Full text: Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung - 15.1871 (15)

Schulvorsteher - Conferenz. 
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auch über 40 Schulvorsteher und Schulrepräsentanten, nebst einigen anderen Schulfreun- 
den. — Schreiber dieses hielt einen Vortrag, in welchem er an einigen praktischen Bei 
spielen darlegte, wie an der durch unsere Zeit entschieden geforderten Hebung unseres 
Volksschulwesens auch die Vertreter der Schulgemeinden mitwirken können und sollen. Als 
solche praktische Beispiele führte er etliche Mängel unseres Volksschubvesens vor und zwar 
in erster Linie den Lehrermangel, sodann den mangelhaften Schulbesuch und 
die mangelhafte Gesundheits-Pflege in den Schulen. — Die an diesen Vortrag sich an 
schließende Discussion, an welcher sich auch Schulvorsteher betheiligten, war eine leb 
hafte und instructive zu nennen und hielt dieselbe das Interesse der Versammlung bis 
zum Ende wach. — Der hierauf folgende Vortrag des Rector vr.G. erörterte den Se 
gen solcher allgemeinen Schulconferenzen, den er nach drei Seiten hin ins Licht stellte, 
nämlich wie er sich erweise 1) für die Schulgemeindevertreter, 2) für die Lehrer und 3) 
für die Schule selbst, zn welchen Ausführungen die Versammlung ihre ungetheilte Zu 
stimmung zu erkennen gab. — Ueberhaupt aber war das Jnresse der Theilnehmer durch 
den Verlauf der Conferenz so sehr für dieselbe gewonnen worden, daß die Versamm 
lung schließlich die einhellige Resolution faßte: die Conferenz möge eine regelmäßig halb 
jährlich wiederkehrende und damit eine ständige Einrichtung des Jnspectionsbezirks 
werden. 
Möge sich denn die neue Einrichtung bewähren und zur Verbreitung eines volle 
ren Verständnisses des Schul- und Erziehungswesens in weiteren Kreisen, zur Erzie 
lung einer besseren und allgemeineren Würdigung der hohen Bedeutung der Schule und 
zur Erweckung eines ausgedehnteren uud lebendigeren Interesses für dieselbe in unserm 
Bezirke das Ihrige beitragen. — 
1. Verbesserungen einiger sinnentstellender Druckfehler. 
Seite 365, Zeile 24 von unten ist so zu lesen: Es ist ein sehr gefährlicher Irrthum, zu 
meinen, bei wem sich in der Jugend keine brauchbare Stimme und kein musikalisches 
Gehör zeige, der sei u s. w." 
Seite 366, Zeile 4 von oben ist hinter „Begleitung" das Wort mit einzuschalten. 
S. 367, Z. 25 v. o. lies statt „schwerer" schwer. 
S. 370, Z. 3 v. o. lies das erste Wort: Chorus Z. 30 v. o. lies statt „nur" nun. 
S. 387, Z. 20 v u. ist statt „in gar langen" zu lesen: in nicht gar langen. 
S. 388 Z. 2. v. u. lies Heile state Ziele. Z. 4 v u. ist statt Ideal Idol zu lesen. Z. 9 v. 
u. statt e ingel egt lies niedergelegt. 
S. 391 Z. 29 v. o. lies Messenthie statt Wessenthie. 
S. 392 Z. 9 v. o. Kette st. Kett. 
„ „ „ 10 v o. Gnadenbeweise st. Gnadenbriefe. 
„ „ „ 16 v. u. aus st. gus. 
„ „ „ 14 v. u. ging st. ding. 
„ „ „ 13 v. u. in st. ans. 
„ „ „12 v. u. denen st. genen. 
„ 393 „ 23 v. o. Lande st. Land. 
„ 395 „ 15 v. o. Ehegebete st. Ehegebote. 
„ 398 „ 20 v. u. Landaufenthalt st. Badaufenthalt. 
„ „ „ 20 v. u. Wiedergewi nnnung st. Wiederbringung. 
„ „ „ 10 v. u. Männedorf st. Mariendorf. 
„ 399 „ 21 v. u. ein st. eine. 
„ 4OO „ 16 v o. erstarkte st. erstarkte. 
„ „ „ 7. v. u. einst st. meist.
	        

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