Full text: Zeitschrift für Kinderforschung - 34.1928 (34)

Teschwisterschaft, Schultüchtigkeit und Charakter. | 19 
geschwigsterlose Arbeitersöhne im 3,0.. Töchter im 4,2. Neuntel. 
eingeschwistrige 3. „ 4,9. + „ 6,8. M 
zweigeschwistrige +. .. 5,0. » „ 9,0. » 
dreigeschwistrige a. 5; = „ „ 70. » 
vier- u. mehrgeschw. .. „ 1,5. » „ 3,6. „ 
Wir haben also in der oben vermerkten besonderen Ungunst 
der EBingeschwistrigkeit bei Vergleichung des gegamten Materials 
einen bloß durch Zufälligkeiten der Materialbeschaffung bedingten 
Fehler zu Sehen und dürfen als Ergebnis bei Vergleichung von. 
Kindern annähernd gleicher Sozialökonomischer Lage buchen: 
Die im KlasSenplatz ausgedrückte Schul- 
tüchtigkeit wird 80wohl von geringer wie von über 
ein mittleres Maß hinausgehender Geschwister- 
zahl ungünstig beeinflußt. Am ;, 
Schlechtesten Stehen 1i A. ge- 
SchwiSterloge Kinder da, ihnen 7>x= 
iolgen die eingeSchwistrigen:- ? 
und die mit mehr als drei Ge- 
Schwistern. Ein Optimum liegt 
1. A. bei 2-3 Geschwistern, also < 
in der Familie mit drei oder vier ZS, 
Kindern. (Abb.1.) < 
Wenngleich die Geschlechter im großen 
und ganzen dassSelbe Verhalten zeigen und 
die doppelten Befunde, als an zwei Anstalten 
ermittelt, Sich 80mit trefflich ergänzen (was 
uns bei der numerischen Beschränktheit des 
Materials um 80 wertvoller ist), 80 deuten =-4 Kecheilen 
SICh in den mitgeteilten Werten doch einige Abb. 1. 
vermutlich Sexualtypische Unterschiede an: 
Mädchen Scheinen durch große Gechwisterzahl leichter be- 
nachteiligt zu Sein als Knaben, dagegen weniger Gefahr zu laufen, 
als einzige Kinder milieulich geschädigt zu werden. Das kommt bei 
Vergleichung der drei Klasgenersten und Klasgenletzten zum 
- Stärksten Ausdruck: 
Unter den drei Klassen erSten der 6 Knabenklasgen 
waren: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
38 */, aus Familien mit mehr als 3 Kindern, aber nur 
14 ,, unter den drei Klasgenersten der 10 Mädchendklasgen. 
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