Full text: Die Lehrerin : Organ des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins - 32.1915/1916 (32)

200. -- 
 
 
| Lehrerin geſucht. 
Für die Volksſchule in Weſerdeich, Gemeinde Berne (Oldbg.) wird zum 
Oktober geprüfte evang. Lehrerin geſucht. Jahre3vergütung 1100 X, 
dazu freie möblierte Wohnung im Schulhauſe und 75 4 für Aufwartung. 
Bewerbungen bis 15. September zu richten an Paſtor Conze, Berne. 
 
 
 
 
 
Städtiſc<hes 
Lyzenm Glogau. 
Die Stelle einer 
Oberlehrerin 
mit Lehrbefähigung im Fran- 
züöſiſchen, daneben ſür Geſchichte 
oder evg. Religion, iſt baldigſt 
zu beſeßen. 
Beſoldung nach den ſtaatlichen 
Säßen, Wohnungsgeld 800 4 
Bewerbungen mit Lebenslauf 
und Zeugniſſen werden bis 
20. September erbeten. 
Glogau, den 23. Auguſt 1915. 
Oberlehrerin 
geſucht zum 1. Oktober d. J3. für 
Mathematik und Naturwijſſen- 
Ichaften. Offerten an das Privat- 
Lyzeum von M. Schaus, 
WieSbaden, erbeten. 
/ Deutſch ſoll die Feder der deutſchen Schule ſein! 
Eine ſchöne gleihmäßige S<hrift 
erzielen Sie bei Ihren Schülerinnen, wenn dieſe nur mit der in EF-, F- u. M-Spiße 
m ütimen DCMUIfeder „Hanſi mit dem Löwen 
Md 47 ſchreiben. Ueberall für 
Irn 1 Pfg. das Stü 
Mark 1.10) zu 
roben jtehen Ihnen 
gratis zur Verfügung. 
 
1 Gros 
aben. 
 
 
 
€. W. Leo Nachf. 6. m. B. 4. Inh.: Herm, Voß Leipzig «Pl. | 
 
 
 
 
 
Mitte Oktob. wird für die Mittel- 
ſtufe der höh. Priv.- Mädchen- 
ſc<ule zu Barth eine evangeliſche 
Lehrerin 
geſucht mit etwas Erfahrung 
im Unterrichten. Dieſelbe muß 
4 Stunden Turnunterricht er- 
teilen können. Gehalt 1200 X 
jährlich, 26 Pflichtſtunden. Be- 
glaubigte Zeugnisabſchriften u. 
Wegen Tode3 der Direktorin Helene Forſtmann iſt das 
private, von der Stadt ſubventionierte 
Schubatk-Schmidt-Lyzeum und O,-L. (Frauenſchule) 
in Düſſeldorf zu übernehmen. =- Meldung geeigneter Be- 
werberinnen (gepr. Oberlehrerin, evang.) an Frau Direktorin 
Anna Schmidt, Düſſeldorf, Hohenzollernſtr. 32. 
Familie Forſtmann. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Magiſtrat. 
ERENEENN Photographie an die Vorſteherin 
 
 
 
Ida von Lekow, Barth (Oſtſee). 
 
 
 
 
 
Bad Harzburg, ; 
Benſion Emmy Brinkmann, Haus 
Volkmann. Herrliche Lage. 2 Min. 
v. Walde. Volle Penſion 5 4 Vor- 
zügl. Verpflegung, beſte Empfehlung. 
Erholung8heim„Waldfrieden“ 
Vorzgl. Verpfl. Gel. z. Kräftigung3kuren 
 
BUuckoWRKr.Levuzs(Märk.Schweiz) 
Schieder beiPyrmont 
Chriſtl. Erholungsheim 
Waldesruh (waldreiche Gegend 
--Teutoburger Wald) bietet Erholung3- 
bedürftigen und Alleinſtehenden liebe- 
volle Aufnahme, auch dauernd. Auf 
Wunſch Proſpekt. Preis 3.25--4.25 4 
Der Kleingarten 
Von Joh. Shneider 
Redakteur der Seitſhrift: „Der Cehr- 
meiſter im Garten und Kleintierhof"“. 
(Aus Natur u. Geiſteswelt. Bd. 498.) 
Mit 80 Abbildungen. 
Geh. M. 1. in Ceinw. geb. Mm. 1.25 
 
 
 
 
 
 
Empf. d. D. - Off.- Verein. Fernſpr. 55. 
Verlag B. G. Teubner, Leipzig-Berlin Wilhelmine Schütte. 
 
