Full text: Zeitschrift für Kinderforschung - 34.1928 (34)

44 A. Bugemann: 
nichts Neues zu Sagen. Bemerkenswert aber Sind die Angaben 
über die „fröhlichsten“ und „traurigsten“ Kinder. 
Ein großer Teil der Angaben dieger Art zersplittert Sich auf 
Kinder, die nur einmal genannt werden. Angaben dieser Art 
werden wir nicht zu viel Wert beilegen dürfen. In vielen Fällen 
wird ein derartiges Urteil Sich auf zufällig beobachtete, aber für 
das genannte Kind keineswegs charakterist!ische Yorgänge Stützen. 
Je mehr gleichsinnige Angaben aber auf ein Kind zusammentreffen, 
je häufiger ein Kind als begonders „fröhlich“ oder „traurig“ ge- 
nannt wird, desto größer ist wohl die Wahrscheinlichkeit, daß 
diegem Urteil uns Iinteresgierende Tatsachen zugrunde liegen, daß 
mit anderen Worten die 80 charakterisierten Kinder wirklich von 
vorwiegend heiterer oder trüber Gemütsgart gind. 
Als Kinder, die 80 eindeutig beurteilt werden, darf man gewiß 
diejenigen angehen, die von 10 oder mehr ihrer Mitschüler als die 
tfröhlichsten bezw. traurigsten ihrer Klasse genannt werden. Wir 
zählen Sie im folgenden in der Rangfolge auf, die Sich aus der 
Hufigkeit der Nennungen ergibt: 
Wie oft genannt? Zahl der Kinder in der Vamilie u. zw. 
Kn Md 118203. 
Knaben FPröhlichste: 23 mal 3 1 4 
16 „, i --- 1 
15 „ i 1 2 
14 „ 2 4 6 
10 „ 1 1 2 
. 15:5=30 
Traurigste: 32 „, 1 -- 1 
20 „ 2 -- 2 
12 „ 1 1 2 
10 „ i -- 1 
6:4=1,5 
Mädchen. Fröhlichste: 24 „, 3 2 5 
| 19 „ 1 2 3 
16 „ - i 1 
14 „., 1 2 8 
14 „ -- 1 1 
12 „ 1 1 2 
12 „ 3 5 8 
1 „ 2 4 6 
O0, 4 4 8 
31:9= 4,1
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.