Full text: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins. - 57.1928, [1. Halbjahr] (57.1928, [1. Halbjahr])

 
 
 
 
 
Nv. 2 
ſamte Umgeſtaltungder Volks jule ſteht und fällt, 
zA die ganze Neform des Volkshildungsweſens, 
(Sehr richtig! bei den D.-Dem.) Je< wünſchte, der Herr Miniſter 
wäre geſtern in der großen Verſammlung im Cehrervereimshaus ge- 
weſen. In diefer großen, von etwa 200 Perſonen beſuchte! Dev= 
ſammlung, iſt mit elementarer Gewalt nicht bloß von den Vertretern 
der Volksſchule, ſondern auch von den Vertretern der Seminare und 
dex Hochſchulen die radikale Umformung der Lehrerbildung geſoxdert 
worden, als eine Forderung unſerer Zeit, aus nationalen Geſichts 
punkten. Dieſem gewaltigen Drang nach oben kann ſich kein Staats- 
miniſterium, kein Parlament mehr entziehen, und die wenigen Leute, 
die ſich noch entaegenſtemmen, gelten nichts mehr. Jh weiß, daß dieſe 
Reformpläne im Anfang einen größeren Widerſtand hervorgerufen 
dvaben bei Phikologen und Hochſchulprofeſſoren, daß aber allmählich 
immer mehr Menſchen eingeſehen haben, daß die alie Lehrerbildung 
in unſere Zeit nicht mehr hineinpaßt, nicht, weil der Volksijchul- 
lehrerſtand- in ſozialer und wiſſenſchaftlicher Beziehung in die Höhe 
will, jondern weil das Volk, das Volfsbildunasweſen danady ver 
langt, geboben zu werden, weil Wiſſenſchaft ins Volk muß, weit auch 
der Dolksſchullehrerſtand aus dem Vollen ichöpfen, weil auch 
ex voin hoher Warte herab ſeine Arbeit leiſten muß. Wenn von denen, 
Allodmeokre- Deutſche Cehrerzeiung. 47 
 
und wir Jind vielleicht auch nünk ! Weiß denn einer von 
uns, welche wirtſchaftliche Entwilung Neich und Länder ir. diefen 
zehn Jahren genommen haben werden. Wir ſagen nicht“ Apres nous 
te döluge. VNein/wir glauben anden NUFÜTEN. Wir 
müſſen beſchließen, was heute riMtia "ves 
ſcheint, wir müſſendie Wege obnenfürdieReform 
der Lehrerbildungvon Grund auf 
 
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Kimpel war auch bis zuletzt ein treues und fleißiges Hitglied 
der Shulpolitiſchen Hauptſielle des Deutſchen Sebrerver- 
eins, die ihm manche Anregung zu verdanken hat. = Wir werden ſein 
Andenken ſtets im Ehren halten. N. 
Beratung für Jugend- und Laienſpiel. Es gibt bereits faſt in jeder 
deutſchen Stadt eine Spielberatungs|elle, die von fach» 
kundiger Hand unentgeltliche Uuskünfte erteilt über geeignete Spiele, 
Bezugs- und Aufführungsbedingungen der verſchiedenen Verlage, 
über Fragen der Einſtudierung, der Yaum- und Koſtümbeſchaffung 
uſw. Dieſe Stelle dient der Pflege des neuen Jugend- und Laien- 
ſpiekes im Gegenſatz zur dilettantiſc<en Theaterei. Wer derartige 
Beratung wünſcht, wende ſich an das örtliche Stadtjugendamt oder 
an den Bühnenvolkfsbund EV., Nbteilung V, Berlin SW. 68. 
Sollen dieſe Beratungsſtellen nicht nur auf dem Papier ſieben, 
die b »rürebe : 4 RIES In PEIN DE En MIR EEE 73 En Win n 
ER noch widerſtreben = und in Wirklichkeit ſind es eigentlich | dann müſſen ihre Leiter mit Spielwille und Spielnot in iovem Lande 
nur die Finanzminiſter, der Reichsfinanzminiſter und der Finanz- | vertraut ſein. Die Spielarbeit muß aus dem Candſchaftlichen er- 
miniſter in Preußen, =- geſagt wird: ja, dieſe Lehrerbildungsreform wachſen. Und die Spielpflege jeder Landſchaft muß mit der Nrbeit 
koſtet uns zu viel Geld, ſo hat geſtern gerade in der Lehrerverſamm- 
lung im LCehrervereinshaus der Vertreter von S5 a <| en nachgewieſen, 
daß der Staat bei der Umformung der Lehrerbildung in den nächſten 
Jahren Geld erſparen wird. Warum ſollen ſich die heutigen Finanz- 
miniſter des Reiches und von Preußen jetzt ſehon Gedanken machen, 
was vielleicht einmal in zehn oder zwölf Jahren in die Erſcheinung 
in anderen Provinzen Fühlung nehmen. Wir wollen ja nicht kunſt- 
erzieheriſche Eigenbrödelei, ſondern aus der Stammeszart auf- 
wachſene Beteiligung der Jugend an Kultur und Volkbildung. Dem 
Zwe dieſer Führerſchulung für die Spielarbeit dienen eine Reihe 
von Fachkonferenzen, zu denen der Bühnenvolkfsbund alle 
ihm in der Arbeitsgemeinſchaft vertrauten Spielberater und Spiel» 
pfleger in folgender Zuſammenfaſſung einlädt: 21. u. 22. Januar 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
  
  
  
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
; treten wird? Dann ſind dieſe Finanzminiſter nicht mehr im Amte, in Halle für Thüringen, Freiſtaat und Provinz 'Sadſen, 11. Ü, 
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