Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nein. 
 
 
 
292 Amgrünen Donnerſtage. Epiſ. 
 
dem Munde des Glau- 
bens / welche geiſtliche 
Genieſſung auch auſet- 
Halb des Abendmahls ge? 
ſchehen kan / ſo offt man 
fichanChriſtum mit wah- 
Lem Gtauben hält / ſon- 
Dern ſacramentlich u. mit 
dem Munde des Leibes/ 
durch. welch ſacrament- 
lich Eſſen nicht nur das 
Brod natürlich / ſondeen 
auch mit dem Brodte zu- 
gleich de?LeibChaiſtiüber- 
natürlich gegeben wird. 
22. Iſt das Brodt nicht et- 
“wan nur ein Zeichen oder 
Andenken des ZLeibesChriz 
ſti / wie die Calviniſten | 
gläuben? 
Es iſt Chriſti 
wahrhafftiger Leib» weil 
es die klaren Worte der 
Einſezung nicht anders 
zu laſſen; Nehmet / eſſet/ 
Däs iſt mein Leib / welche 
- von allen Evangeliſten ſo 
"vorgebracht / und von kei- 
nem durch einebloſſe'Be- 
- Deutung / ſondern viel- 
mehr durch eine Gemein- 
ſchaffe -erklävet werden; 
über dieſes ſind die Ein 
ſezungs/-Worte / Teſts! | 
ments-Worte/die man? 
ten. 4 
23. Gder wird etwan d88 
rod in den Leib Chriſt | 
verwandelt / wie die 
Papiſien ſagen * 
Auch nicht! denn auf - 
dieſe Arth würde das 
Brod nicht eine Gemein? 
ſchafft / oder das Mittel 
der Mittheilung des Let“ 
bes Chriſti ſyn. 
24+« Wozu iſt das Zeiligs | 
Abendmahl eingeſe- 
? tzet * 
Uns zur Vergebung | 
der Sünden und Chriſto 
zum Ewigen Gedäc<l! 
nüſſe. 
25: Was vor Worte gebo? 
ren aus der Epiſicl 
bieber 5 
Dex für euch/ an ae | 
Statt und zu euren NU! . 
ßen gebrochen / oder 10 
die gröſte Pein. und !? 
den ſchwerglichſten 7? 
dahin gegeben wird« 
hin geg 126. Wit 
nehmen muß / wie ſie la! 
 
on
	        

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