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daroe.uf hingewieſen und erklärt, was in derſelben Neues vor-
kommt, das Ganze alfo in Lectionen gewe Am Scluſſe
diefes Theiles folat dann eine tabellariſc bezüglichen Zeitwörter, wobei unterſchieden iſt:
1) ÜO ezüglid in beiden Sprachen,
2) paſſiv im Engliſchen und rü>bezüglih im Deutſchen,
3) wie einige deutſ wörtern im Engliſchen gegeben werden.
Aehnlich ſind auch die paſſiven und unperſönlichen Verba
behandelt.
Im zweiten Theile werden an größere, in Fortjezungen ge-
gebene engliſche Ueberſeßzungsſtüde , zwiſchen denen Uebungen
zum Ueberfezen in's Engliſche eingeſchaltet ſind, ſyntakt. Ex-
läuterungen angeknüpft. Wir müſſen dabei aber tadeln, daß
den engliſchen Stücken gar keine Wörter beigefügt ſind, und
dieß um ſo mehr, als dieſelben bei den deutſchen Stüd&en , zu
deren Ueberſezung an die in jenen gelernten Wörter gewieſen
iſt, ebenfalls fehlen. Nachdem nun no< an Beiſpielen die Be-
deutung und der Gebrauch der engliſchen Präpoſitionen gezeigt
iſt, folgen no< einige lei Memorirſtüke , welche gleich bei den erſten Uebungsſtü>en be-
nußt werden ſollen , worauf ein alphabet. Verzeichniß der un-
regelmäßigen Zeitwörter den Beſchluß macht.
Ausſtattung und Dru> dieſes Lehrganges ſind empfehlend,
leßterer jedo erſichtlich iſt, ſoll das Büchlein als Vorbereitung zur eigentlichen
engliſ Nutzen gebraucht werden.
3) English made easy, prattiſher Lehrgang zur leichten
Erlernung der engliſ 1. Curjus, 7. verb. Aufl. Breslau , Kern, 1852
In ſeiner Einleitung enthält dieſes Werkhen eine 30 Seiten
ſtarke, kurze , aber gute Formenlehre , nebſt Ausſprache , auf
welche erſtere in dem eigentlihen 1. Theile häufig zurückgewieſen
wird. Dieſer erſte Theil iſt nun nach der Weiſe der gewöshnl.
praktiſchen Lehrgänge für Sprachunterricht gearbeitet und zwar
jo, daß zwiſ läuterungen eingeſchaltet find. Unpädagogiſ< finden wir aber,
Daß glei? zu Eingang diefes Theiles auf anderthalb Seiten
Regeln über Gebrau< und Auslaſſung der Artikel im Engliſchen
vorfommen. Wir hielten es für viel zwe&mäßiger, zumal in
einem praktiſchen Lehrgang, der ja durch methodiſc und fiufenweiſes Herbeiziehen des Stoffes die Schwierigkeiten
des Sprachſtudiums beſeitigen und auf leichte Weiſe zur Kennt-
niß der Sprache führen will, wenn dieſe Regeln zu beſondern
Uebungen vertheilt wären, und nicht der Schüler von vornherein
mit einem Haufen von Regeln 26. erdrü>ti würde.
Recht praftiſ< finden “wir Dagegen , daß durch den ganzen
1. Theil hindur;g am Kopfe der gegenüberſtehenden Seiten im-
mer die nämlichen engliſchen Wörter ſtehen , welche, mit vorher
erfſärten ortho&piſhen Zeichen verſehen, die Hauptlaute der eng-
liſchen Vocale darſtellen, wodurF der Schüler eine ſtetige Stütze
in der Ausfpra<ße hat. Ueberdieß ſind die Vocabeln zu jeder
neuen Uebung accentuirt , und wo dieß nicht ausrei Ausſpraße in Parenthefe beigefügt. Der 11. Theil enthält
größere, in Fortſezungen gegebene engl. Lektüreſtüke, welche
mit richtigem Takte ausgewählt und meijtens hiſtoriſchen oder
biographiſchen Inhalts find. Die nöthigen Wörter ſind jedes-
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mal unten beigedrut. Nun folgen auc< jeder Nummer in
Berücfſichtigung des „praktiſchen Zweckes des modernen Sprach-
ſtudiums und behuſs der ConverſfationSübungen entſprechende
Fragen über den Jnhalt des geleſenen Abſchnittes. Von der
Brauchbarkeit und dem praktiſchen Werthe dieſes Werk zeugt die gegenwärtige 7. Aufl. ; wir haben daher nicht nöthig,
zu ſeiner Empfehlung noch ein Weiteres zu ſagen, utid bemerken
bloß no<, daß eine Fortſezung zu demſelben im nämlichen Ver-
lage unter dem Titel? „The Teacher's Assistant“ (Preis
20 Sgr.) erſchienen iſi. (Es wäre uns intereſſant dieſelbe ken-
nen zu lernen.
