Full text: Evangelisches Schulblatt - 49.1905 (49)

Inhalt. 
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-er Geschichte und der Organisation des Preußischen Rektoren-Vereins, eine reiche 
Sammlung der auf das Rektorat bezüglichen Bestimmungen, eine Statistik über das 
Diensteinkommen, sowie ein Verzeichnis von mehr als 3000 Rektoren und Hauptlehrern 
Preußens. 
Nicht nur für Schulleiter, sondern auch für Lehrer und Eltern höchst empfehlens 
wert ist 
Wegweiser für die Berufswahl. Im Aufträge des Freiwilligen Erziehungsbeirates 
für schulentlassene Waisen zu Berlin. Bearbeitet von Prof. vr. meck. Sommer 
feld, l>r. phil Jaffö und I. Sauer. 2. Auflage. Hamburg 1904, Agentur des 
Rauhen Hauses. 224 S. 
Das sehr dankenswerte Schriftchen behandelt in einem allgemeinen hygienischen 
Teil die wichtigsten im Erwerbsleben vorkommenden Erkrankungen, im zweiten Teil die 
rein volkswirtschaftliche Seite des Erwerbslebens, und bespricht in seinem dritten Teile 
171 Berufe — sowohl für männliche wie weibliche Personen - nach Berufsgefahren, 
Erfordernisse, Ausbildung und Aussichten im Beruf. Dann folgen noch Lehrstellen- 
und Arbeitsnachweise, Verzeichnis der Fortbildungs- und Fachschulen Berlins, der 
Normal-Lehrvertrag der Handwerkskammer zu Berlin und ein alphabetisches Sach 
register. Wenn das Buch auch durchweg auf Berliner Verhältnisse Rücksicht nimmt, 
so wird es doch allen denen treffliche Dienste leisten können, die um Rat gefragt werden 
bei der Berufswahl der aus der Schule ins Leben tretenden Kinder. 
Hofmann, B.: Zum Universitätsstudium der Volksschullehrer. Gotha 1904, Thiene 
mann. 43 S. 1 M. 
Auch dieses Buch ist ein Nachklang zu den Verhandlungen des deutschen Lehrer 
tages zu Königsberg. Nachdem dort die Frage: Was haben die Lehrer für ihre Bil 
dung zu wünschen? so vielseitig erörtert worden ist, will das vorliegende Schriftchen 
das Augenmerk auf die nicht minder notwendige Frage richten: Inwieweit können und 
wollen die Universitäten diesen Wünschen Rechnung tragen? Der Verfasser hat nun, 
um ein möglichst umfassendes Bild der Ansichten der Universitätslehrer zu erhalten, die 
recht mühsame und doch dankenswerte Arbeit unternommen, durch Umfrage bei den 
Vertretern der Wissenschaft festzustellen, wie sie sich grundsätzlich zu der Forderung der 
Lehrerschaft stellen und welche Erfahrungen sie über die Zulässigkeit der Volksschullehrer 
zum Universitätsstudium bereits gemacht haben. Das Buch enthält nun 49 durchweg 
wohlwollend abgefaßte Gutachten. Der Verfasser hat darin eine solide Grundlage zu 
einer weiteren gedeihlichen Diskussion geschaffen und sich damit den Dank der deutschen 
Lehrerschaft wohl verdient. 
E. Gr. 
Inhalt des 49. Sandes. 
Seite 
Horn, Zum neuen Jahre .... 3 
Röfener, Die bildende Kunst in der 
Volksschule 19 
A., Das Universitätsstudium d. Volks 
schullehrer 29 
Achenbach, Napoleons Zug n. Rußland 37 
A., Einheitlichkeit der deutschen Pflan 
zennamen 47 
Rundschau 49. 86. 142. 174. 223. 
257. 306. 341. 384. 437. 471 
Möhn, Martin Greifs Lyrik nach ihrer 
pädagogischen Bedeutung ... 57 
Hollenberg, Spracht. Plaudereien 64. 126 
Pr., Weihnachtskonferenz in Ober 
hausen 74 
Seitd 
Dams, Die 40. Hauptversammlung d. 
Vereins f. Herbartische Pädagogik 
in Rheinland u. Westfalen . . . 79 
Ruskin,..John, Menschen untereinander 83 
Pade, Uber darstellenden Unterricht . 97 
Fuchs, Dispositionsschwankungen bei 
Kindern 107 
Grünweller, Arbeiten in Naturholz . 133 
Briefe von Prof. I)r. Hilty . . . 134 
Religionswissenschastlicher Ferienkursus 
in Bonn 139 
Die „Pädagogische Gesellschaft" . . 141 
v. Rohden, Immanuel Kants Religion 145 
Forsthoff, Ursachen des Lehrermangels 164 
Die Vorfchulfrage in Gelsenkirchen . 166
	        

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