Full text: Handwörterbuch des gesamten Schulrechts und der Schul- und Unterrichtsverwaltung in Preußen

VolksschullehrerbeSoldungsgesSetz 
Volksschullehrerdiensteinkommensgesgetzes 
(VDG.) 17. 12. 20 / 1. 4. 23 (GS. 20 8. 623, 
GS. 23, S. 239). Über die von ihm geregelten 
Kinzeimaterien s. insbeSondere die Artikel 
Grundgehalt, Diensteinkommen, Stellen- 
zulagen, Begoldungsdienstalter, Wohnungs- 
geldzusSchuß, Dienstwobnung, Kinderbei- 
hilfe, Sondervergütungen, Kirchenamtszu- 
lagen, NaturalleiStungen, auftragsweise voll- 
beschäftigte usw. L., PenSionierung, Gn1a- 
denbezüge, Zahblungsweise, Umzugs- und 
Reigekosten, Rechtsweg, Auseinandersetzung 
uSW., Landesschulkasse, Anstellung usw. 
VolkssSchulunterhaltungsgeSetz (YUÜG). Das 
VÜG. (G. betr. die Unterhaltung der öf. 
VSch. 28. 7. 06 GS. S. 335) brachte nach 
Jahrzehntelangen Kämpfen die einheitliche 
Regelung der Sch.Lasten in Preußen. Über 
das Zustandekommen des G. 8. Schulrecht 
A, über die von ihm geregelten Einzelmate- 
rien, inSbesondere die Artikel Schullast, 
Schulverband, Gastschulgeld, FremdensSchul- 
geld, Schulkasse, HausShaltung und Rech- 
nungswesen, Baudrittel, Baubeibilfen, Er- 
gSänzungszuSchüsse, FiSkus, Vereinigtes Schul- 
und Kirchenamt, Dritte, KonfesSionalität 
der YVolksschulen, Gemeindeorgane, Ge- 
meindevorstand und Schnifinanzen, Schul- 
deputation, Schulkommission, Schulvorstand, 
Gutsbezirk, Verbandsvorsteher, Anstellung, 
Sondergesetze, Westpreußen und Posgen 
USW. 
Yolkswirtschaftliche Zentraistelle. Zur Kl3ä- 
Iung der volkswirtschaftiich und Kulturell 
wichtigen Probleme des Berechtigungswesens 
und der Überfüllung der HSch. iSt eine volks- 
wirtschaftliche Zentralstelle für HSch.Stu- 
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Waisenpflege 
dium und akademisches Berufswesen errich- 
tet worden, deren Leitung den Prof. Harms 
und Loewe in Kiel übertragen iSt. Der Ein- 
richtung 1St ein Beirat beigegeben, der ihre 
Fühlung mit allen an dieSen Problemen in- 
teresSierten Kreisen aufnehmen wird. (E. 
3. 3. 30 -- ZB. 8. 76.) | 
Yollanstfalt s. Höhere Lehranstalten A. 
Volle BeSchäftigung s. Diensteinkommen B, 
Lehrermnen A. 
YorausleiStungen 8. LandessSchulkasse B C. 
Vorbeugenge LeibeSübungen 8. Lehrer der 
LeibeSübungen, Unterricht. 
Verbereitungsdienst der Studienreferendare 
Ss. Höhere Lehranstalten BIX. 
Vorentscheidung s. Rechtswesg. 
YormundsSchaft s. Nebenämier usw. 
Vorprüfung (SchuiwisSSensSchafiliche, tech- 
niSche) s. Kindergärtnerin F, Woblfahrts- 
pflegerin. 
Yorsechule s. Gründschule, Privatunterricht 
E, Schulpflicht B I. 
VorsSchüSSe s. Notstandsbeihilfen, UVmzugs- 
und ReiSekosten (Vorauszablung) AI b.c.47: 
Wohnungsfürsorge A am Schiaß B, Zah- 
Jungsweise A. 
Vorstellung der Lehrer bei dem Sehulrat s. 
Schulrat D. 
Vorturner s. Lehrer der Leibesübungen, 
Privatunterricht. 
Vorübergehende Einrichtung von Schul- 
Stellen s. Schulstellen. 
Vorzeitige Aufnahme, EntlasSung s. Grund- 
Schule, Schulpflicht. 
W 
Wahlen s. Elternbeirat. Lehrerrat, Schul- 
deputation D II. Schulvorstand A II und 
BII. (S. anch Anstellung.) 
Waisenpflege. 
A. Waisenhäuser. B. Waisenpflegerin. C. Ge- 
meindewaisenrat. 
: A. Waisenhäuser bestehen als Erziehungs- 
' des 
Mittelalter besonders in den Hangestädten. 
| Ein Starker Antrieb zur Begründung von 
: Waisenanstalten ging von den Pietisten aus 
(weiterhin von Pestalozzl, „Vater der 
: Waigen“ in Stanz). 1698 gründete A. H. 
| Francke das berühmte, noch heute be- 
Römischen Reiches, im Späteren 
anstalten für elternlose, unbemittelte K. : Stehende Waisenhaus in Halle/S. Nach die- 
neben der Waisenpflege in Familien. Waisen- | Sem Vorbild entstand das Potsdamer Gr. 
häuser gab es Schon in der Kaiszerzeit (Militär-) Waizenbaus (gegründet von Fr.
	        

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