Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

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Aljo ſchieußt WOtt oyne 
- Unterſcheid-alle Menſchen 
„Inſeine Liebe ein. ? 
12, Wenn ba: GOtt die 
„Menſchen ſo geliebet % 
. Von Ewigkeit. Denn 
ſeineLiebe iſtnichts ande?s 
; | Als ſeineherkliche Barm- 
nbigfeit/da er vonEwigy- 
eit her geneigt. geweſen! 
denen gefallenen Men» 
den zu helffen und ihre 
Seeligkeit zu befödern." 
13. Warum that das 
' GOtts . 
Dem Teuffel zu Tru- 
be/ihm ſelbſt abet zu Lobe 
„fer herrlichen Gnade, 
+ Was trieb denZimmli- 
ſein Vater an/ daß er uns 
men Sohn gab und uns 
N| ſelig machte % 
icht ſeine Noth/ denn 
fr durffte unſer nicht! weil 
| e „ihm ſelber alles und 
ins war; Nicht ſeine 
5 ; t/ denn wer hatihm 
ihn. zuvor gegeben/ das 
FN würde wieder yergol- 
a N t; unſer Bitten/ 
nn wie konnten wir bit- 
fen, da wir noch nicht wa- 
Menſchen ſeinen Sohn. 
„Ff 
Am 9- Pfingſt-HMottage. Evan» 449 
ren 3 jondern ſeine eigene - 
Gütte« 
I5. Was gab uns GGttt - 
- Seinen Sohn. Oder 
groſſen und über groſſen 
Liebe GOttes! Nun wer « 
liebt/ der giebt, Groſſe 
HErren geben groſſe Ga- 
ben. GOtt ſchenct uns 
nicht Geld und Sut/ nicht 
Städte und Dörffert. 
Kleinodien oderEdel-Be- 
ſteine/ nicht einen Metio 
ſchen/ nicht einen Prophe- 
ten/ nicht einen Engel? 
oder Erkz-Engel 7 ſondern 
einen Sohn, Gold/Silo 
- ber und andere Dinge 
ſchencket man weg/ aber 
Feine Kinder. Und ſiehe! 
hier giebt GOtt einen 
Sohn. Nicht einen frem» : 
den.und angenommenen 
ſondern ſeinen Sohn; ſeio 
nen eignen Sohn, Hohe 
Potentaten pflegen zum 
Zeichen ungemeinerGna». ' 
de ihr Bildnüß zu vereh- 
ren. GOtt giebet zum 
Zeugnüß ſeiner Liebe den 
Und 
 
 
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