Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

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dder Johanmnis-Tage« Lvang;. 89 
. DSieinden Wegen des 10 Was antwortet ihm 
bittern Creugzes/ und des 
ſchmähligen Todes ge- 
ſchiehet. 
5, Was that hierauf 
Petrus * 
„Ex wandte ſich mit ſei- 
„nem YAngeſichte um /-und 
uf ſeineAugen hin und 
a: ; 
- 6.Wa83 ward er gewahr * 
Ex ſahe den Jünger 
folgen / welchen ZEſus- 
lieb haite/ der auch an ſei- 
"nex Bruſt am Abend-Eſe 
ſen gelegen war / und ge- 
ſaget hatte: HErr/ wer 
iſts/der Dich verräth ? 
7: Wie bieß derſelbe 
Jünger * 
Johannes/ der Apoſtel 
| Und Evangeliſte. 
8. Was ſagte Petruszu / 
JEſu/ da er ihn 
) ſabe * 
- HErr/ was foll aber 
leſer? 
9+ Was wolte Petrits mit | 
dieſerSrage andeuten * 
; / Ererkundiget ſich wie 
es Johanni gehen / und 
was der vor einen Tod 
werde leiden müſſen. 
JEfus S5 - ; 
Soich wil/ daß er biei- 
be / biß iM komme / was 
gehet es dich an? Folge 
dumir nach. 
11, Wie verſtunden dieJün- 
ger Chriſti Rede * 
Sie dildeten ſich ein? 
und redeten auch davon 
frey untereinander / ZE- 
ſus habe mit dieſen Wor- 
ten ſagen wolien/ Johan- 
nes werde nicht ſterben/ 
ſondern biß an den Jüng- 
ſten Tag lebendig blei-' 
ben. ä ? K 
12« War denn dieſes Chriſti 
Weinungs 
Nein. JEſus ſagete 
nicht : Johannes ſtirbet 
nicht ; ſondern er ſpram? 
So ich wil/ daß er bleibe/ 
biß ich komme/ was gehet 
es dieh an ? ' 
13+ Was dentere IEſus mit 
dieſer Rede ans 
Er machte eiven Un- 
terſcheid zwiſchen den ges 
waltigen 7. und, ſanſſten 
Tode. Den gewalti- 
gen Tod/ dergleichen Pe- 
F;5 tw 

	        

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