Full text: Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule - 3.1883 (3)

Zum Luther-Jubiläum. 
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volles Buch zu einem Preise, der es auch weniger bemittelten Schülern ermög 
licht, darauf zu subskribieren. 
Julius Disselhoff: Jubelbüchlein zu D. Martin Luthers 400- 
jährigem Geburtstage in Wort und Bild, für jung und alt. Mit 
mehr als 40 Illustrationen und der auf S. 120 erklärten Gratisbeigabe: Das 
Lutherdenkmal zu Worms von Rietschel. 1. Volksausgabe. Elegant geheftet 
Preis 30 Pf., inPartieen von 25 Exemplaren und mehr a 25Pf., von 
100 Exemplaren an auch portofreie Übersendung. 2. Ausgabe auf Velinpapier, 
elegant geb. ä 75 Pf. Kaiserswerth. Verlag der Diakonissen-Anstalt. 
„So weit die deutsche Zunge klingt", so heißt es in der Einleitung, „und 
weit darüber hinaus rüstet sich alles, was evangelisch heißt, auf den 400jährigen 
Geburtstag D. Martin Luthers." Gott im Himmel würden wir mit Undank 
lohnen, wenn an diesem Feste nicht ein voller Strom der Freude und des Jubels 
durch unsere Seele wogte. Denn Gott selbst ist es, welcher durch Luther das 
von Rom verschüttete Evangelium wieder an das Licht gezogen und ihm neue 
Bahn auf Erden gebrochen hat. Aber unser Jubel darf nicht mit dem Festtage 
verrauchen und verrauschen. Er muß Frucht bringen! Das wird geschehen, 
wenn die apostolische Mahnung ins Herz gefaßt wird: „Gedenket an eure Lehrer, 
die euch das Wort Gottes gesagt haben, welcher Ende schauet an und folget 
ihrem Glauben nach. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in 
Ewigkeit." (Hebr. 13, 7. 8.) Hierzu will dies Jubelbüchlein bescheidene Hand 
reichung thun, indem es die Heldengestalt Luthers samt seinem Wirken und 
Walten, seinen Kriegen und Siegen unserm Volk in Wort und Bild vor die 
Augen stellt, kurz und klar, treu und wahr, Gott zu Ehren, sein Reich zu mehren, 
dem Feind zu wehren, alle zu lehren." Inhalt: I. Das Evangelium stirbt 
nicht, oder Wo die evangelische Kirche vor Luther gewesen ist. II. Ein Bergmanns 
kind, oder Es ist ein köstlich Ding einem Manne, daß er das Joch in seiner 
Jugend trage. III. Der Gang ins Kloster, oder Was soll ich thun, daß ich selig 
werde? IV. Wittenberg und Rom, oder Der Gerechte wird seines Glaubens 
leben. V. Die 95 Sätze samt den Kämpfen und Siegen danach, oder „Weil 
denn die Armen seufzen, will Ich auf, spricht der Herr." VI. Wie Luther die 
Feder zum Schwert und Hirtenstab macht, oder „Ich will eine Hilfe schaffen, 
spricht der Herr, daß man getrost lehren soll." VII. Wie Luther durch die Ver 
brennung der Bannbulle von Rom sich lossagt, oder Bestehet in der Freiheit, 
damit uns Christus befreiet hat. VIII. Luthers gutes Bekenntnis auf dem Reichs 
tage zu Worms, oder Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 
IX. Wie Luther auf der Wartburg, seinem Patmos, die Wartezeit auskaust, 
oder Sei stille dem Herrn und warte auf ihn! X. Wie Luther das Haus Gottes 
bauet, den Feinden wehrt und Freunde wirbt, oder Mit einer Hand thaten sie 
die Arbeit und mit der andern hielten sie die Waffen. XI. Die Gründung des 
evangelischen Pfarrhauses, oder Bauet euch zum geistlichen Hause. XII. Welcher 
Weise die Evangelischen zu Speier protestiert, zu Marburg sich verglichen und 
zu Augsburg bekannt haben, oder Wir können nichts wider die Wahrheit, son 
dern für die Wahrheit. XHI. Fortgerungen — Durchgedrungen! oder So habet 
nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde. XIV. Große Leute fehlen 
auch, oder Von Gottes Gnade bin ich, das ich bin, XV. Rach der Ritterschaft
	        

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