor: 
Bewohner: 1 2 3 4 D 6 7 8 ) 10 
Schüler: 0 39 149 316 252 129 71 26 13 1,3% 
Schülerinnen: 0 24 197 30.8 255 125 48 24 10 0 „ 
Rund 80 */, der erfaßten Schüler und Schülerinnen wohnte in 
Wohnungen von 3-5 Räumen, ebenso viel wohnten in Wohnungen 
wut 3--6 Bewohnern. Eine Wohnung dieses bescheidenen aber 
doch meist auskömmlichen Umfangs und eine entsprechende Wohn- 
dichte pro Zimmer (etwa 1,14) dürfen wir für die große Mehrzahl 
der untersguchten Kinder vorausgetzen. | 
Die meisten Angaben über die Familienverbältnisse dieser 
Kinder lieferten die Kinder Selbst durch Schriftliche Beantwortung 
von Fragen und in Niederschriften. Während der Anfertigung der 
Niederschriften und der Beantwortung der (an die Wandtafel ge- 
Schriebenen) Fragen führten die KlasSenlehrer Aufsicht. Kine aus- 
führliche Informierung aller beteiligten Lehrkräfte ging jedesmal 
Voraus, 80 daß das Verfahren in allen Schulklassen gleich gehand- 
habt wurde. Am Schlusse der Stunde Sammelte der beaufsichti- 
gende Lehrer die Antwortbogen bezw. Niederschriften ein und 
Stlellte Sie dem Verfasger zu. Im einzelnen ist über die Material- 
Sammlung zu berichten: 
4. Die erste Niederschrift fand am 20. bezw. 27. 11. 1926 
(Sonnabend) vormittags 11-12 bezw. 10--11 Statt. An der Tafel 
Stand das Thema: * 
1 Ein Bericht über den Inhalt dieser Niederschriften wird an anderer 
Stelle gegeben werden.
	        

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