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bei“ Straßenſchildern hingewieſen. * Daß ſie“ hier wirkungsvoll und
ſeicht lesbax ſein kann, zeigte die Ausſtellung dur< Beiſpiele aus
verſchiedenen Städten. Wir ſehen dies übrigens auch in Stuttgart
an den Pkalligraphiſch ſchönen, wenn auch orthographiſch nicht immer
pinwandfreien „Stras5en"-Wezeichnungen. Mit beſonderer Befriedi-
zung konnte die Rusſtellung die Auſſchriften der Reichsbahn und der
Reichspoſt zeigen, welche In wirklich ſchöner und geſchmadvoller
Ansführung deutſche Schrift verwenden. Wenn man ſich durch die
Ausſtellung den-BiiE dafür öffnen ließ, daß ſich die deutſche Schwift
auch für Plakatſchrift beſſer eignet'als Antiqua; ſo kann man ſich
durch einen Blick cauf die Plakatſäulen und auf die Geſcäſtsſchilder
darin beſtärken laſſen. Beſonders Überzeugend witkien auch die von
der ReichsdruCerei hergeſtellten amtlichen und. halbamtlichen Kund-
gebungen. Neberraſchend wird es für manchen geweſen ſein, zu
jehen, daß das nicht deutſch ſprechende Ausland die deutſche Schrift
auf dem Papiergeld faſt ausſchließlich, aber vielfach auch bei Zei
tungsaufſchriften, auf Plakaten und ſogar im Büchern verwendet.
4
Neben den künſtleriſchen Drucken, den vervielſältigten künſtler
ſchen Handſchriften, den Auſſchriffen auf Gebrauchsgegenſtänden
intereſſierten den Shulmann namentlich noch die Handſchriften aus
verſchiedenen Jahrhunderten und aus der Gegenwart. Die zier-
lichen gotiſchen Schriften auf alten Urkunden hat: wohl jedermann
ſchon bevndert und hat die Schreiber beneidet um ihre Geſchi>-
lichfeit und. == um ihre Zeit, Die ausgeſtellten Briefe von lebenden,

Aſlgeomeine Deutſche Cehrerzeitung.


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viel beſchäftigten Perſönlichkeiten ' bewieſen aber, daß die deutſche
Schrift, auch wo es ſich nicht um die entperfönlichte „Faufmänniſhe
'andſchrift"“ Handelt, aanz in ihrer von Sütterlin und" anderen
vertretenen Form als Schnellſchrift verwendet werden kann. «Noch
nicht ganz befriedigend gelöſt iſt die Derwendung der deutſchent
Schrift als Maſchinenſchrift. - Auch die beſten Formen, die man dä
zu ſehen bekam, erzeugen kein geſchloſſenes Schriftbild.
Wer die Ausſtellung geſehen hat, wird ohne Zweifel geneist
ſein, ſich nicht auf die "Seite- derer «zu ſtellen; die aus Gründen der
leichteren Lesbarkeit oder mit Rücſicht auf das Nusland die Antiqua
befürworten, ſondern wird die Neberzeugung gewonnen haben, daß
wir keinen Grund haben, von unſever deutſchen Schrift -abzugehen.
Den Kollegen in den Städten, in welche die Wanderausſtellung noh
kommen wird, kann der Beſuch derſelben empfohlen werden.
Cufutate“, Von dem Rechisvertreter des „Cukutat“-HBerſtellers;
Firma Wilhelm Hiller, Nahrungsmittelwerke- in Hannover, wird
mitgeteilt, daß das Gericht in der Lukutate-Angelegenheit neuer
dinas die Vorunterſuchung beſchloſſen hat. Durch eine bislang unter-
bliebene Vorunterſuchung ſoll xichterlicherſeits eine Aufflärung uid
Ergänzung des führt werden." "Der
Herſteller dcs Anirasg
geſtellt, weit ihm eine gründliche Aufklärung, die nur durch eine
Vorunterſuchung verbürgt ſei, ſehx am Herzen liege. Ex habe ins»
beſondexe gefordert, daß durch Tierverſuche, die von akademiſchen





vorliegenden Nateriäls hörbig
„Kukutate“ habe ſeibſt einen dahingehenden
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Gegchichte der Pädagogik von
Prof.' Dr. "H, Weimer. (Xr. 145.) Schulpraxi%




Pädagogik im Grundriß von: Prof. Dr. W., Rein. (Nr. 12.)
T.ehre- vom: Unterricht der Volksschule von Unterrichtsminister a. D. Dr. -R. Scxfert: ANr. 59.) Das höhbere- wrd“ mittlere Unterrichtswegen "in
Deutschland von Schulrat Pröf.“Dr.“ Jakob Wyehgr: 644.) Das doutsche Yortbildungsschulwegen nach Sbviner“ geSchichtlichen Entwick
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