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Ur. 10
gelingt es den Blauen, die Brücßen zu ſprengen. Gegen
18 Uhr greifen die Bauptſtreitkräfte der Roten die befeſtigten
Stellungen der Blauen an.“ Und ſo weiter in dieſem Stil.
Abbildungen illuſtrierten den Derlauf der „Schlacht“. Teil-
genommen haben: 2080 Tungkommuniſten, 3 Tanks, 5 Flug-
zeuge, 19 Caſt- und 3 Rettungsautos, Lrtillerie, Kavallerie
uſw. ujw. Der BefehlShaber des WioSskauer Bezirks ver
Roten Armee hat jeine
Anerkennung GUSIL-
ſprodhen.
„Bei den Sdqießübun-
gen der Pioniere (!)
haben drei Diertel der
Teilnehmer recht gute
Reſultate gezeigt.“
„Bei den KRriegsmand-
vorn bei NloSkRau wur-
den drei Jungkommu-
niſten dur< blinde UÜah-
370 L16.AY0. [TT wecadBckoO
Arbeiter-Iugend
HA ROSH
219
in größerem Umfang regelmäßig apgebhalten werden. QKllen
Organiſationen der RI. werden Gffiziere der Roten Krmee
zugeteilt werden Uſw. uſw.
Der am 2. September von den Kommuniſien veranſtaltete
internationale Jugendtag wurde in Moskgu als Torijezung
der „DerteidigungswodHe“ dur<geſührt. Beim Demontrations-
zug waren alle KR7I.-Abteilungen bewafinet, zum Teil fe!d-
mäßig ausgerüftet. Dav21
Durde nah Kruſten Jür
Eufrüſtung und Krie
Stimmung gemadt.
SI führt die RommUu-
time Jugend RUZ-
va 105 den Kami pf gegen
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jſ<üſſe Im<wer verleßt. mi dem Krie q' !'< Was
„In WladikawkaSswur- Wunder, wenn TJugz2nd-
den während der „Der- Os In RriegspfyMoſe ge-
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teidigungswode 4 fol APTMNACPHA Ha KOMCOMONbCKOM NOXOBe 14--15 HIO7A 204 Ko und auf ihre „eige“
gende Deranſtaltungen Die Artillerie fährt in Stellung. en Kameraden ſchießen"
dur<geführt: fünftägige
iMaſchinengewehrfurſe.
mit 50 Iungkommuniſten; dreitägige Giftgaskurje mit
120 Iungkommuniſten; Kriegsmanöver mit 500 Jungkommu-
niſten; Schießwettbewerb mit 150 Pionieren; militäriſche
Dorträge für 700 Dioniere.“
„IM Bergbaugebiet von Donezk nahmen an den Kriegs-
manüvern 300 Jungkommuniſten, darunter viele Mädchen
teil.“
Zunderte von ſol<en Berichten überſ<Qwemmen die Sowjet-
blätter. Die Militariſierung der Iugend ſoll in Zukunft
no<b intenſiver betrieben werden. Die Kriegsmanöver jollen
Kriegszug der MoSkauer Jungkommunitten am 14. und 15. Tuli (Dr
E05 7 Ur
awda Ür. 166, DoD nod viel ſmlimmer
| iſt dieſogeliſm<esDer-
giftung, die Militariſierung des Geiſtes
LQngefimis dieſer TatſaGeon wird die fozialiſtiſMe Iugend
ihren Kampf gegen den Krieg unbzirrt dur< das Geſchrei
der Kommuniſten entſ<loiſen weiterführen. Man kann die
Ulaſſen nict dadur? gegen den Krieg mobiliſieren, daß man
innen Gewehre in die Hand drük>t. Uur der Sieg des inter-
nationalen völkerverjſöhnenden Sozialismus, der Dlillionen
von Droletarierherzen, aber aum Dutßends von Regierungs-
paläſten, Kriegsminiſterien und Arſfenalen erobern wird, kann
und wird don mordenden MilitarisSmus überwinden.
Zwei neue Ferienheime unſeres Derbandes.
