Full text: Mitteilungen des Vereines der Freunde Herbartischer Pädagogik in Thüringen - 56.1922 (56)

»Ägnes Peterszen (Flensburg) geht einen „Gang durchs erste Schuljahr“, den wir 
50 noch nicht gesehnen haben und den ich jedem wünsche, der ein erstes Schuljahr führt, 
Gerade für die ersten Tage und Wochen bietet zie anschauliche Stundenbilder, die in ihrer 
meisterhaften echten Kindertümlichkeit geradezu künstlerischen Darstellungswert haben und 
die jeden Schulmeister ans Herz greifen. Man möchte noch einmal Lehrer der Kleinen 
werden, wenn man diese treuen Stundenbilder betrachtet. « 
Pädagogische Warte 1921, Heft 6. 
» Es gibt für den Schaffenden nicht leicht etwas Reizvolleres und zugleich etwas was 
mehr geeignet wäre, ihn zu fördern, als wenn er Gelegenheit erhält, das Wirken und Schaffen 
eines oder einer am gleichen Werk Arbeitenden zu beobachten. Eine solche Gelegenheit 
bietet das vorliegende Buch, Die Verfasserin berichtet ausführlich und anschaulich, vor allem 
auch wirklichkeitstreu, wie zie die F orderungen der neuzeitlichen Erziehungs- und Unterrichts- 
lehre, jene Forderungen, die gemeinhin als Arbeitsschulbestrebungen bezeichnet werden, im 
Unterrichte der Grundklasse eines Lyzeums durchgeführt hat. Alle Schulmänner und Schul- 
frauen, vor allem aber junge Lehrer und Lehrerinnen, die den ihnen gestellten Aufgaben 
gegenüber noch die Frage des Kämmerers aus dem Mohrenlande stellen möchten: „Wie kann 
ich, 50 mich nicht jemand anleitet?“*, werden aus der Schrift wertvolle Anregung empfangen. « 
Zentralblatt f. d. ges. Unterrichtsverwaltung in Preußen 1921, Nr. 1. 
»Gern habe ich die Verfasserin, die nach ihren tagebuchartigen Anfzeichnungen eine 
Meisterin des Elementarunterrichtes ist, auf ihrer Jahresarbeit durch eine Anfängerklasse be- 
gleitet, Sonnenschein, frühlingswarmer Sonnenschein, der auch die bescheidenste und ver- 
Steckteste Knospe küßt und zur Entfaltung briogt, flutet durch das Büchlein. Selten habe 
Iich einen So günstigen Eindruck nach der Lesung eines Buches gehabt wie hier. Agnes P. 
kennt die Kindesnatur aus F orschung und eigener Beobachtung, Sie kennt die bewährte alte 
Erziehungsweisheit der großen Erzieher der Vergangenheit ebenso wie die Reformbestrebungen 
der jüngsten Gegenwart im Anfängerunterricht. Sie ist mit einem Woite eine Lehrerin, die 
mit den neuen Gedanken über Schulkind und Schularbeit wohlvertraut ist, aber sie nicht 
durch Worte, Sondern durch die Tat bewährt. Höher als die Wissenschaft, die zwischen 
den Zeilen herauszulesen iSt, ist der untrügliche pädagogische Takt, der all ihre erzieblich- 
anterrichtlichen Maßnahmen leitet, der aus dem tiefen Quell einer begnadeten, warmbherzigen 
Erzieherpersönlichkeit gespeist wird. Die Anfängerklasse wird hier als eine planmäßig schaffende 
Lebens- und Arbeitsgemeinschaft unter zielbewußter Leitung praktisch gezeigt. Allen, die 
eine Meisterin deg Anfängerunterrichtes bei der Arbeit aufsuchen und in kinderfrohem Ver- 
kehr mit den Kleinen kennenlernen WON EIgmmnSe „das „Ruch warm. emnfohlen. Es jist eine .... 
methodisch praktizche Handreichung, der gegenüber mancher Walzer recht bescheiden zurück- 
treten muß.« Pädagogische Warte 1921, Heft 14, Jahrg. 28. 
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Bestellzettel, 
 
 
Unterzeichneter bestellt hiermit aus dem Verlage von Hermann Beyer | 
& Söhne (Beyer & Mann) in Langensalza: 4 
dan Petersen, Agnes, Ein Gang durch das erste Schuljahr. 
Preis 7,50 4. u. 1509, Teuerungsxuschlag. 
ain Kirst, A., Präparationen zur Behandlung von 20 Fabeln 
von Hey auf der Unterstufe. 
Preis 3 IL. u. 150*!, Teuerungszuschlag. 
Nn Karstädt, Dr. Otto, Mundart und Schule. 
Preis 2,80 JC. u. 150/, Teuerungszuschlag. 
 
 
Bei gebundenen Exemplaren erhöht Sich der Preis un je 5 M, 
Betrag ist nachzunehmen --- in Rechnung zu Stellen --- folgt gleichzeitig vj 
per Postanweisung. |; 
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Hertaaun Eejer & Siims (Derer & Manat, Larrs24:0n
	        

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