Full text: Sittliches Erziehungs-Lexicon, oder Erfahrungen und geprüfte Anweisungen: wie Kinder von hohen und mittlern Stande, zu guten Gesinnungen und zu wohlanständigen Sitten können angeführet werden

Hochachtung, 97 
halfen , ohne welche ihre Lehrer ivenig Gutes ſtiſten 
werden. Eltern müſſen mit Behutſamkeit von ilz- 
ren eigenen Fehlern ; und von Mängeln der Lehrer 
ſprechen, LTur die Fehler der Lehrer muß 
man radeln, welche die Rinder“ ſeben, 
und vor welchen man nörbig finder, ſie 
zu wärnen. Damir die Kinder deshalb die Hoch- 
achtung nicht verliehren, ſo ſollte man ihnen zugleich 
bus überwiegende Gute der Lehrer , mit vielen Lv- 
bes-Erhebungen zeige 
"PD Wenn man: einen guten Grund 
geleget bat; fich die innere Hocbach- 
tung der Jugend zu erwerben, ſo halte 
inan mit groſſer Strenge darauf, daß ſie 
aucb au erlich ihre Socbachtung bezers 
gen. - Wen Kinder innerlich nicht bochſchäßen, 
und wer" fich äuſſerlich" verächtlich von ihnen bege- 
gnen läßt, der iſt zu ihrer Erziehung ungeſchift. 
5) Wenn man ſich ik Stunden des Vergnü- 
gens herabläſſe ef und. mit ihnen ſpielet, ſd behalte 
inän,' vder man nehme doch bald wieder den liebs 
in einſt an, welcher | den findlichen Reſpect 
 
 
 
 
 
6) Wor ſeine Kinder nicht verzieher, und fieber 
in der Strenge , "als in der Verhärſchelung, Die go: 
1 GC 19.200.218 ewas“ Überſchreitet z Überhaupt 
xbert. fich“ beffeißigen: im dertſtilde und Sktren- 
ge 2 die ware eſitrteltiräſſe zu gehen; “der wird 
gewiß die“ “gewünſchte Hochächtan a erlangen, 
  

	        

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