Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
 
 
 
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zer Zeit die "Propheten/ 
zu den öffentlichen :Bes 
rathſchlagungen gezogen 
wurden und auch die O- 
briofeitichen Stellen 
vertraten. 
.12+ Wasthaten.die Phariz 
Ber: und Schriffti- | 
Gelebeten* 
Sie murreten / das 
- Heiſt 7 ſie mächten keine 
vernehmliche Worte/ſon- 
dern legten nur durch ein 
ünvernehmliches Brum- 
men ihr. gehäßiges Ge- 
'müthe an den Tag. Je- 
. doch kamesbald von dem 
- Brummen zu lautbah- 
xen Worten/ dean ſie 
ſprachen ? Dieſer/ gleich 
als wäre der HErr ZE- 
ſus nicht würdig bey ſei- 
nem rechten Nahmen ge- 
nenvet zu werden / nin 
die Sünder/- die gröſten 
- Schand- Buben mikder 
größten Freude an und 
ſſſet gar über einem Ti- 
che mit ihnen. 
33x W85 roar ihre Mleyz 
- . nungs 
518 Im Sonmntade waH Trinitatis Evattg: | 
Dieſe ? ZEyus vo9 
Mazarety will ein ſo hei? 
liger Mann / göttliche? 
Prophet ja der Meßia? 
und Sohn GOttes ſelbſt 
ſeyn/und gehet gleichwö) 
mit ſolchem Lumpen-S? 
finde um, Wäre er! 
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er würde eineandere OE | 
ſelſchafft / die ihm beſſer | 
anſtünde/ ſuehen. << 
er es aber mit den ars? 
ſten Buben hält/ ſo wird 
er- wohl nicht viel 
ſeyn. Gleich und gleis 
geſellt fich gern. " 
gel von einerley Feder? 
fliegen gern mit einandel* 
14+ Was hätten ſteſotler 
' vor einen Unterſcheid 
machen 2 (+ 
Unter desHErmCh | 
ſti Umbgange mit böſe"? 
Leuthen-und zwiſchen der 
Billigung ihres Sottl9? 
fen Lebens- Er nan 
die Sünder nicht u 
aß mit ihnen ihr böſes 
Leben zu billigen und 81 
zu heiſjen / ſonder? fie zus 
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wofür er fich ausgieb!! 
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