Full text: Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung - 23.1879 (23)

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Aus dem Kreise der Leser ist häufig die Klage laut geworden, daß der 
compresse Druck des Ev. Schulblattes, zumal bei ven langen Zeilen, selbst gesun 
den Augen beschwerlich falle und für schwächere Augen angreifend sei. Man 
wünschte daher einen weniger zusammengedrängten Druck, dazu helleres Papier, 
und überhaupt eine ansehnlichere äußere Ausstattung des Blattes. Der neue 
Jahrgang wird diesen Wünschen nach Möglichkeit entgegenkommen. 
Ferner soll die Bogenzahl auf 30 vermehrt werden; jedes Hauptheft wird 
3 Bogen enthalten. 
Da der Herausgeber jetzt in der Lage ist, dem Schulblatte mehr Zeit und 
Sorge widmen zu können als bisher, so glaubt er auch eine Bereicherung des 
Inhalts in Aussicht stellen zu dürfen. 
Wie Jeder sich selbst sagen wird, ist bei diesen projektirten äußern und > .lern 
Verbesserungen vorausgesetzt, daß auch die Leser bereit sind, ein entsprechendes 
Opfer zu bringen. Der Preis des Ev. Schulblattes wird in Zukunft jährlich 
6 Mark (2 Thlr.) betragen. Wäre das Blatt für höhere Schulen bestimmt, so 
würde die Redaktion sich Uber den Kostenpunkt keine Sorge zu machen brauchen 
und auch in anderer Beziehung besser situirt sein, da dort die pädagogischen 
Zeitschriften auf Rechnung der Schulkasse gehalten werden. Auf dem Volks 
schulgebiete find wir so weit noch nicht, — wenigstens in den meisten Gegenden. 
Hoffentlich dringt in nicht zu langer Zeit auch hier die Regel durch, daß jede 
Schule irgend Ein pädagogisches Blatt auf Kosten der Schulkasse anschaffen darf 
und — anschaffen muß. Bis dahin müssen beide Theile — Schulblattschreiber 
und Leser — nach altem Brauche sich nach der Decke strecken und durch gegen
	        

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