Das „Ingendhaus am Uijederrhein“ und das „Hans Bir<holß-HBeim“.
| &/ wei neue und ſchöne Ferienheime unſeres Derbandes
Y konnten im Monat Mai ihrer Bejtimmung Übergeben
6 / werden. Der Bezirk Tiederrhein Hat in der Pfingſt-
woche das. „Iugendhaus am Tioderrhoin“ eingeweiht und
der Bezirk Zamburg-Dordweſt veranſtaltete faſt zur gleicmen
Zeit die Eröffnungsfeier für ſein „Hans Birdkholtz-Zeim“.
Die nachſtehenden Berichte zeigen, daß ſich unſere Bewegung
damit zwei neue Heimſtätten geſ<aſfen Hat, die in hervor-
ruaggnder Weiſg der Kultur- und Bildungsarbeit Lnjerer
Bewegung dienen Können.
Neber das „Hans
Shröder-Hamburg:
„Treizeit für die erwerbstuiige Iugend“ 4jt Heute die
Forderung der geſamten deutſchen Iugend. Die Sozialiſtiſ<e
Arbeiterjugend hat die Derpflichtung, mit Energie und Tat-
kraft für die Derwirklichung dex Forderung zu arbeiten.
Ueben dieſer Aufgabe ſteht aber ein? Weite, die aufs engſte
mit der erſten vorbunden iſt. Wir müſſen Stätten ſc<affen,
in denen dige Jugend ihre Ireizeit verbringen kann. QusS
eigenen Kräften und mit Hilfe unſerer großen Organijationen
und des Stantes müſſen wir Heime Thaffen. *
Aus dieſem Bewußtſein heraus hat unſer Bezirk „Ham-
burg-Üordweſt“ in einer der ſc<önſten Wandergegenden,
in der Lüneburger Beide, in der Tähe von Rlecken bei dem
Dorfe E&el, ein Ferienheim gebaut. Ts liegt in einem
kleinen Tannenwald mit einer berrlihen Spielwieſe, die
Birdkbolg - Heim“ bHberimtet Otto
ſi beſonders für Freilihtaufführungen, Spiele und Tänze
eignet. Dom Heim aus laſſen ſic herrliche Tageswande-
rungen nah dem Kle>ker Wald, Stuvenwald und Forſt Roſen-
garten maden. Einfach und j<li<t ceſtaltete Räume, die den
Sinn für das Schöne und Gute weißen, machen das Heim
wohnliM und warm. Jeder einzelne Raum iſt in jhöonen
(cbhaften Farben gehalten und Zwe.Rmäßig, aber goſHmatW-
voll ausgeſtattet, fodaß in jedem Gaſt das Gefühl erwacht:
bier iſt auf ſein. Im obz2ren Sto iſt für eiwa 60 Ingend-
horporgsgüſte ein Dritim&enlager eingerimMtet. Im mittleren
tou ſind Kleinere Zimmer mit 6, 4 und 3 Betten. In ihnen
können 34 Foriengäſte und Rurſusteilinehmer untergebrat
werden. Im Erdgeſ<oß find neben oinom Shlafraum für
Zugendhcerbergsguſtie Zwei große, ſvöIne Daſhräume mit
Brauſen für Jungen und Jiäden. 5Spyi Kurjus- und
AufentbaltSräume faſſen je 60 Derſonen. Auf dem Flur, dor
zum Tagesraum führt, ſind Ruckſackſpinde angebra<t. JIed2or
Gaſt Hat ſoin Spind, und 2S wird dadur? vormicedan, daß
Ruckfuge, Brotbeutel und ſonſtige Sa<en in den SYlaſ-
räumen umbherliegen. Die ſanitären Anlagen ſind vorbild-
lim. Im Heim iſt Zentralheizung und Warmwaſſervorſjorgung
vingerichtet, ſodaß das Heim au< im Winter voll botriebsS-
fähig iſt. Die Rüde, dig Seele des Heims, iſt modern ein-'
gerichtet, und jeder Gaſt kann ſelbſt prüfen, wie ſie arboitot.
Diele Kräfte Find entfaltet worden, um das Heim zu
ihaffen. Baſonders fleißig waren unſere Yiädel und Iungen
beim Dertricb von Bauſteinen. Einzelne Iugendgruppen
haben 200 bis 300 Mark geſammelt. So darf ſich unſere
Arbeiterjugend mit Stolz als Träger des Heims bekennen,
und ſie ladet alle Iungen und Mädel aus dem Reid, die eine
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