Nilgemeine Deutſche Lelrerzettung.
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b Rampf. die ſachliche Ueberlegenbeit :
Ziele die volfstümlichereit und einfacheren,
ton zwei unbequom deutliche und verſtändliche Dinge.
T Undor gehören den Eltern! und. Eltern, die nicht
5 ewige der Rinder ſorgen, verlieren ihx eigenes! :
verzweifelten Yorgänge d 16. und Jahrhunder
den H
erheben. ſich heute wieder als bitterſte Möglichkeiten über
Konfeſſionen ſind keine Doktrinen, ſondern
Kräfte der
eſte Entſchlüſſe und reale Gewalten. Dr geſcheite Po
litiker, geſchweige der Staatsmann, kann alſo nar eines tun: nämlich
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die Konfeſſionen ſehr böflich um ihre Bedürfmſſe fragen, ob ſie
etwa politiſch Unmmöali
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ſind
Konfetſionen
iDxg. Gedanfen und
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Heil
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. Das Höchſte iſt: Das Ganze der Welt liegt in den
änden Un Das wichtigſte Mittel, das Seelenheil zu
Liebe zu den Mitmenſchen. Das ſind auch die
Grundpfeiler olksſchnlerziehung. Die Geſinnungsſtoffe können
nur durch innerlich geformt worden. Selbſt die tohmiſchen
Fächer werden durch ſie dem Stoffe nach oft berührt und gefärbt.
Aber dieſe je nach der
Konfeſſion grundverſchieden, bis in die Einzelheiten, nicht aus
Eigenſinn, fondern aus ſittlicher Logik. Dann iſt 0s aber eine Bax-
barei, eine ſtaatliche Sammelſchule zu formen und die ihre innerſte
Arbeit tragenden konfeſſionell verſchiedenen Goſinnungsſtoffe be
ziehungslos daneben zu ſtellen. Iſt man donn von allen guten
Geiſtern verlaſſen ? Pſychologen, Pſychiater, Methodiker, Päd-
agogen, Menſchenfreundo, Kinderfreunde, kommt zu Hauf! und ſtaunet
die Weisbeit des 20. Jahrbanderts! Solange es in Dautſchland
gezählte er vielmehr gezählte Millionen katholiſche und
Eltorn gibt, die ihre Kinder katholiſch 3der evangeliſch
erzogen haben wollen, ſind die Gegner der konfeſſionellen Volksſchulen
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erlangen,
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! Deutſchland entweder in allen Schul- und Kinderfragen „grobe und
offene Janoranken oder ebenſo grobe und verſtekto Religionsfeinde.
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Ünr eines ſind ſie beſtimmt nicht: Politiker oder Pädagogen.
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Gegner der fonfeſſion Er
Lebe
Die Gegnerſchaft erwächſt hier
geſchichtlichen Entwieklung, ein eigener. Stand zu ſein und nicht bloß
Hilfskraft des Seolſorgers, wieder verliexen. Man ſpricht da
jo bäßlich von der Furcht vor der „Kirchenſchule“ und von einer
angeblichen Nebertreibung der „Elternrechte“ und erblikt in beiden
eine Bedrohung der freien und eigenkräftigen Entwiklung des Volks»
iHulſebrerſtandes. Wenn dem ſo wäre, j39 hätte man es mit einer
fehr beachtenswerten Befürchtung“ zu tun. Daneben aber ſteht
der ſittlich viel ſtärkere
i
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Sorge, die Frucht der
zu
und politiſch viel mächtigere Wille , der
Konfeſſion fremde Volksſchaullehrerſchaft - wilt zu beſtimmenden
Herren über die Weltanſchauung ihrer: Rindor. worden zu laſſen.
Die Vermittlung . ijt leicht möglich; jie liegt: in der Beibe-
haltung der ſtreng. =- konfeſſionellen Volfksſchule! Die - chriſtlichen
Eltoxn verlangen die fitiliche Tätigkeit einer den Eltern veligiö5s gleich-
geſinnten freien . Cehrerperſönlichkeit. . Dieſe Herſtellung . der reli-
giöſen Cebenzluft des Elternhauſes wird. durch kirchlichen Zwang
gegen zd hrer überhaupt nie möglich ſein und koin-Nlenjch vor- .
langt nach ſolchem Zwang. Wenn .der liberale deutſche" Lehrerverein
feines - eigene Weltanſchauung der deutſchen -Volksſchule „aufdrängen
will, jo verrät er die Standeszinteroſſen der größten Moehrbeit der
deutichen Yolksſchullehrer und macht einen kecken Anariff auf unbe-
ſtreitbare ſittliche Rechte der Eltern.“ Der konfeſſionel!'e Schatz der
Elternrechte darch ihre beauftragten Sachvorjtändigen läßt ſich ſo
regeln, daß dadurch die längſt anerkannte Selbſtändigkeit des Volks-
ichulfebrerſtandes und der" berechtigte Anſpruch auf freie und volle
Auzwirkung der Lehrerporſönlichkoit nicht boeinträchtigt wird
ſolange man nar zugeben will, dag allo Rechte ; und Freiheiten
an denen der anderen-ibre natürliche Grenze haben. -- Die Kon-
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feſſionen ſind zu. jedem Entgegenkommen bereit = ſoweit die Len
nicht: perjönliche Eingriffsyechte »in den - Glaubensſchaß und.-iit A
a. . „ j
Zittenregel Bekenntniſſes Eltoxn und „Rino
des religiöſen
beanjpruchen.
der
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Gegner der Ronfeſſionsſhule unter
Art beiterviFaf'k "
Nur ein paar für uns bedoutungsvolloe Sätze: Die Einheitsſchuls
ſt ein faljch gedachtes und umgekehrt wirkendes Mittel des Klaſſen?
kampfes. Dor Einhbeitsſchulgedanke ſtammt aus der Aufklärung5zeit, 7
heute längſt als falſch durchſchaut, öt den Klügſten nur ndb Darda f
gangsweg und ſpaniſche Wand zur Simultanſchule und roligion?
