Steyermark, == Strafen, | 413
11 Hauptſchultlaſſen für Knaben und Mädchen, 1 Hauptſ Mädchen, 1 Trivialſchuie bloß für Knaben, -5 Trivialſ Mädchen, 536 jür Knabcn und Märchen und 132 Nothſ Eulen waren 486 deutich, 40 jloveniich und 164 deutſch und ſloveniich.
In den 3827 eingeſ 112,858 ſchulpflichtige Kinder gezählt, von denen 92,158 die erwähnten
Edulen betuchten. ODbwohl der Echulbeſuch in dieſem Jahre ſich gebeſſert
hatte, jo bleiben noc< immer 20,700 ſchulpflichtige Kinder, von denen ein
großer Theil keinen geregelten Unterricht genoß. Inzwiſchen hat es ſich
auch hierin gebeſſert, und nach Helfert (Bericht 2c.) beſuchen von 113,800
ſchulpflichtigen Kindern 99,600 die Schule. An den nunmehr beſtehenden
707 Schulen unterrichten 958 Lehrer (mit Ansſc Steyermark den Anſang ſeiner Sculverbeſſerung einem Fürſtbiſchofe zu
verdanken hatte, jo iſt e8 auch in ver noueſten Zeit ein Fürſibiſchof (Ottokar
Maria, Graf von Attems), welcher ſie jördert, In ſeinem Hirtenſ vom 20. Nov. 1853, das an den Säcular= und Regularklerus der beiden
Dibcejen von Se>au und Leoben gerichtet iſt, ſpricht er ſeine wahrhaft
väterliche Sorgfalt für die Schulen in folgenden ſchönen Worten aus:
„Eine der heiligſten und auch erſreulichſien Sorgen, meine geliebten Brüder!
muß uns der Unterricht und die Seelenleitung der Kinder fein. Daß darin
eine der vorzüglichſten Pflichten des ſeelſoralichen Amtes liege, iſt wohl
ni Chrijtus jelbſt jo gern die Kleinen nin ſich fah, da ihnen das Himmelreich
iſt. Die Schule wird dahex aunc< eine meiner angelegentlichſten Sorgen
ſein, und ich werde mich bei meinen Biſitationsreiſen jede8mal von dem
Gedeihen des Unterricht3 nicht mix in Hinſicht der Reiigion, ſondern auch
bezüglich der übrigen Unterricht8gegenſtände überzeugen. Wirket, Geliebte!
nur anch immer recht friedlich und einträchtig mit den Lehrern zuſammenz
reihet ihnen Eure unterſtüßende Hand, invem ſie ja in dem Stüce ver
Leitung der Jugend gewiſſermaßen mit Euch denſelben Beruf haben, und
bei ihrem, wenn auch ehrwürdigen, ſo doch zugleich mühevollen Amte Eurer
Ermunterung und Hilfe ſehr bedürfen. Saget ihnen, daß ſie in meinem
Herzen mit Guch den erſien Plaß einnehmen, und daß ich nach allen meinen
Kräften ihnen, wie immer, behilflich zu fein mi) beſireben werde.
Stiſtsſc Stille, 1]. Ruhe in der Schule,
Stilübungen, |. Auſſaß, ſchriftlicher.
Stolz, |. Hochmuth, Hoffart.
Stottern, ſ. Stammeln,
Strafen. Wir haben unter dem Artikel: Velohunungen und
Strafen gezeigt, daß es dem Weſen des Menſchen entſpreche wud dem Be»
grifſſe der Beſtrafungen in der Erziehung anzuwenden , und daß die entgegengeſekten
Grundſäße, wie Baſedow und Nouſſeau ſie auſſtellten, - von den eigenen
Schülern wieder aufgegeben wurden. Wir haben aber auch zugleich feſtge
halten, daß dieſe ſinnlichen Reizmittel nur künſtliche ſeien, welche wegfallen
müſſen, jobald ſie wegfallen können, und, ſo lange ſie nic nen, weije zu gebrauchen ſind. Wir haben ferner nac< Ohler die Regeln
auſgeſtelt, wel

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