Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

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, macht den 
 
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Nein. 
3: Was führer Jacobus vor 
'Drſachen 'an. / daß man 
Nicht ein bloſjer 38rer/ſon- 
dern zugleich ein Thä- ' 
. . ter ſeynfoll* 
Ich finde derſelben drey. - 
+ Was 137 die erſte * 
.D Man betrieget fich 
ſt/ wenn manein bloß 
LP Hböreriſt. 
7% Wie geſchiebet dieſer 
1.2. „Detritg 5 
Ein M 2 
alſchen 
Schluß: Ich gehe zur 
' „Kirchen / und. höre GOt- 
CG Wort / wie andere 
hriſten ; Alſo binichein 
adtſchaffner Chriſt und 
erde ſeelig werden. 
Vi TIſt dieſer Schluß nicht 
„“kecht € :. ; 
b Nein: denn nicht das 
[dſje Kirch-Gehen und 
ühören der Predigt/ſon- 
hel das Thun macht ſee- 
9. Sat man alſo vo 
bloſſen »Zören en 
dens ; 
: Sonntage nach Oſtern. LEviſt, 387 
4 Iſt das bloſſe »Z6ren %q. Ein Menſch kan ſich 
durch ſolc<eHeucheley um 
die Seeligkeit bringen. 
10, Womit erläutert Jacoz 
bus öden Hetrug und Scha= 
den/ welchen ein bloſſer 
5Zörer des göttlichen 
Xorts bat * 
Mit einem Gleichnüſſe 
vom Spiegel. 
II. Wie ſaget Jacobus? 
Denn ſviemandiſt ein 
bloſſer Zörer des Worts/ 
undnicht zugleich einThä» 
ter / Der iſt gleich einem 
Manne/ der nur obenhin 
ſein leiblich Angeſichte im 
Spiegel beſchauet / und 
nicht ſo genau wie ein - 
Frauenzimmer / denn 
nachdem er ſich beſchauet 
hat/ gehet ex von Stund 
an davon / und -vergiſſety | 
wie er geſtalt war. 
12. 8 es denn mit det 
»endler auc ſo beſchaf2 
.- fent ; 
Ja. Es geſchiehet bed 
ihm alles nur oben hin/es 
iſt ihm ſein-Chriſtenthun 
kein Em 
b 5 ' 313, Wag 

	        

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