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loſen Schale. A
Die D
2 Grundlag
oufeſfionelle Volksſchule aks
dex nationalen Einhetrt. '
Man maß“ nachweiſen, was in dieſem unſerem Doutſchlan
„nationale Einheit“ überhaupt iſt und my ſein kann. Grundg
danke: Der hat kein deutſches Blut, oder er fühlt nicht mehr
deutſch, der es nicht ohne weiteros Boſinnen inne „hat, daß vn
in Deutſchland und im deutſchen Volke. ſät jehor und zu allen
Zeiten: vielgeſtaltig zugeht und zugeben muß. Das weſen
der Nationaleinheit iſt al'9: Die Vielgeſtaltizkeit fär die Löſung 28
gemeinſamen Aufgaben unſchädlich zu machen, niemals aber fit 38
bofeitigen "und in Einfsrmigkeit zu vorwandeoln. Der Bauptpunkt
iſt für unſere Frage: Fördert erſchüttert die konfeſſiottell
Volksſchule in der Staatsbevölkerung den gemeinſamen nationaler
Willen zum Staate? u
Die Antwort iſt eindeutig: Viele Million deutſcher Menſcheit
ſind darüber einig, lieber“ das gemeinſame * Staatsleben als vie |
konfoſſionello wie die Dinge in Deutſchland mit den beiden großen Konfeſſione
nun einmal liögen, auch damit zunäHt irgendwi2? abzufinden ſuchen
: : die Einheit de>
Aber went
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wonn die geiſtigen Spannangen der Roxfeſſionen
urſprünglichen nationalen Gu'es irgendwi2 gefährdeten. NER
man auch für die Schule die Dorbindung der religiöſen Erfeitntmis 6.
Nobung mit dom geiſtigen und praktiſchen Loben Des Tn 9m
Feiertags verlangk, wenn die Voiksſchalen ihr Möglichſtes ERTE
ſtüßung des Elternhauſes in der lebendigen En ADDHE DEIEIen
Erziehung leiſten =- als richtige konfeſſionelle „Schn GE ZSID
wachſen. die deutſchen Rinder gerade 11 den WORIN SENEN ,
an das tioflebendige völkiſche Gat heran und EINI]
Jede veoräußerlichte Schulform, an+> die ſogenannte völkiſch2, jtürz
n das Nichts; dan be=
entweder oder
s wir ſind als Menſchen
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national
Deutſche
uns in
trachtet 1er
d
Soweit vom Inhalt dos. Büchloms. -
wir dazu zu ſagen haben, müßte, um einigermaßen
zu fein, ebenfalls zum Umfang einer Brojchüre le
"Bier an dieſer Stelſe können www nur emze ns
Punkte boranzgreifen, die unſeres Erachtens für. die kommendeit
Tage des Kampfes von Bedeutung jein „werden, die aber u
gleich in iler Geſamtheit deutlich machen oder doch andeuten
können, worin wir den Weg zum Schulfrieden ſelyen. Dabek
werden wir uns bomühen, Herrn Zieſch3 darin zu folgett-
daß auch wir die Dinge in aller Rükfſichtsloſigkeit beim rechtet
Namen. nonnen, ſo daß auch wir zu unjerem "Teil dazu bei?
tragen, das Kampffeld frei zu machen. Und auch wir wolle
uns von aller Thoorie frei zu halten verſuchen, wollen rei
praktiſche: Schulpolitik für den gegenwärtigen Nugenb'fiX treibe
mit der ernſten Abſicht, oinem vermnftigen. Ausgleich freis
Baku zu ſchaffen. Ganz wie Zieſch3: „Wie dürfen keine Sache
jo machen, daß wir darüber auszeinanderplatzen.“
Indem wir zunächſt eine Reihe einzelner Pankte heraus*
greifen, möchten wir den Wetz frei legen, dex an den Rer
dos Problems keranführt. | Fortſetzung folgt.)
Was
gemigend
wachſen.
»
v
Auf dem Wege zum Reichsſchulgoſetz.
Don H.
Die Auszeinanderjſezungen über das Konkordat glimmen
nad? den Verhandlungen auf der Kulturtagung der Deutſchen
Votkspartei und den daran geknüpften Beſpreckungen im Reichs-
tag unter der Aſche nur noch ſchwach weiter. Es darf dabei aber
nicht an der auffallenden Tatſache vorbeigegangen werden,
daß die zurzeit tagende Generalſynode der altpreußiſchen
Union, die ſich in ihrer letzteit Tagung noch frei und öffent»
lid? mit der Konkordatsfrage beſchäftigte, es diesmal für nötig.
hält, NO
deln. Man will nach den Mitteilungen dor Tagespreſſe in
einer "nicht öffentlichen Vorſammlung die Mit?
glieder des Plenums zu einer Sikun4 des Vorfaſſungzaus“
jehuſſes hinznzieben und- in dieſem geſchlo/ienen Kreife „die
notwendigen Mitteilungen“ machen. Das Plenum, foll damt
ol;ne Ausſpracho die voin Vorſajſungzausſchuß vorgeſchlagen?
Entſchließung annehmen... Wolcheo Gründe die Generel"
ſymode zu dieſer Gehoimnistuerei veranlaſſen, wird man ja
wohl erſt gelegentlich erfahren. ! |

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