Full text: Pädagogische Monatshefte - 3.1897 (3)

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Pädagogische Monatshefte. 
Naturkunde. 
Stratmann, Kurze Anleitung zur Pflanzung und Pflege von Obstbäumen. 
50 Pf. Essen, G. B. Bädeker. 
Eine kurze, aber treffliche Arbeit. 
Joh. Alfr. Ulsamer, Hauptlehrer. Unsere essbaren Pilze (Schwämme). 
Mit 5 Tafeln in Farbenlichtdruck. Kempten, Jos. Kösel’sche Buchhandlung. 
Preis brosch. Mk. 1.40, in Halbleinwand geb. Mk, 1.60. 
Der durch seine früheren Schriften, namentlich durch seine vorzügliche und 
weit verbreitete „Hausapotheke“ vorteilhaft bekannte Verfasser giebt in diesem 
Schriftchen eine einfache und ganz leicht verständliche Anleitung, die besten und 
häufiger vorkommenden eßbaren Pilze, sowie deren Verwendung in überraschend 
kurzer Zeit kennen zu lernen. 
W. Henck. Unsere Nahrungs- und Genussmittel. Für die reifere weib 
liche Jugend. Dazu des Verfassers 8 Wandtafeln in Farbendruck: Unsere 
Nahrungsmittel nach ihren wesentlichen Nährstoffen für den hauswirt 
schaftlichen und Rechen unterricht. Mk. 5.- . Kassel. Th. G. Fisher & Co. 
Ein Werk, das in jeder Kochschule bezw. jedem Haushaltungsunterricht ge 
braucht werden sollte. 
i Litterarisches. 1 
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Einen sehr schönen Abreifskalender mit 12 Einsteckbildern (für jeden 
Monat ein anderes) und mit kurzer Heiligenlegende bringt die Buchhandlung H. Auer 
in Donauwörth auf den Büchermarkt. Preis 1 M. Sehr empfehlenswert! 
Von dem deutschen Verlagshaus Bong & Co. in Berlin liegen folgende 
Publikationen vor: 
Für alle Welt. Illustriere Familienzeitschrift. Jährlich erscheinen 
28 Hefte in größtem Format zu je 40 Pfg. ln den uns vorliegenden 10 Heften 
haben wir nichts gefunden, was gegen katholischen Glauben yerstöfst, vielmehr 
sind die Erzählungen wie auch der belehrende Teil mit geschickter Hand ausge 
wählt und bieten viel Lehrreiches. Einzelne Artikel hervorzuheben verbietet die 
Knappheit des Raumes in diesem Heft. Betreffs der Illustrationen ist zu bemerken, 
daß dieselben dem modernen Geschmack entsprechen, wobei wir nicht verschweigen 
wollen, daß wir einzelne trotz ihres künstlerischen Wertes 'lieber entbehrt hätten. 
Die Illustrationen in Buntdruck, auf welchem Gebiete das Haus Bong bahnbrechend 
gewirkt hat, sind wirkliche Kunstwerke. 
Zur guten Stunde. Illustrierte Familien-Zeitschrift. Jährlich 28 Hefte 
zu je 40 Pfg. Hiervon liegen uns 8 Hefte vor. Der Roman „Der schöne Papa“ 
von Klinkowström muss als eine hervorragende Leistung bezeichnet werden. Die 
Kunstbeilagen zu diesen Heften verdienen ihren Namen mit Recht, Der Abschnitt 
„Für unsere Frauen“ ist äußerst reichhaltig. Zu jedem Hefte giebt es eine 
Gratisbeilage; Illustrierte Klassikerbibliothek und ^ab und zu eine Komposition 
eigens für die Zeitschrift hergestellt. Dem Vernehmen nach hat „Zur guten 
Stunde“ bereits 98 000 Abonnenten. Erwähnen wollen wir noch, dass sie auch 
der Schule Interesse entgegen bringt. 
Der Verlag von Herrn. Beyer & Söhne in Langensalza veröffentlicht 
Blätter für Haus- und Kirchenmusik“ Jährlich 12 Hefte ä 16 Seiten 
text und 8 Seiten Musikbeilagen zu 6 M, Von den Abhandlungen aus Heft 
6— 11 erwähnen wir nur: Das Wesen des Tonsystems, die Pflege des Volks 
liedes, Musik-Kritik und -Kritiker, Symphoniker nach Beethoven, die Kunst 
formen des Sologesanges mit Begleitung, die Triosonaten der Generalbass-Epoche, 
Volksoper, Volkskonzerte. Die Musikbeilagen, die die bedeutendsten Instrumente 
berücksichtigen, wiegen allein schon den Abonnementsbetrag auf.
	        

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