Full text: Die Lehrerin : Organ des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins. Beiblatt A Nr. 1 - 38.1921/1922 (38)

 
38. Jahrgang | 
Beiblatt A 
Ur. 8 
| Die Oehrerin | 
Organ des Allgemeinen Deutſchen Lehrerinnenvereins 
Korreſpondenzblatt des Verbandes akademiſch gebildeter Lehrerinnen 
und des Verbandes der Lehrerinnen an den Höheren Lehranſtalten 
Berausgegeben von den Vorſtänden | 
Sdhriftieitung: Dr. Charlotte Großmann in Cottbus x Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin 
28. Januar | 
1922 
 
 
 
Alle Manuſkriptſendungen für dieſes Beiblatt A ſind zu „richten an Fräulein Dr. Charlotte Großmann, Cottbus, Luiſenſtr. 15. 
Unverlangt eingeſandte Manuſkripte können nur zurüFgeſandt werden, wenn gusreichendes Rückporto beigefügtiſt. Knzeigenannahme : B.G. Teubner, Teipzig, Poſtſtr.3. 
 
 
Poſtſche>kono 5... oa is is ie ir ib ir 0 + S. 29 | Nachwort zur Umfrage für den Kunze-Kalender 1921 . . . . S. 30 
Wahlen zum Oberſtudienrat . . ou.u-b bb + + + + + „ 29 | Verband akademiſch gebildeter Lehrerinnen. Stellenvermittlung „31 
Verband akademiſch gebildeter Lehrerinnen: Verband der Lehrerinnen an den höheren Lehranſtalten 
- . Abteilung Berlin. voiii ie ib ie ir 0 0 m „ 29 Preußens. uo ie io iir iir 0 0 „ 31 
Abteilungen: Hamburg, Niederlauſiß, Wiesbaden. . . - . „ 30 | Literaturbericht. Mathematik. Von Dr. Agne3 Molthau, ,, 32 
 
Poſtſche>fonto. 
1. Der Verband akad. geb. Lehrerinnen, Engerer (ge- 
ſchäftsführender) Vorſtand. VPoſtſchekonto Breslau 27 007. 
Frl. Anna Schmitt, Bre3lau XIII, Viktoriaſtraße 122. 
2. Abteilung Berlin: Schagmeiſterin Dr. Felicia Diehl, 
Charlottenburg, Königin Eliſabethſtr. 54. Poſtſche&konto 
Berlin Nr. 77 283. . 
3. Abteilung Bre8lau. Poſtſche>konto Bres8lau 30675. 
Frl. Agnes Haſſenpflug, Breslau 1, Alexanderſtr. 38. 
4. Abteilung Hamburg, Altona (Elbe). Poſtſche>- 
amt Hamburg 11, Konto 15632. 
5. Abteilung Sachſen. PBoſtſche>konto Leipzig 30 316, 
Dresden-N., Kurfürſtenſtr. 1,11. 
6. Abteilung Frankfurt a. M. Poſtſche>konto 46009. 
. Frl. Emma Welter, Frankfurt a. M. 
7. Abteilung Weſtfalen: Poſtiche>amt Cöln, Konto 97 934, 
Frau Studienrat Schweiger, Hagen i. W., Buſcheyſtr. 27. 
8. Abteilung Oſtpreußen. Poſtiche>konto Königsberg i. Pr. 
Nr. 14131. Oberlehrerin Martha Immel. 
9. Verband der Lehrerinnen an den höheren Lehr- 
anſtalten. Berlin NW 7 Nr. 54690. Frl. Alwine Reinold, 
Charlottenburg, Schloßſtr. 64. 
Wahlen zum Oberſtudienrat. 
Zum Oberſtudienrat ſind ferner gewählt: Frl. v. Probſt, 
Charlottenburg, Auguſte- Viktoria- Schule; Frl. Dr. Agnes 
v. Sobbe, ſtädt. Lyzeum und Oberlyzeum in Recklinghauſen. 
Verband akademiſch gebildeter Lehrerinnen. 
Zahlung der Kopfſſteuern für Mitglieder gemiſchter 
Lehrerinnenvereine. 
Die Vorſißenden der gemiſchten Lehrerinnen- 
vereine bitte ich zu veranlaſſen, daß ſolgende Beiträge ſür 
ihre akad, gebild. Mitglieder an mich abgeführt werden 
(Poſtſc<he> Bre3lau 27 007): 
4. 5 XK Kopſſteuer für den Verband akad. geb. Lehrerinnen. 
2. 1 H Kopſſteuer für den Preußiſchen Landes- -Lehrerinnen- 
verband. 
3.34 Kopfſteuer für den Allgemeinen Deutſchen Lehre- 
rinnenverein, falls dieſe 3 X nicht direkt an die 
| Geſchäftsſtelle des A. D. L.-V. bezahlt werden. 
4. 4 XK Kopfſteuer für den Bund höherer Beamten für die 
ſtaatlichen oder ſtädtiſchen feſtangeſtellten Akade- 
mikerinnen. 
Kunzefalender abzuholen. 
 
