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- Wung dor Elteornrechte ſtattzuſinden,
Donn ox auch vom Standpunkt ſeiner
Ns „wendig ſoin ſollte.“


Nr. 6 Allgomeine: Deutſche „Lehverzeitumg.
ale or nah dem Bericht des „Berl. Tagebl.“ 507 Hentrumsreduer, Abg. D. Stegorwald, auf die grund-
„ſeiner Rode orklärte: „Uuß dem Gebiete der Schulpolitik“ | ſätliche Stellung ſeiner Partei zur Schule zu ſprechen. Seine
„ſohon wir die Wicbtlinien nicht 1olhme Beſorgnis. Herr Scholz | Ausführungen waren nicht jo ſcharf wie die des Nbg. von
„Hat geſtern den Grundſatz als oberſten gefordert, daß die Sdmle
“eine Veranſtaltung des Staates ſei. Warum haterni It
durchageſekßt, daß wenigſtens dieſer Saß in die
Richtlinien aufgenommen iſt? Gerade darum haben
fich ja unſere Anträge an den Reichskanzler Marx vergeblich
'vomühbt. Olneo die Betonung der ſtaatlichen Oberhoheit und dor
"einheitlichen Erziehung zur ſtaatsbürgerlichen Geſinnung lägt
ſich keine Schule aufbauen.“ 1,3 8
| Und dam müß man weiter Hören, wie Herr Gutcrard den
Böwois dafür erbringen will, daß die Schule DAL ZOG
Y'ſaatliche Linrichtung iſt. „Die Verfaſſung“ ſo jaat er
EEPLiet: von "dan „Rechten der Erzielfungs Hex CU
/
„"ktiagtenw an mehreren Stellon. Ihr natürliches Recht wird
AOT annt, "Was Ce NEL ſandig en xainEe antondome
Rehtsſphäre neben dem Staat bedoütet: Wir jolltem
ams darüber frouen, daß die Kräfte der Familien auch jh ul-
EY guanmifatoriſch mobiliſiort werden, und daß die Schule
aus der alleinig ſelig machenden SFwangs1a Fe
dos Staates horausgenommnen wird . Gleichzeitig erkennt
die Verfaſſung die R& chte dar Veligionsgeſcllſchaf-
ten aim Sie ſtellt nnabhängig vom Staatsw DANE
dein Neelägio nm Sountervicmt als or donmtlices Cebr*
fach bin. Sie würdigt damit die Beſonderheiten jener - er-
zieheriſchen Kräfte, die im Roligionsunterricht boſchloſſen jind.
3Weom wir dieſe Momente zuſammenfaſſen, müſſen wir. jagen,
das Wort von der Schule als einer ſtaatlichen Auffaſſung iſt un-
geſchichtlich, iſt nicht der Verfaſſung gemäß, und wir müſſen
den größten Wert darauf legen, auszuſprechen, daß allen
Deutſchen die Schulpolitik und die Kulturpolitik in der nächſten
"Zukunft den notwendigen Reſpekt und die innere Hochachtung
vor ſittlich geiſtigen Faktoren bringt. Jone Achtung, auf die
unſere politiſche Woltanſchanung niemals vorzichten wird, woil
in dieſer ſittlichen Hochachtung der Erziehmnasfaktören eine
dor arößten Energiequellen und Rraftzentralon unſoros Volkes
liegt.“
Ke UO Re Hebo Eltern Uno Rechte der Rix He
Feobenüberdas ReHtdes Staate sauder Schule. Nur
Das kam ja
ſd. weiter! lieblich» werden... Da wird Hevpr
Scldl5. bald“ ſaga Xönnen“. „Dietich rief, "die Geiſter, werd"
Im nun nicht 1051!" & an
FE DIER LTA HLGNA TT OTP. ATWE24)> JI00T 7 deit 'Vörſtoß Gucrards gegen - die Volkspartei | 'Fölgender-
mäßen ab: „Scholze's nachdrückliches Eintroten für die Rechte
S8" Staates an der Schule rief den: Widerſpruch" des
Benttimmerediers von GUErAULrd. hervor; der, die „Rolle
des Siegers allzu aufdringlich ſpielend, billige Belehrungen
äch allen Seiten austeilte "und. 05- unter andern. als eine
Erſtaunen erregende. Auffaſſung bezeichnete, daß die Sdcule
eine Einrichtung. des Staates ſei. Das iſt ſie, pr äktiſch
eS

WENAd vorfaſſungsrehtlich -geſchen, in den meiſten
Ländern auch nach ihrer geſchichtlichen Entſtehung. Troizdem
denken wir nicht an eine ſchrankenloſe | Zwangsgewalt der
Staatsrogierung Über die. Schule, Att. "144 . der Weimarer
Dorfaſſunag erklärt aber ausdrücklich, daß das geoſamte
FBWAÜ HWE ewe uuter der Auffiht des Staates
jt ht. Die Elternrochte wollen wir nicht beſchneidon. Aber
eS beißt in Art. 146, 2 der Reichsverfaſſung nur, daß "der
Wille der Erziehuüngsberechtigten möglichſt zu berückſichtigen
iſt. Das Nähere ſoll oxſt durch: Landosgeſekaebung be-
Ttimmt - worden. In keinem Falls braucht eine Borückſichti-
r wenn. Cin duv UF edel che Machte okganiſierter El tovit«
SLle dE WS bl ven ſtän den enund bevecchtigten
InNtevoſſeon dos "Staates widerſprochen OLT4E:
„Dor demokratiſche Redner DLL hat durchaus recht,
Partei ſagt, daß -olne
taatliche Oberhoheit und
Erziehung. zur ſtaäts-
die Schül nicht äufe=
Deutſche Volkspartei be-
Vorfaſſung, wenn ſie die
verteidigt, ſofern es not-
DITIB Ct-0- 0 1267..d.e. vf
DER Ginheitlichen
„Wogderlichen Geſinnung,
„Ich aut werden kann. Die
»Lnnt ſich zu den Grundſäten der
'Nechte des Staates an der Schule

