Full text: Die Lehrerin in Schule und Haus - 18.1901/1902 (18)

1004 "u33ug aus d. Stellenvermittlungsregiſter d. Allg. deutſchen Lehrerinnenvereins. 
 
Shulbe, Dr. Ernſt, Die Volksbildung im alten und neuen Jahrhundert. Eine 
| ernſthafte Betrachtung. Stettin (Breiteſtraße 26/27), Dannenberg. Preis 
50 Pfg., 10 Stück 4 Mk., 60 Stück 20 Mk. 
AuSs8zug aus dem Stellenvermittlungsregiſter des Allgemeinen deutſchen 
Lehrerinyenvereins,. 
Centralleitung: Berlin W., Culmſtraße 5. 
1. Für eine kleine Familienſchule in der Mark wird zum 1. Oktober eine ex- 
fahrene, evangeliſche, wiſſenſchaftlich geprüfte Lehrexin, die auch in Handarbeit und 
EE unterrichten kann, gejuc<ht. Gehalt 1200 Mk., Muſikſtunden werden extra 
ezahlt 
2. Eine adlige Familie auf dem Lande in Heſſen jucht zum 1. Oktober eine 
jüngere, evangeliſche Erzieherin für zwei Mädchen von 12 und 13 Jahren. Gutes 
Engliſch, etwas Muſik erwünſcht, Gehalt bis 900 Mk. 
8. Eine Familie auf dem Laude in Oſtpreußen ſucht zum 1. Oktober eine 
jüngere, evangeliſche, wiſſenſchaftlich geprüſte Erzieherin für zwei Mädchen von 15 
und 12 Jahren. Gutes Franzöſiſch oder Engliſc<, Muſik und etwas Malen er- 
wünſcht. Gehalt 800 Mk. 
4. Für eine höhere Mädchenſchule in der Nähe Berlins wird zum 1. Oktober 
eine wiſſenſchaftlich geprüfte, evangeliſche Lehrerin für die Mittelſtufe geſucht. Gehalt 
9. Eine iſraelitiſche Familie in Ungarn ſucht zum 1. Oktober eine erfahrene, 
wiſſenſchaftlich geprüfte Erzieherin für ein 1öjähriges Mädc<en. Gute Zeugniſſe 
und Referenzen Bedingung, etwas Muſik verlangt. Gehalt 1000 Kronen, event. mehr. 
6. Für eine höhere Privatſchule Norddeutſchlands wird zum 1. Oktober eine 
evangeliſche, wiſſenſchaftlich geprüfte Lehrerin mit jehr gutem Franzöſiſch geſucht. 
Gehalt je nach Leiſtungen 1000-2000 Mk., ſpäter Einkauf in Penſionskaſſe. 
7. Für eine höhere Vrivatſchule in Poſen wird zum 1. Oktober eine erfahrene, 
evangeliſche Lehrerin für Franzöſiſch, Handarbeit und Turnen geſucht. Gehalt 900 
bis 1000 Mk. 
8. Für eine höhere Privatſchule in der Mark, eine Stunde von Berlin, wird 
zum 1. Oktober eine tüchtige, wiſſenſchaftlich geprüfte Lehrerin für die Mittelſtufe 
geſucht. Gehalt 1000 Mk. 
9. Für eine höhere Privatſ<hule Norddeutſchland8 wird zum 1. Oktober eine 
jüngere, evangeliſche, wiſſenſchaftlich geprüfte Lehrerin für Unter- und Mittelſtufe 
gejucht. Gehalt 900-1000 Mk. 
10. Für eine Bürgerſchule Mitteldeutſchlands wird zum 1. Oktober eine junge, 
evangeliſche Volksſchullehrerin zur Vertretung bis Oſtern 1903 geſu<t. Gehalt 
1000 Mk. p. a., Anſtellung nicht ausgeſchloſſen, kann aber nicht verſprochen werden. 
Die Adreſſen der Lehrerinnen und Stellen dürfen nicht weitergegeben werven. 
Nur Mitglieder des Vereins werden berückſichtigt. Dieſelben 
haben ſich al8 ſolhe durch Einſendung ihrer Beitragsquittung für das laufende 
Vereinsjahr auszuweiſen. - 
Beitritt3erklärungen ſind an die Kaſſiererin de38 Vereins, Frl. Gertrud 
Neſſelmann, Königsberg i./Pr., Tragheimer Kirc<henplag 2, dagegen Auf - 
trüge, Stellengeſuche und Kommiſſionsgebühren an die Centralleitung 
ZU richten. Adreſſe: 
Centralleitung der Stellenvermittelung 
des Allgemeinen deutſchen Lehrerinnenvereins 
Berlin W., Culimſtrafße 5, part, 
Sprechſtunden wochentags von 11---12 und von 4--5 Uhr. 
Mit dem vorliegenven Hefte ſchließt das vierte Quartal ves XYI1IT. Jahr- 
gangs der „Lehrerin“. Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonne- 
ments, damit in der Zuſendung keine Unterbrechung eintritt. 
 
 
Leipzig, Poſtſtraße 3. Die Expedition der „„Lehrerin*““. 
Für die Redaktion verantwortlich: Frau Marie Loeper-Houſſelle in Zöpringen (Baden). 
Verlag von Theodor Hofmann in Leipzig. -- Dru> von Theodor Hofmann in Gera, 
Nachdruck aus dem Inhalte dieſer Zeitſchrift nur mit Quellenangabe geſtattet.
	        

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