Full text: Die Lehrerin in Schule und Haus - 11.18994/1895 (11)

670 Verſchiedenes. 
 
Klaſſen (Mittelichule ſür Knaben und Mädchen) auf der oberſten Stufe beide Ge- 
Ihlechter mit gleichem Intereſſe dem Unterrichte folgen.“ Freilich, das Märlein, 
um das es ſich handelt, wird darum doch fröhlich weiterleben. 
Mädchenj<hulen, mittlere wie höhere, möchten wir auf dieſe Naturkunde 
angelegentlich hinweiſen. . 
Dorſchel-Lindaus Rechenhefte. Umgearbeitet von Lindau, Berbig und 
Schmidt. Neunte Auflage. Ausgabe A: Für Stadtſchulen in 7 Heften. 
20, 25, 35 und 40 Pf. Ausgabe B: Für Landſchulen in 4 Heften. 
25, 30 und 35 Pf. Gotha, bei E. Behrend. 
| Auswahl und Verteilung des Stoſſes entſprechen den Bedürfniſſen der Schulen, 
für welche dieſe Nechenhefte beſtimmt ſind. Den neueren Reformbeſtrebungen auf 
dem Gebiete de8 Rechenunterricht8 tragen die erfahrenen Herausgeber gewiſſenhaft 
Rechnung. R. 
Dr. B. Hartmann, „Der Rechenunterricht vom Standpunkt des erziehenden 
Unterrichts". Zweite, erweiterte Auflage. Leipzig, Verlag der 
Keſjelringſc<hen Buchhandlung. Preis gebunden 5 Mk. 
Da3 beſter Empfehlung würdige Buch giebt zunächſt einen guten Überblick 
über die geſchichtliche Entwickelung des Nechnens und des Rechenunterrichts und 
beſpricht dann ausführlich und ſachgemäß die neuen und neueſten Beſtrebungen auf 
diejem Gebiete, wie ſie in der Fachlitteratur zum Ausdru> gekommen, ſowie die 
gebräuchlicheren Lehr-, Lern- und Veranſchaulichungsmittel. Dabei zeigt ſich der 
Verſaſſer als ein Mann von großer Beleſenheit, maßvoll in ſeinem Urteil, auch wo 
er eine Anſicht bekämpft. Im beſonderen Teil des Handbuche3 wird gezeigt, wie 
der Rechenunterricht in der Volksſchule ſich zu geſtalten hat, wenn er den Forde- 
rungen der Gegenwart nachkommen ſoll. Dieſer Teil ſchlicßt ſich enge an die be- 
kannten NRechenbücher von Hartmann-Ruhſam an, ſo daß das vorliegende Werk auch 
zugleich eine Anleitung zum Gebrauch dieſer letzteren iſt. R. 
Schuberths „Salon-Bibliothek“. Nx. 2161, Band 11. Eine Sammlung 
anserlojener Werke berühmter Komponiſten. Leipzig, Verlag von 
I. Schuberth) u. Co. 
Obige Ausgabe bietet bei billigem Preis (1 Mk. pro Band), in gutem Dru> 
und hübſcher Anusſtattung Kompoſitionen von Beethoven, Chopin, Schumann, 
Jenſen u. a. Tie Sachen find m Phraſierung und Fingerſaß recht ſorgſam be=- 
arbeitet und zum Teil auc erleichtert, jo daß ſie für den Unterricht anch noch nicht 
bejonders vorgeſchrittener Schüler zu benußen ſind. H. 
Gottfried Angerer, „Schulleben“. Gedicht von Conrad Gathnang. 
Cyklus von 8 Geſängen mit verbindender Deklamation, für Schul- 
und Kinderfeſte, Peuſivnate und den Familienkreis, für Solo, Duett 
und Chor mit Pianoforte- oder Harmoniumbegleitung. 2. Auflage. 
Berlag von Phil. Fries m Zürich. 
„Mein Beſtreben bei dieſem Opus war, der ſingenden Jugend einen Cyklus 
von leicht faſbaren, geſanglich?izn Melodieen zu geben,“ ſagt der Verfaſſer in ſeinem 
Vorwort; uvd daß die Textworte dem Kindermund und Gemüt angepaßt ſind, daß 
im Gang der Handlung das Schulleben von ſeiner heiteren Seite geſchildert und 
vorgeführt wird, das alles wird gewiß dazu mitwirken, daß dies „Schulleben“ von 
unſeren Kindern mit Freude und ſrohem Eiſer auſgeführt und geſungen werde. 
H. 
Don 2 u eim 0 mn iim -- > ---wmwmmmmeenmenn ernennen 
Antworten. Auf Frage 2, Heft 19. Für den Selbſtunterricht im Jtalie- 
mſchen empfehle ich aus eigener Erfahrung: Sauer, Jtalieniſche Konverſations8- 
Grammatik. Verlag von Julius Groos in Heidelberg. Gebunden 3,60 Mk., 
Schlüjjel dazu 1,60 Mf. Für eine italieniſche Reiſe lernt man anf amüſante Art
	        

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