Full text: Zeitschrift für Kinderforschung - 34.1928 (34)

(teschwisterschaft, Schultüchtigkeit und Charakter. Pp 
| Vater | 
' j Mutter 
Was Iich einmal mit meinem ) Met ( erlebte. 
Bruder | 
Schwesgter J 
Jedes Kind Sollte Sich eine der vier Möglichkeiten wählen und 
ein beliebiges Erlebnis der betreffenden Art erzählen. Außerdem 
waren anzugeben: Vorname und Name des Schülers, Klasse und 
Klassenplatz (die Greifswalder Schulen erteilten 1926 noch nach 
Schulleistungen " Klasgenplätze), Geburtsdatum, Beruf des Vaters, 
Angabe, ob und welche Eltern am Leben Sind, Zahl der Kinder in 
der elterlichen Familie (Schreiber eingeschlossen) und zwar ge- 
trennt Knaben und Mädchen. 
2. Die zweite Niederschrift fand am 12. 2. 1927 statt (vor- 
mittags 10-11 bezw. 11-12). Das Thema lautete: Kann ich mit 
mir Selbst zufrieden Sein? Zum Schluß hatte jedes Kind eine 
velbstbeurteilung in einer der drei folgenden Formen zu geben: 
| Schr | 
Ich bin mit mir Selbst / ziemlich zufrieden. 
nicht | 
Diese Niedoerschrift wurde anonym abgeliefert, doch war eine 
Identifizierung der Verfasser auf Grund der Handschrift und der 
gelegentlich dieser Niederschrift noch zu liefernden Angaben in 
fast allen Fällen möglich. Die Angaben waren folgende: Klasse, 
Klassenplatz, vollendete Lebensjahre, Mitteilung der Geschwisgter- 
reihe in der Altersfolge mit Hilfe der Augdrücke „Bruder“, 
„Schwester“, „ich“. Ein Kind, dessen ältestes Geschwister ein 
Bruder, das nächstfolgende eine Schwester, das selbst drittes Kind 
in der Altersreihe war und noch zwei jüngere Brüder hatte, hatte 
also beispielsweise zu Schreiben: 
„Bruder, Schwegter, ich, Bruder, Bruder.“ 
An einigen Beispielen wurde diese Darstellungsart erläutert 
und geläufig gemacht. 
3. Die dritte Niederschrift fand am 26. 2. 1927 zu dergelben 
Tageszeit Statt. Dieses Mal waren folgende Angaben zu machen: 
. 3) Name, Vorname, Klasse, Klassgenplatz, 
b) Wohnung (Straße, Hausnummer usWw.), 
* Maßgebend waren vor allem die Leistungen in Deutsch, Rechnen, 
Franzögisch (bezw. Englisch). Mittlerweile ist diese Einrichtung durch 
preußischen Ministerialerlaß aufgehoben worden.
	        

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