Full text: Die Lehrerin : Organ des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins. Beiblatt B - 33.1915/1916 (32)

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Hilfsmittel - für den Gebrauch der Oberlyzeen und Volks- 
ſ<hullehrerinnen-Seminare darzubieten, das den Gegenſtand 
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Berücfſichtigung berechtigter Forderungen der neueren Me- | 
thodif behandelt. In der Methodik des evangeliſchen Reli- . 
gionSunterrichtes iſt ſo vieles zur Zeit noc< im Fluſſe, der 
Kampf der Meinungen wogt über manche Fragen noch hin 
und her, ſo daß es gerade auf dieſem Gebiete der jorgfältig- 
ſten Prüfung und Vorſicht bedarf. Zu Experimenten darf 
am wenigſten der Religionsunterricht benußt werden. Bar>- 
hauſen, Direktor des Städtiſchen LyzeumS. 
Nachtrag zu Teil V Sculkunde). 
mann-Wegener, Lehrbuch der Pädagogik.) 
Der Nachtrag enthält im weſentlichen die amtlichen Be- 
ſtimmungen für das mittlere und niedere Schulweſen in 
Preußen von 14910 bi3 1. Januar 1915. - 
Deutſ<e Männer. Deutſ<e Taten. *) Von Werner 
EXart. In Reden, Vorträgen und Auffäßzen will dieſes 
Buch vielbeſchäftigten Leitern und Lehrern einen Stofſfvorrat 
für patriotiſche Beranſtaltungen in dieſer großen, ernſten Zeit 
bieten. Aus der Fülle der Krieg3poeſie jind im Anhand 
einige Gedichte zum Vortragen beigefügt. 
Von DOiter- 
Mitteilungen. 
Ter zweite Kriegslehrgang für landwirtſ<aftli<e Haushalts- 
lehrerinnen fand Anfang Februar in Frankental ſtatt und 
zeum38 zu Detmold. Hannover-Liſt, Carl Meyer (Guſtav Prior). 
2 4, geb. 2,50 4%. 
5) Nachtrag zu Teil V (Schulfunde) von Oſtermann-Wegnerx, 
Lehrbuch der Rädagogi?k. Dldenburg, Schulzeſche Hofdruckerei 
und Verlags5buchhandlung. 146. 
6) Deutſche Männer. Deutſche Taten. Reden und Vorträge 
für Kricgsfeiern in Schulen und Vereinen von Werner Gdart. 
Elberfeld-Sonnborn, Friedrich Burchard. 
 
amines 
war außer von pfälziſchen Lehrerinnet auch von Haus- 
frauen zahlreich beſucht. Frau Clara Lang ſprach über die 
, , , , ius ; . / wirtſchaftlichen Verhältniſſe im zweiten Krieg8jahr und das 
im Einklang mit den amtlichen Beſtimmungen wie unter GErnährungsproblen. Fleiſc<- und Fettverſprgung fand än der 
Hand intereſſanter Statiſtik eingehende Würdigung, ebenſo die 
Erfolge behördlicher Maßnahmen. Mit warmen, patriotiſchen 
Worten leitete Regierungsrat Fiſcher die Diskuſſion ein. Als 
ausgezeichneter Kenner der ländlichen Verhältniſſe bot er er- 
gänzende Ausführungen von größtem Wert für die Ver- 
jamimlung. Frl. Mehnert, Pirmaſens, die als Fachlehrerin 
zu den Themen Gemüſebau, Obſtverwertung und Kleintier- 
zucht ſprach, wußte das Kriegsmoment dieſer Arbeit3gebiete 
wirkungsvoll hervorzuheben. Obſtbauinſpektor Klingmann wies 
auf einen erhöhten Anbau der Zu&errübe hin und auf die 
iotwendigfeit, das nun aus Jtalien ausbleibende Frühgemüſe 
durch inländiſ<e3s zu erſeßen, und zwar durch den Anbau 
geeigneter Krautarten. Am Nachmittag fand ein Vorxkochen 
fettarmer Gerichte ſtatt; das Braten ohne Fett in der Düte 
von Fiſch und Fleiſch ſowie auf dem Roſt wurde vorgeführt, 
und die Koſtproben ergaben, daß auch ohne Fett, oder mit 
einem ganz geringen Zuſaß davon, vorzüglich ſ<Gmedende, nahr- 
bafte Speiſen Hergeſtellt werden können. -- Der andere Tag 
brachte noch einen Vortrag von Frau Klara Lang über die 
ſozialen Pflichten gebildeter Frauen auf dem Lande, in dem 
beſonders Vorſchläge für die weibliche Fortbildungs3ſchule be- 
achtenö8werte Geſicht5punkte brachten. Frl. Mehnert beſprach 
noc< in großen Zügen die Verwertung des Kriegslehrganges 
für die Lehrerinnen, und eine interne Beſprechung derſelbe 
ergab, daß ein ſtattlicher, für die jeßigen Krieg3verhältniſſe 
wohlgeſ<hulter Stamm wirtſchaftlicher Lehrerinnen in der Pfalz 
vorhanden iſt, der nun in Stadt und Land die kurzfriſtigen 
Kochkurſe für fett= und fleiſchloſe Küche abzuhalten bereit iſt. 
Eine Müd<enfortbildungsſ<ule will der Lüneburger Leh- 
rerinnenverein in38 Leben rufen, die deren hauswirtſchaftliche 
und kaufmänniſche Weiterbildung bezweckt. Um in allen Kreiſen 
der Stadt Verſtändnis für die Bedeutung der Mädcenfort- 
bildungsſchule zu weden, hat er Frl. Sumper aus München 
zu einem Vortrage über die Fortbildungsſc<hule eingeladeit. 
Die Ausſichten für die Fortbildungs8]c<hule ſind nach der bisher 
bezeigten Anteilnahme der Bevölkerung günſtig, und man er- 
wartet von dem in AuSſicht genommenen Vortrag eine ſtarke 
Förderung der Sache. 
 
