Full text: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins. - 56.1927, [1. Halbjahr] (56.1927, [1. Halbjahr])

 
 
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Me wieder auch. beute 6 gelingt, den Näheron zu" ev- 
regen, wenn die Götter und Halbgötter ihnen nicht zu 
Willen find. Das beweiſt höchſtens etwas gegen den Acheron 
deutſcher Rajtjje -- lädt national G+ zu | Neber» 
legungen über ent ſprech "ende „abb durch Um- 
formung der Erziehung, ein. = ; 
„Elternrecht“ "Mit "der. Miene des“ ſeines 
DOR DONE ſicheren Kämpfers ſchwingt Z. dieſe a 
zeudjſte Waffe im Schuljtreit des Tages: „Die Kinder ge- 
hören. den Eltern“. Und doh itt dies Wort in ſeinem Munde, 
da er durHaus nach Die lichen Nezepten argumentiert, nichts 
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Gwort ja, wir zögern 
Wir ZUBLelt um 
dem Fkatboliſchen 
eine weſentliche 
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Tätigkeit unter dem - leite 
Das iſt und das allein iſt der 
im Munde aller kirchlichen Kreiſe 
fungieren als Organe der Rirde. 
tſcht geſagt: Bauernfängerei (im woörtti Simte!) = 
Eine notwendige Folge: Man muß zu böſen Schiebungen 
die ja vielleicht für den Zweck ſebr geſchickt, im 
ehrliche Männer aber dod> mehr als peinlic>t ſind, 
e ID. für notwendig. findet, indem er redet „vom 
en Schuß der Elternrebte durch itre beauf- 
Sächverftandigen (10: S2 52.5: == 
& „Das Ergebnis der Yolk 
damit darf ein Mann, der nicht al 
ui „erinthafter Sucker nach dem 
frieden beachtet und geachtet 
eit heute wirklich nicht mehr kommen. 
Zu „aut, wer die 76:28 olkzabſtimmung“ gemacht. hat und wie 
fie gemadcht-wurde. Hätten die kirchlichen Direktoren eine 
Abſtimmung für die Hriſtliche Gemeinſchaftsihule 
für notwendig befunden =- der Fall wäre gar nicht ſo un- 
denkbar, wie man ZUG anzune [ane n geneigt üt; in Frankreich 
3. B. griffe gerade die katholiſche Rirche ſicher mit beiden 
Händen zu, falls jene Möglichkeit auch De einige Ausſicht auf 
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Sinn des „Elwin- 
Die Eltern haben 
Allos andere it, 
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Ss abſtimmung“. Auch 
als Parteiadvokat, fondern 
Wege zu einem wahren 
werden will, der Oeffent- 
Man weiß ja doch 
Erfolg böte = die Abjtimmung wäre 'genau ſo „nach 
WDunich“ RIGE EEE 
Was wolle SAC DIETZE UI: SB UNTIL, 
wem. ſie (die An dem Dru ilrer „beauftragten. Sach- 
vorſtändigen“ reden? ZZ. Formuliert: „Das chriſtliche Volk 
wil Yoll-Cehrer Häben“. (S. 52.). Man weiß, was Klerikale 
unter dieſem DeXmantel für gewöhnlich alles einſchmuggelir. 
Wir kaben aber auch einige Erfahrung in dieſen Dingen, als 
Ergebnis einer manches Jahrzehnt langen unbofangenen Be- 
obachkung im Schaulle Bett und in der Oeffentli hfeit. Wir fanden 
bieber nur: Die Eltern wollen, daß die Kinder in der Schule 
etwas Ord entlich es 1erneint, daßJjJe: zu tüchtigen 
braven MeniſjX>«Hen erzogen WIRE Und ſehr viele wollen 
weiter -noH, daß die Schule anch auf die x eligiöſen Ver- 
kältniſſe, Gebräuche uſw. taktvoll NüXſicht nimmt, im ;Be- 
darfsfall auch den Geiſtlichen in der religiöſen Unterweiſung 
Unterſtüßt, „weil die Kinder, == um wirklich elternmäßig zu 
reden == „auch RSligio 16x GALNEUEen.. Das letztere 
aber vor allem natürlich Es im Pfarrer! Das wollen 
die Eltern? „Ulles-weitöre iſt Konſtruktion Mae Zweke, 
iſt oft abſichtliche Fälſchung des Tatbe ſtandes. 
Dabei iſt nichts bezeichmnendor BL) manc her „geiſtliche 
lomiker, als E Methode, den Pfarrer als Religi 
vermittler kurzerhand ver REES au laſſen. 
S. 45, 00 - er (4 
daß“, 
 
 
S9 macht es auh Sie Zee 1.) die ſtaatliche 
AWng=[ ul e-mit Gefinnungsſto offen uin vel+tgions4ofer 
 