Sollten die akad. geb. Mitglieder der gemiſchten Lehrerinnen- 
vereine gleichzeitig Mitglied einer Abteilung des Verb. akad. 
geb. Lehrerinnen ſein, ſo werden dieſe Beiträge nicht an mich 
gezahlt, ſondern ſind in ihrem Mitglied5beitrag an die be- 
treffende Abteilung eingeſchloſſen, in dieſem Falle bitte ich um 
Mitteilung. | 
Die Kopfſteuer von 5 X an den Verband akad. geb. Lehre- 
rinnen iſt eine. vorläufige. Eine endgültige Regelung ex- 
folgt auf der nächſten Geſamtvorſtandsſigzung des Verbandes. 
Anna Schmitti, Schaßzmeiſterin. 
Abteilung Berlin. 
Die Mitglieder der Abt, Berlin werden gebeten, die beftellten 
M. Bandayu, 
Berlin-Halenſee, Seeſener Str. 54. 
Mitgliederverſammiung am 28. Nov. 1921 in der Auguſtaſchule«, 
Frl. Scheidel macht einige geſchäftliche Mitteilungen. Dann 
berichtet Frl. Studienaſſeſſor Bunzel über die Not der 
Kandidatinnen. Sie ſchildert die Notlage, in die die Stu- 
dienreferendarinnen und Aſſeſſorinnen durch die geringe und un- 
gleichmäßige Bezahlung und die zeitweilige Beſchäftigungs- 
loſigkeit geraten ſind. Ihre Forderungen faßt ſie in Beſſerungs- 
vorſchlägen zuſammen, die von der Verſammlung diskutiert 
werden. Die Verſammlung beſchließt, einen Nachweis für 
Privatſtunden einzurichten. Es wird beſchloſſen, Eingaben 
an alle BezirkSämter zu machen, daß die Bezahlung der Ver- 
tretungöſtunden gleichmäßig nach den ſtaatlihen Säßen ge- 
handhabt werde, 
An da3 Brovinzial-Schulkollegium ſoll die Bitte ergehen, die 
Erlaubnis und Beſtätigung von Vertretungen ſchneller zu er- 
ledigen. 
Jerner wird beſchloſſen, eine dringende Eingabe an ſämtliche 
Bezirksämter zu machen, daß keine weibliche akademiſche Lehr- 
ſtelle geſtrichen wird. Die Verſammlung ſtimmt folgender Rejo- 
lution zu: 
„Die Abteilung Berlin des Verbandes akademiſch gebildeter 
Lehrerinnen ſteht auf dem Standpunkt, daß grundſäßlic< durch 
den Abbau der unteren Klaſſen von Lyzeen eine entſprechende 
Verminderung der Stellen ordentliher Lehrerinnen eintritt, 
nicht aber eine Verminderung der Stellen akademiſc< gebildeter 
Lehrerinnen. Er hält es darüber hinaus für unbedingt erfor- 
derlich, daß ſowohl im Intereſſe der höheren Mädc<Henbildungs- 
anſtalten al3 auch wegen der Notlage der Kandidatinnen jede 
erledigte vrdentliche Lehrerinnenſtelle in eine Akademikerinnen- 
ſtelle umgewandelt wird. Um die in der Verſammlung gegebenen 
Anregungen weiter auszuarbeiten, wird eine Kommiſſion ge- 
wählt, beſtehend aus den Studienrätinnen Robe und Philippſon,
	        

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