Full text: Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde - 7.1905 (7)

474 Mitteilungen. 
Der vorbereitende Ausschuß und Vorstand: Dr. W. Münch, Geh. 
Regierungsrat u. Prof. a. d. Universität, Berlin W. 30, Luit- 
poldstrasse 22, Vorsitzender. -- J. Trüper, Direktor d. Er- 
ziehungsheims auf Sophienhöhe bei Jena, stellvertretender Vor- 
Sitzender. -- Dr. W. Ament, Privatgelehrter in Würzburg, 
Sanderglacisstraße 44, Schriftführer. 
Dr. A. Baginsky, Professor der Kinderheilkunde und Direktor des 
Kaiserin Friedrich-Krankenhauses in Berlin. Pastor Dr. H ennig, Direktor 
des Rauhen Hauses in Horn bei Hamburg. Geh. Med.-Rat Dr. H eubner, 
Prof. der Kinderheilkunde und Direktor der Univerzgitäts-Kinderklinik in 
Berlin. Dr. Chr. Klumker, Dir, d, Zentr. f. priv, Fürsorge in Frank- 
furt a. M. Amtsgerichtsrat Dr. Köhne, Vormundschaftsrichter in Berlin. 
Dr. E. Meumann, Prof. d. Pädagogik u. Psychologie a. d. Universität 
in Königsberg. Dr. Petersen, Direktor des städt. Waisenhauses in 
Hamburg. H. Piper, Erziehungsinspcktor der Idiotenanstalt in Dalldorf. 
Dr. W. Rein, Prof. der Pädagogik u. Direktor des pädagogischen Uni- 
versitätsgeminars in Jena. Röhl, Volksschullehrer und Vorsitzender des 
Ausschusses des deutschen Lehrervereins in Berlin. Dr. Sickinger, 
Stadtschulrat in Mannheim. Dr. Sommer, Prof. der Psychiatrie in Gießen. 
Vatter, Direktor der Taubstummenanstalt in Frankfurt a. M. Wiedow, 
Direktor der Blindenanstalt in Frankfurt a. M. Geh. Med.-Rat Dr. Th. 
Ziehen, Prof. der Psychiatrie und Direktor der psychiatiris:chen Klinik 
der Charite in Berlin. 
Die „Centrale für private Fürsgorge“ in Frankfurt a. M. veran- 
Staltet in diesem Jahre wieder einen Ausbildungskursus in der 
Fürsorgearbeit. Zweck dieser Kurse ist, einer Sachgemäßen Schulung 
freiwilliger wie besoldeter Hilfskräfte in der Fürsorgearbeit zu dienen. 
Organisation und Technik unserer modernen Fürsorgebestrebungen bilden 
deshalb den Hauptgegenstand der Kurse. Um eine umfassende Behandlung 
des Stoffes zu ermöglichen, werden in alljährlich wechselnder Folge Einzel- 
gebiete der Fürsorge ausgewählt. Dabei werden die wichtigsten Anstalten, 
wie Sie in Frankfurt und dessen Umgebung die Sehr vielseitig entwickelte 
gemeinnützige Tätigkeit bietet, besucht und von den Leitern eingehend 
erläutert. Im Anschluß daran werden einschlägige Fragen durch Vorträge 
von Fachleuten behandelt und auch mehrfach in mündlichen Besprechungen 
erörtert. In diesem Jahre wird der Kursus über Kinderfürsorge 
vom 23. April bis 5. Mai Sich mit folgenden Fragen beschäftigen: 1. Säug- 
lingsfürsorge: Säuglingssterblichkeit, Wöchnerinnenfürsorge, Ammenwesgen, 
Milchbeschaffung, SäuglingsSheime und Säuglingsberatungsstellen, Kost- 
kinderwesen, Pflegestellenvermittlung, ärztliche und polizeiliche Aufsicht. 
2. Vormundschaftswesen: Uneheliche Kinder: ihre Rechtsverhältnisse, Einzel- 
und Berufsvormundschaft, Gemeindewaisenrat, Fürsorge und Aufsicht das 
Vormundschaftsgerichts; Berufsausbildung und Krimmalität. Elterliche Ge- 
walt: Recht des Kindes auf Erziehung, Einschränkung der Sorge für die 
Person, Erziehungsverfahren nach dem B. G. B. und Armengesetzgebung,
	        

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