Full text: Zeitschrift für Kinderforschung - 34.1928 (34)

Gieschwisterschaft, Schultüchtigkeit und Charakter. . >1 
0), Abweichung von gleichmäßiger Verteilung 
gegchwisterlose Kinder . . . . . 28,9 n= 75 
eingeschwistrige Kinder. . . . . 207,8 139 
zweigeschwistrige Kinder . . . . 18,8 91 
dreigeschwistrige Kinder . . . . 19,5 41. 
vier- u. mehrgeschw. Kinder . . . 340 4? 
aller Kinder insgesamt . . . . . 25,6 388 
Gegen die Ausdeutung dieser Werte könnte man einwenden, 
daß eine Kindergruppe Sich um 80 gleichmäßiger auf alle Klassen- 
neuntel verteilen muß, je größer gie ist, weil Sich der Einfluß von 
Zufälligkeiten um 80 mehr vermindert (Gegetz der großen Zahlen), 
und daß nur aus diesem Grunde die genannten Werte voneinander 
differieren. Allein abgesehen davon, daß Sie keine Reziprozität 
zu den ebenfalls mitgeteilten Anzahlen zugehöriger Individuen 
zeigen, bleiben auch nach einer anzubringenden, jenen Fehler aus- 
gleichenden Korrektur (Multiplikation mit der Quadratwurzel der 
n-Werte) die Differenzen fast dieselben, nur daß Sich Jetzt der 
durch die Mit-Berücksgichtigung der Arbeiterkinder verurgachte 
Fehler bezüglich der geschwisterlosen Kinder zeigt: 
relative wahrscheinliche 
Verteilungs-Abweichungen 
geschwisterlose Kind? . u u u ub = + 201 
eingeschw. + eee ee 822 
zweigeschw. ». eee ee HCO 
dreigeschw. 0 eee ee ee = 425 
vier- u. mehrg. „ eee ZI. 
Fraktionierung auf die Gegchlechter ergibt dassSelbe. 
Wir können also formulieren: 
Die Häufigkeit der Abweichungen von gleichmäßiger Ver- 
teilung der Kinder auf alle Klassenplätze hat ein Minimum beim 
Begitz von drei Geschwistern. 
Oder: die GesSchwisSterschaſt als Milieufaktor 
iSt am wirksamsten bei Sehr kleiner und Sehr 
2r0oßer GeSchwiSterzahl. 
b) Welche Beziehungen finden Sich zwiSchen KlasSsenplatz 
und Stellung in der Kinderreihe? Sind die Erstkinder, 
die Mittelkinder, die Letztkinder durch besondere Schultüchtigkeit 
ausgezeichnet? Der geringen absoluten Anzahlen wegen berechnen 
wir die diesSbezüglichen Rangwerte für Knaben und Mädchen ge- 
meingam. Es ergibt gich:
	        

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