Full text: Quartalheft der Katholischen Schulzeitung - 2.1879 (2)

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Grades mit einer Unbekannten. III. Kurs: Logarithmen und Progressionen mit An 
wendung auf Zinseszins- und Rentenrechnungen, b. Geometrie. I. Kurs: Der 
pythagoräische Lehrsatz und seine Erweiterungen und Anwendungen. Die Proportionen 
und die Aehnlichkeit der Figuren. II. Kurs: Das Wichtigste aus der Lehre vom Kreise 
und von den regelmäßigen Vielecken. III. Kurs: Die wichtigsten Lehrsätze der Stereo 
metrie, insbesondere jene, welche die Berechnung der Körper begründen. § 11. Geo 
graphie. I. Kurs: Allgemeine Geographie. Genauere Kenntniß von Deutschland. 
II. Kurs: Die 5 Erdtheile mit eingehenderer Behandlung Europas. III. Kurs: Mathe 
matische und physikalische Geographie. Kenntniß des Sonnensystems. § 12. Geschichte. 
I. Kurs: Geschichte der orientalischen Kulturvölker, Griechenlands und Roms. II. Kurs: 
Deutsche Geschichte bis 1648. III. Kurs : Deutsche Geschichte seit 1648. ' Uebersichtlicher 
Gang durch die ganze Geschichte. § 13. Erzieh ungs- und Unterrichts lehre. 
II. Kurs: Allgemeine Unterrichtslehre mit Uebungen im Erzählen und Erfragen. An 
thropologie s. § 14. Naturgeschichte. III. Kurs: Erziehungslehre mit dem Wichtigsten 
aus der Psychologie. Geschichte der Pädagogik und der deutschen Volksschule nebst deren 
Aufgabe in der Gegenwart. Schulordnung und Lehrplan. Die spezielle Unterrichtslehre 
fällt den einzelnen Fachlehrern zu, die den Zöglingen Anleitung zur Unterrichtsertheilung 
in dem betreffenden Lehrgegenstande in der Volksschule zu geben haben. Besuch der 
Uebungsschule mit Anleitung zum praktischen Schulhalten. § 14. Naturgeschichte. 
I. Kurs: Sommers Pflanzenkunde. Winters Thierkunde: Wirbelthiere. II. Kurs: Er 
weiterung der Pflanzenkunde mit Betrachtung des inneren Baues und des Lebens der 
Pflanzen. Wirbellose Thiere. Die Lehre vom menschlichen Körper nach Bau und Le 
bensverrichtungen, zugleich als Vorbereitungskurs für die Pädagogik. III. Kurs: Mi 
neralogie im Anschluß an die Chemie (s. § 15. Naturlehre). Das Wichtigste aus der 
Geologie. § 15. Natur lehre. I. Kurs: Gleichgewicht und Bewegung der festen und 
flüssigen Körper. Schall. II. Kurs: Licht, Wärme, Magnetismus, Elektrizität. III. Kurs: 
Ansänge der Chemie (s. § 14. Naturgeschichte). Repetitionskurs. § 17. Zeichnen. 
Freihandzeichnen. I. Kurs: Umrißzeichnen ebener Gebilde nach der Natur und nach 
stilisirten Ornamentsormen. Uebungen mit Farben. II. Kurs: Die Grundformen der 
Baustile mit Erklärung des Charakteristischen derselben. Uebungen mit Farben. Per 
spektive und Schattenlehre. III. Kurs: Freies Zeichnen nach plastischen Vorbildern mit 
vorwiegender Benützung des klassischen Ornamentes. Kenntniß der verschiedenen tech 
nischen Darstellungsweisen. Versuche im Zeichnen nach der Natur. Einführung in die 
Lehrmethode des elementaren Zeichenunterrichtes. Geometrisches Zeichnen. 1. Kurs: 
Lehre von der rechtwinkligen Projektion. Das geometrische Flächenornament mit An 
wenduug der Farbe. II. Kurs: Die Schattenkonstruklion als Grundlage für das freie 
Körperzeichnen. Angewandte Projektionslehre im technischen Zeichnen. III. Kurs: Fort 
gesetzte Uebungen in der Aufnahme von Gegenständen. § 18. Musik. Gesang. 
I. Kurs: Elementarübungen zur Stimmbildung. Die melodischen, rhythmischen und dy 
namischen Tonverhältnisse. Treffübungen aus Grundlage der Our- und Noll-Tonleiter 
und der Akkordtöne. Einfache ein- und mehrstimmige Gesäuge. II. Kurs: Wieder 
holung und Weiterführung der für den I. Kurs bestimmten Uebungen mit Herbeiziehung 
der schwierigeren Intervalle. Die wesentlichsten Regeln des Vortrages. Uebungen im 
vierstimmigen Männergesang. III. Kurs: Größere vierstimmige Gesänge, wo möglich 
auch in den strengeren Formen des Kirchenstiles. Anleitung zur Behandlung des Ge 
sangunterrichtes in der Volksschule. Violinspiel. I. Kurs: Tonleitern und Uebungen 
in den verschiedenen Stricharteu. Uebungsstücke in der ersten Lage nach einer guten 
Violinschule. Leichte Duette in dieser Lage. II. Kurs: Schwierigere Uebungen und Duette 
in der ersten Lage, die leichteren Dur-Tonleitern in der dritten Lage mit unausgesetzter 
Aufmerksamkeit auf ruhigen und reinen Bogenstrich. III. Kurs: Dur- und Noll-Ton 
leitern nebst Uebungen und Duetten in der dritten Lage. Die gebräuchlichen Volksschul 
lieder und kirchlichen Gesänge vom Blatte, zum Theil auch auswendig. Klavier-und 
Orgelspiel. Erwünscht ist, daß der in das Seminar eintretende Adspirant einige 
Gewandtheit im gebundenen Spiele besitzt und einzelne leichte Orgelstücke vorzutragen
	        
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