Full text: Evangelisches Schulblatt - 39.1895 (39)

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März 1895. 
I. Abteilung. Abhandlungen. 
Aus dem Nachlasse f F. W. Dörpfelds. 
II. (Vgl. Februarheft.) 
(Nachgelassene Entwürfe und Dispositionen.) 
I. Zur Ausgestaltung (Fortbildung) der Herbartfchen Philosophie. 
I. Im Allgemeinen : 
a) Revision des Begriffs der Philosophie. (Vgl. den Aufsatz Magers: 
„Sind Philosophie und Geschichte Wissenschaften?") 
b) Richtige Ordnung der Fakultäten (Universität). (Vgl. die betr. Auf 
sätze Magers in der Pädag. Revue.) 
Bemerkung. Hierher auch die Forderung, daß es ebensogut eine 
pädagogische Fakultät geben muß, als es eine theologische, 
medizinische, juristische rc. giebt. 
Zur Fortbildung resp. Verwertung der einzelnen Philosoph. 
Disciplinen. 
II. Metaphysik: 
a) Anwendung der Metaphysik auf die Naturwissenschaften. 
b) Anwendung der Metaphysik auf die G eist es w issen sch aft e n, speciell 
auf die Psychologie. (Anhang: Nachweis, daß die Ethik unab 
hängig ist von der Metaphysik.) 
o) Anwendung auf die Religionswissenschaft (Theologie d. i. die 
Dogmatik). 
III. Psychologie: 
Nachdem Herbarts Psychologie in dem Werke Volkmanns die erforder 
liche Fortbildung und Ausgestaltung erfahren hat, kann es sich jetzt vornehmlich 
nur um Verbreitung und Anwendung handeln. Und nachdem in den 
Lehrbüchern von Drobisch, Lindner, Drbal und Ballauf die nötigen 
Kompendien da sind, müßten jetzt alle Kräfte sich darauf richten: 
a) Psychologische Monographien (etwa 30—40) zu beschaffen. 
b) Eingehende Kritik und Berichtigung der gangbaren theologischen 
Psychologie. 
e) Kleinere Aufsätze (kritischer und berichtigender Art) in den gelesensten
	        

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