Full text: Die Deutsche Volksstimme - 16.1905 (16)

 
 
 
 
  
 
 
 
 
R 
 
 
[7] III 
uSgeber A.Vamaschke in Berlin 8 (ZZ 
6.Jxahrgang & 5. Juli 1905, 
GERHIG md GEIE CE 45 WIN EGEEN 03SR F5. NU SIYA STD € CRY IN Sama GER UC ed 
Ge pad zer Ene EED ELIE IS a An Sg Sue: ues ben MIRI <IEED OUeDR Wewänd uf] 
EE Wäh Kewtpni = weB2 NUCESD SeEEDA YATEP ZAW Cis aIRIs Dances - KEH 2622/00 "md VERD Caris vie 
Rundſchau. 
Adoiph Wagner, deſſen Jubiläumsfeier-Reden im Kreiſe unſeres 
Bundes bereits als Heft 24 unſerer „Sozialen Zeitfragen" erſchienen 
ſind, hat nun bei der vom ſtaat38wiſſenſchaftlichen Seminar ver- 
antſtalteten Feier noch den Ehrendoktor der amerikaniſchen Univerſität 
Madiſon in Wis8conſin erhalten. 
Max Hirſc<, der Anwalt der deutſchen Gewerkvereine, iſt am 
27. Juni in Homburg v. d. H. im 73. Lebensjahre geſtorben. 
Hirſch gehörte zu unſeren entſchiedenſten Gegnern. Als Damaſchke 
vor 14 Jahren in den Kreiſen der Gewerkpereine die Bodenreform- 
fache zu vertreten begann, und es ihm gelang, 11 einflußreiche 
Berliner Ortö8vereine zu Entſchließungen für die Bodenreform zu 
gewinnen, erklärte Max Hirſch in ſehr erregten perſönlichen Aus- 
einanderſezungen Damaſchke: „Damit ruinieren Sie das Werk meines 
Lebens!" Hirſch berief eine außerordentliche Centralratsſikung der 
Gewerkvereine ein, in der dann eine offizielle Warnung vor der 
Bodenreform von ihm durchgeſezt wurde. Zu einem letzten Zu- 
jammenſtoß zwiſchen Hirſch und Damaſchke kam es im wiſſenſchaft- 
lichen Centralverein vor 12 Jahren bei der Bergwerks8frage. Hirſch 
erflärte, daß Damaſchke mit ſeinem Drängen auf Uebernahme der 
Grubengerechtſame durch den Staat ſo geſprochen habe, als ſtände 
er im Solde der Kohlenbarone. Es wäre doch offenbar, daß die 
Kohle der Elektrizität gegenüber ſchnell an Wert ſinken müſſe, ſo 
daß den Beſitzern der Kohlengruben nichts Beſſeres widerfahren 
fönne, als eine Ablöſung durch den Staat. =“ Was Hirſch zu den 
 
 

	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.