4) Engliſ he Sculgrammatif von Dr.
gänzli< umgearbeitete , vermehrte Ju,
wendt & Granier, 1851.
5) Engliſches Uebungs- und Leſebuch für den erſten Curſus
oder prakt. Theil der engl. Grammatik von Dr. H.
S Hottky, 2. verb. und verm. Aufl. Breslau , Tre-
wendt & Granier. 18952.
Je mehr Mittelmäßiges und manchmal ſelbſt Werthloſes
heutzutage bei der Sündfluth in der pädagogiſchen Literatur des
modernen Sprachſtudiums an den Strand geworfen wird, deſto
großere Freude macht es einem aufmerkjamen Beobachter der
Srſ einmal auf ein recht gutes und brauchbares Produkt aufmerk»
ſam machen fann. In Dieſer Lage befinden wir nns bei dem
vorliegenden Werke. Beide Bücher bilden ein zuſammengehöri-
ges, fich gegenſeitig vervollſtändigendes und abgerundetes Ganze;
die Beſtimmung“ eines jeden iſt ſhon aus dem oben angegebenen
Titel klar, fo daß wir dieß nicht mehr weiter zu erwähnen
brauchen. Sehen wir uns nun dieſelben einzeln etwas näher an.
4) Die Schulgrammatik; ſie enthalt zuerſt, eine voll-'
ſtändige und praktiſch - gute Ausfprachlehre, welcher dann die
eigentlihe Grammatik, und zwar Formenlehre (S. 11--52),
Syntax (S. 52--134) und zuletzt ein Anhang (S. 134--
184) folgt. Der Gang, welcher namentlich in den beiden
erſten Abtheilungen eingehalten wird, iſt dem der gewöhnlichen
Shulgrammatifen ähnlich, unterſcheidet f< aber von jenem
dadurch, daß ex nicht mit dem Artikel, ſondern mit einem re-
gelmäßigen Verbum beginnt, worauf die Hilfsverba und dann
erſt die Declination folgen. Ueberhaupt iſt die Anordnung und
Stufenfolge hier eine prafktiſc In Lectionen , die wiederum in Paragraphen zerfallen , wird die
Srammatik (denn nur ſolche, nebſt den zur Erläuterung der
Regeln nöthigen Beiſpiele enthält Nr. 4) in fehr bündiger
Weiſe, fſax und beſtimmt , hier und da uns nur etwas zu ab»-
ſtraft, dabei aber ganz vollſtändig abgehandelt. Sehr gut iſt
der Anhang, der neben der Orthographie , Accentlehre und In>-
terpunction und einem alphabetiſchen Verzeichnig der unregelm.
Verba treffliche , überſichtliche Abſchnitte über die Wortbildung,
die Bedeutung der modelen und medialen Verba, wie Über die
Bedeutung der Verba, Adjectiva und Subſtantiva in Verbin-
dung mit gewiſſen Präpoſitionen gidt.
5) Das Uebungs- und Leſebuch bietet zuerſt mit beſtimm-
ter Hinweiſung auf die beſonderen grammatiſchen Beſtimmungen
Vebungsſtüke zu den einzelen Lectionen der Formenlehre und
Syntax, ſodann engliſMe und deutſche Erzählungen und Ge-
ſpräche, von welchen leßteren wir der Converſationsübungen
halber eine größere Anzahl aufgenommen wünſchten. Hieran
ſ S hottfy, 2.
Breslau , Tre-

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