 
 
 
 
URANIA 
BERLIN W, Taubenstrasse 48-49 
im wisgenschaftlichen Theater abends 8 Uhr: 
Wechselndes Vortrags-Programm It. Säulenanschlag! 
Experimentiersgäle und naturkund!. Sammlungen, 
wochentags geöffnet yon 10--1 und 3--2/, 9 Uhr, Sonpntags 
ununterbrochen von 10--V/,9 Uhr. Eintritt !/, 4 
Sternwarte im Landesausstellungspark, Invalidenstr. 57--62. 
Geöffnet Sonntags, Dienstags und Freitags von 7--11 Uhr 
abends (u. a. 12z61. Refraktor). Eintritt /, 4 
(Übungssternwarte der Univergität.) 
 
See- u. Solbad Swinemünde wolter. 181 
nahe Anlagen, Wald und Strand ſind 1 oder 2 Zimmer prei8wert zu 
vermieten. Bübner. 
 
 
 
 
 
 
Englands Weltherrſchaft 
und der Krieg 
Von Prof. Dr. Alfred Hettner 
2. Auflage. Geh. M. 3.--, geb. M. 3.80 
Die-Auseinanderſezung mit England iſt das ſ<wierigſte Problem, 
das dieſer Urieg gezeitigt hat. Die Weltmac<htſtellung Englands, aus 
der ſc<hließlie) der Anſpruch) auf die Weltherrſ<aft hervorging, 
beruht auf den außergewöhnlich günſtigen geographiſchen Exiſtenz- 
bedingungen dieſes Staates. Dieſe geographiſchen Bedingungen kennen 
zu lernen, iſt daher eine unbedingt notwendige Dorausſeßzung für 
jeden, der die Anſprüche Englands und unſere Stellung zu den= 
ſelben und damit die Vorbedingungen für einen für uns 
vorteilhaften Srieden verſtehen lernen will. Hettner weiſt 
nun nah, daß die geographiſchen Lebensbedingungen, auf denen 
Englands Größe beruht, heute zum Teil nict mehr beſtehen oder 
nicht mehr dieſelbe Wirkung äußern können wie früher, daß um- 
gekehrt die Lebensbedingungen anderer Staaten, namentlich Deutſch 
lands, ſic weſentli) gehoben haben, ſo daß eine völlige Der- 
ſ<iebung des allgemeinen Rräfteverhältniſſes unvermeidlich iſt. 
Dieſer Nachweis wird auf ganz objektiven und exakten Grund» 
lagen, aber denno< in einer jedem Gebildeten ohne weiteres ver- 
ſtändlihen Sorm erbracht. 
Die geographiSchen Grundlagen 
der ÖdSterreichisch - Ungarischen 
Monarchie und ihrer Außenpolitik 
Von Prof. Dr. R. Sieger 
Geheftet M. 1.-- 
Der VerfasSer Stellt die TatSache fest, daß Österreich-Ungarn 
nicht, wie rein phySiSch-geographische Betrachtung gerne an- 
nimmt, ein rein historiSch zu erklärendes Staafswesen ohne 
geographische Einheit Sei. Er erörtert die Lage der einzelnen 
in der Monarchie vereinigten kleineren natürlichen Gebiete, 
ihre gegensSeitige Aufschließung in der Gegend von Wien, ihre 
gemeinsgamen Gebirgsschranken, die verbindenden Südost- 
wege, besonders die Donau. Kern- und Randgebiete, Donau 
und Adria, die komplizierte nationale und politische Struktur 
mit ihren Übelständen, aber auch die diesen entgegenwirken- 
den vereinigenden Momente, 50 inSbesondere die wirtschaft- 
liche Verschiedenheit und gegenseitige Ergänzung, werden 
von geographischen Gesichtspunkten aus betrachtet. Die natür- 
lichen Grundlagen, die einen Großstaat in dem behandelten 
Raume geradezu verlangen, werden auch in ihren Wirkungen 
auf die Außenpolitik verfolgt, inSbeSsondere für das Verhältnis 
zu Südosteuropa und dem Deutschen Reiche. Dabei fallen 
Scharfe gelegentliche Schlaglichter auf die Probleme der künf-“ 
figen Innenpolitik der Monarchie, die Sich aus dem „Gösterrei- 
chiSchen Staatsgedanken“ in Seiner kulturellen FasSung ergeben. 
 
 
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin 
 
 
Verlag von B.G.Teubner in Leipzig und Berlin 
 
 
 
 
Verantwortlich für die Schriftleitung: Margarete Treuge, Berlin. -- Für den Anzeigenteil: Wilhelm Moeller, Berlin W 10. 
Druck von B. G. Teubner in Leipzig. 

	        

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