 
Derdeutſchungsheft 
Derzeihnis der gebräuchlichſten natur- und geiſtes- 
wiſſenſ<haftlihen Fa<hausdrü>e, mit Erklärung der 
Ableitung zunächſt für den Gebraud der latein- 
loſen höheren Lehranſtalten 
zuſammgeſtellt von Oberlehrer B. Schinke 
Kartoniert M. 1.-- 
Das vorliegende Verdeutſ<hungsheft will den Schwierig 
keiten, die meiſt den alten Sprachen entnommene Ter» 
minologie der Natur- und Geiſteswiſſenſhaften dem nicht 
humaniſtiſc) Gebildeten ſowohl für die klare Erfaſſung 
des Begriffes als auch für die Rechtſchreibung bereitet, 
begegnen. In erſter Linie auf das Bedürfnis der latein- 
loſen höheren Schulen zugeſchnitten, wird es weit über 
dieſen Kreis hinaus vielen als Nachſchlage- und Be- 
lehrungsmittel willkommen ſein. 
Da ein vokabelmäßiges Aneignen der Sremdwörter nur 
eine verſc<wommene Vorſtellung mit dem Worte ver- 
binden läßt, ſucht das Büchlein ein wirkliches Verſtändnis 
des Fremdwortes in ſeinen einzelnen Beſtandteilen und 
eine Erkenntnis ſeiner Bildungsart zu vermitteln. 
21:1920 
Lehrbud der DerkehrSſchrift 
des Gabelsbergerſhen Stenographieſyſtems 
Don 
Walther Röthig 
ſtaatl, geprüffer Lehrer für Stenographie an der Höh. Handelslehranſtalt zu Dresden 
13. Auflage. (Erſcheint jekt in 2 Ausgaben) 
Jede Ausgabe ſteif geh. . M. -=-,70 | 
Ausgabe A: Sür Volfks-, Wittel: und Bürgerſchulen 
Ausg. B: Sür Sortbildungs - u. Sad) - (Handels-) ſchulen 
Das Bu< zeichnet ſi aus dur< ſtreng methodiſchen Aufbau - dur 
die Rücſtellung der Wandelzeichen werden die Shwierigkeiten in 
der Nachbildung ſtenogr. Seichen allmähli< geſteigert, die Schüler 
lernen erſt die Hauptſa<en des Syſtems kennen, ehe die Aus 
nahmen behandelt werden. Jeder Übung geht ein zuſammen 
hängendes Sprahganze voraus, in dem Beiſpiele zu ſäintliczen in 
der Übung zu behandelnden Regeln ebenſo wie zu dem früher dar- 
gebotenen Stoff enthalten ſind. In der Auswahl der Leſeſtü>e, Saß- 
und Wortbeiſpiele iſt durhweg RüFficht auf das Alter und deit 
Gedankenkreis des Schülers genommen worden. Die Ausgabe A 
vermeidet Fachausdrüde, ſchwierige und ſeltenere Wörter, Die 
Ausgabe B nimmt ihre Beifpiele aus der Gedankenwelt des 
13 | Kaufmanns und Schreibers. 
 
 
 
Verlag von B.G. Teubner in Leipzig und Berlin 
 
 
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin 
 
 
- Verantwortlich für die Redaktion: Franziska 
Ohneſorge, Dresden. -- Für den Anzeigenteil: Wilhelm Moeller, Berlin W 10. 
Dru>k von B. G. Teubner in Leipzig.
	        

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