In dex Sikung vom 5. Febrnar kam auch der zweite




Guerard, aber auch ſie ließen erkennen, daß das Zentrum
die gegenwärtige politiſche Lage. nach Kräften ausnußen wird.
Stegerwald erklärte, daß die Mohrlieit des dontſchen Volkes
Bokonntnisſchule wolle und begründet das mit den
[Ergebniſſen der Eltornbeiratswahlen, die bekannt-
lich aus ſo und ſo vielon Gründen dafür gar nicht maß-
gebend ſein können. Dann wandte er ſich nach) dem Bericht
der „Germania“ 3egen das „Schlägwort“ von der Neber-
ITW OD D-DAUN AL DOT ED 1 (EIE ALN UE DDR Gul 1-0 7. 41170,
mbrte aus: „Wer will benn"dasv. Wir ſmo“ iehr da-
für, daß durch LCehritittel, CLohwverorziehnnäa, Stäat=kontrolle
allo= aufgebaut wird, damit der ſoziale und nationale
Charakter der Scunle gevährleitet wird. Wir..ſind
ſehr dafür, daß die Zuſammengebörigkeit des deutſchen Polkes
an der Schule weitgehond gepflegt und daß der ſoziale Ge-
danke nachdrücklich in das Bewußtſoin der Lehrer und Schüler
emgekämmert wird. Alles das, was geſchehen famn, um
den nationalen. und- ſozialen. Charakter. der. Schule zu ver-
tiofon, Findet: unſere Billigung und Zwümmung. Was wir
EON 2 4V OLDE DN UE 2.0.08 UFD IE JU AVMO LEER
SHhülorneben dem alänbigen Rekligionslchrer
ber UNdlunNVFUE SWULLCHLerN Tos aelauſjen wird;
damit wur ja den Kindern "in der Schule die Skepſis und die
Zwietracht eingeimpft worde, ein auch politiſch beſtumnt nicht
wünſchenswerter Zuſtand.“ Wir“ wünjchen lediglich, daß die
Elton darüber zu beſtimmen" haben, "in welchem Geiſte die
Kindor orzogem werden ſollen? Das-iſt ein jehr domokratiſcher
Standpunkt. Nach der Reichsverfäſſung ſind“ neben der Si-
mültanſchule die weltliche" und. die könfeſſionelle Bokenntnis-
Fut e ZUNG." 4 Cr aten jollhene Kinder nad
MWAENET ED TT UN WIR 4-08 VE + SC WPTIU54
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faſſung zuläſſig ſind.“ Wir wünſchen nicht mehr den
Zuſtand, der früher gegenüber den Diſſidentenkimndern praktiziert
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WERD EF OUNN CU WDE Eltern wuinſfmen::
„Der-'Saß "Volt dU7 „glanbigen R eltgr0nzel1.cCheern
und - den“ „unäläanbigen. "Stulle hrern“.. die "anf die
jugendlichen . Schüler „losgelajſen“ werden/ "hört ſich recht
barmlos "ait, „er "beſagt "aber "doh in Wirtklichfeit/ daß: der
Kirche ein weitgelzender Einfluß auf die Schüle gewährt
werden muß, dem wer glänbiag odex ungläubig iſt,
kana mr die Kirche beſtimmen, niemals der Staat, auch
foin ſtaatlicher Shulaufſichtsbeamter. Daraus, ſowie aus den
and hier wieder ſcharf horvorgehdöbenen, unbegrenzten
Elternre«bten ergeben ſid aber die weitgehenden For
derungen des Zentrums, die dor Abg. Gu6rard am Tage vor:
lor“ ſ0“ entſchieden “"goltend'"aumacht. Latte:
Weniger. wichtig,- äber doch" nicht "ganz bodeutungs=l0s
waren. die Darleaungeon,“ die Herr "von „Guerard Über die
bekannten Ausführungen der Proſſe bezüglich der vermuteten
Einwirkungen bober Firhlicher Würdenträger äuf- das
Fontrum gönacht bat. Ev jaate:
die
Cs die
it
ſchiedenen Seiten aufgetauchten Bolyaunptungen und DVer-
dähtigungen zurückzuweiſen, als ob kultu VP 014405
ſche Motivo'odergarAbmachungenüber kultur:
und ſ teumsfraktion in. die Richtung der heutigen Regierungskoalition
gedrängt hätten. Derartige Abmachungen „haben ir Feiner
Weiſe ſtattgefunden. Noch wenigor iſt von irgendeiner außer
halb des Parlaments ſtehenden Seite der „Verſuch gemacht
worden, in direkter oder indirekter Weiſe die ans rein ſach-
lichen Motiven und. ſtaatspolitijelon Notwendigkeiton ſit
ergebende Stellungnahme der Zentrumsfraktion irgendwie
zu beeinfluſſen. Alle Verdächtigungen dieſer Art, we
auch in der Form dein Takt vermijſen ließen, der diplomatiſchen
Yertrotern anderer Mächte gegenüber üblich iſt, "weiſen wir
nit: Nächdru& (zurück. DJaß derartige Ausſtreu*
iumgen gerade von ſolhen BPättern auwsge-
I< muß noch beſonderen Wert darauf legen, die von ver-?
die teilweiſe

Entſcheidung der Zen- |
gangen ſind/' die ihrerſeits ſeit Jahr umd Tas
im Gegenſaß'zur Zentrumspartei nac CAN ELS

















































































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