Cehrerzeitung. 
[58 
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oder konfeſſionsloſeyr Faſſung“ zuſammenſtellt, (2.) mit 
deny Hauſe, den be laſtete n oder jelbſt unfähigen Eltorin 
die dann ein zweites, diesmal religiöſes Grundſatzgetriebs 
in die Kinderfeele hineinbauen jollen. Der Roligionsunterrim 
der Kirche dur) die Geiſtlichen wird mit keinem 
Wort erwähnt, als ob er gar nirgends oviſtierte. Schäßt 
man ibn ſo niedrig ein? Rein, man Pu vielmehr mit vollſten 
Abjichtlichkeit - die Aufgaben des „Voll-Celyrer5“ YAD 
kenzieren, damit die Folgorunge n, die: die Kirche oder, 
um im Stil joner Poſlemifer zu bleiben --- das Elternrecht“ HE 
an iln 
ſtruierten 
dann ſtellen muß, nach der inneren Cogil der [9 kom 
Dinge ſich daun von ſelbſt ergeben. == 
> erflärt: 
Konfeſſionen im Schulkampf. berubt auf ihrer ſachlichen 
Ueberlegenheit; ihre Gedanken und Ziele ſind die volks? 
tümlicheren und einfacheren (5. 39): Wir wollen dieſe GE 
danken und Ziele mit Worten eines anderen Breosfauer Un 
verſitätsprofeſſors zuſammenfaſſen :3) „Der natürliche Menſch 
will ſeiner perſönlichen Fortdauer nach dem Tode verſichert 
ſein. Er bodarf einer über ihm wohnenden, ve 1 perſs 6nlich 
jorgenden. Macht. | Ex verlangt endlich nal M Ausaleicht 
zwiſchen Tugend und GlüX, zwiſchen Sünde m Strafe. Denn 
nur auf "die. Ueberzeugung von einem ſolche läßt jich die 
Moral gründen, deren ex bedari: ein? atilitariſtiſe he und zu? 
gleich relativiſtiſche Moral, bei der es im weſentlichen auf 
die Erhaltung von Staat und Geſellſchaft (wenn auch in ver? 
änderlicher Form) ankommt. Dafür -iſt ihm denn auch die 
Glanbenzgemeinſchaft im weſentlich en eine Art Swe kverband; 
die Jdeen, die ſie ilm vertritt, gehen im Grunde nicht über das 
binaus, was or der 'gewöhnenden. Erziehung verdankt: Der 
Glaube ii nur. ein inſtinktives Feſthalten an einmal eingeprägten 
Cobren; die vielgoprieſene religiöſe Sittlichkeit ruht auf der 
Grundlage naw ſelbſtiſcher Furcht und Hoffnung; die Ciede. 
zu Gott ſteht weit. gegon- die leidenſchaftlichon Akfekie zurü, 
 
 
die im Verhältnis von - Menſch zu: Menſch SIEREN Der, 
Kultus, der die religiöſe Gemeinſchaft verbindet, iſt nichts 
von feſt überlieferten, zumeiſt längſt erſtarrten 
das Gebet wird. mit den primitwſten YDor- 
Erbörung und Wunſcherfüllung ve rquiät, wie 
| um göttliche Partieitralane in 
als eine Reilre 
äußeren Formen; 
ſtellungen von 
jich im Kri iege in der 
arotes Weiſe ZEiMte" I 
8 kann Das, was- bier när zu treffend geſchildert iſt/ 
„“ ahlich ed Grundlage“ für den Shalfampf 
dieſe Grundlage" aber für ausre bend: findet, 
Wort Schopenhauers, das Lehmann 
MEHUNGEN Bedürfnis dos 
Menſchen ein beſcheidener Burſcho ſei, der mit geringer Kott 
vorliebnehme.“ - NUls ſchulp olitiſche Tatjahe aber iſt wohl 
richtig == - und das hat mancher nur An vergeſſen und 
ſicht die Folgen dieſer Dergeei oder WolkonguFerei zeßt 
mit einigem Erſtaunen: Fegefeuer und E R ſind leute nod) 
eine "Politiſche Macht. Oder um mit einem baveriſchemt 
KRnig rein praktiſch. zu reden: „Der Klerus D eine zu große 
Madt.“ * Das iſt der wahre Finkeröem 10 dex „ſachlichen 
Neberlegenleit“ der Ronfeſſionen! Es iſt nicht ausgeſchloiſen, 
daß gewiſſe Kreiſe die Zeit bionte für beſonders günſtig haiten- 
das Bitte 
kor 
Man k 
woll auch als 
bezeichnen. Wer 
für den gilt wohl auch das 
ebenfalls zitiert, „daß 
 
 
das 
 
 
 
auf Grund dieſer „jachlichen“ Uoberlegenleit jekt raſch? 
eine Löſung der Schulfrage mit aller RüFiichtslofigkeit dur? 
zuſetzen. ) 4 
Aber Zieſchs iſt ja == und hier liegt der Grund, warnur 
wir uns mit ſeinen Darlegungen eingelyendor beſchäftigten => 
für ente politiſche Betrachtung dex Geſamtlage? „Das 
Dernünftigſte und Beſte iſt politiſch zunächt einmal das, womit 
wir zu ſammenfommen und auskommen. Wir dürfen 
keine Sache ſo: machen, daß wir darüber auseinandorplaten.“ 
(SO T2:) FEIEREN müſjen gewiſſe Dinge geordnet we rden“ 
“Män möchte das Beſte zur wirklicken Nus führung in Staate 
bringen, ies aber oft zum Nachgebon genötigt, da ſonſt 9 die 
Gemeinſchaftlichkeit ſehr in Frage geſtellt wird“. (8. 17.) = 
„Wo liegt das politiſche Maßin der Schulfrage?" 
Auch wir ſtellen dieſe Frage. Aber anch wir müſſe!! 
dann ſofort. Herrn Z. eine ſehx „unbequem deutliche“ Autwork 
geben: Wenn er im Vollgefühl „der unvergleichlichen Stelluns 
der ! Rönfeſſionen“ -Xürzerland ; die Be ſeitigung df* 
*) Rud. Lehmann, Neber religiöſe Erziehung (Jahrbuch der Er- 
ziehungs- Wiſſenſchaft. 11, S5. 156. 
Nr. 4m 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die. „unvergleichliche politiſche Stellung dev- 
 
 
 
 
 
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