Full text: Sittliches Erziehungs-Lexicon, oder Erfahrungen und geprüfte Anweisungen: wie Kinder von hohen und mittlern Stande, zu guten Gesinnungen und zu wohlanständigen Sitten können angeführet werden

Soillfährig. x63 
Ueberzeugung ſieher: die Eltern oder Lehrer wollten 
wohl gern die Birten erfüllen, aber ſie dürfen € es 
aus guten Grunden nicht. tbun. 
3) Durcb Lob und Vergeltungen be- 
lohne man ihre Zufriedenheit, bey abge- 
ſchlagenen Zirren, 
4) Endlich müſſen wohlgezogene Zinder ſd 
weit kommen: daß Einſicht , oder doch 
Vertrauen und Geborſam gegen ihre 
Dorgeſezten, ihre Zufriedenheit nicht 
ſtöbhren, wenn ihnen nicht gewillfabrert 
wird. Je früher Eitern umd Kinder dieſen Rath. 
befolgen , deſto glücklicher werden ſie beyde. 
Zukrauen zu Eltern und Lehrern, 
C En der Erziehungs-Kunſt iſt es höchſtwichtig : daß 
„) Eltern und Lehrer ſich ein gewiſſes Zutrauen 
bey den Kindern erwerben. / 
13 Denn die Liebe und Folgſamkeie hanget grö- 
ſtentheils von dieſem Zutrauen ab. Es beſtebe 
in der Ueberzeugung, die man den Rin? 
Dern Tiebt: Daß man ein zärtlich Herz 
exten fi ſie bat; und daß man YDillen, Ge? 
nb icXlichfeit und Vermögen befitzet, ibs- 
nen eine glücklichmacbende Erziehung 
zu geben. 
2) Je früher und ſtärker Eltern und Lehrer, ihren 
Lieblingen durch ſinnliche und durch verſtändige Be» 
8 2 weiſe, 
 
 
 
 

	        

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