Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

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„. Amzg. Sonntage nach Trinitatis. Evang. 587 
ken / darinne ſie ihre Lehre 
vortragen: ſondern an de» 
. Hen Früchten / die aus ih- 
rer Lehy e 
in ehre herfür wach 
25. Sollen ſich die Jünger 
Liſti und heute zu Tage 
alle Chriſten nur vor den 
falfchen Zebrern bürz 
ten/oder auh vor 
was mehr * 
Sie ſolten ſich auch 
"bor dem heuchleriſchen 
Leben hüten, 
T8, Was iſt ein Zeuch- 
lers 
Der nur bloß mit dem. 
Munde: aus Heuchelep/ 
über ahne Worſaß den 
SöttlichenWillten zu thun/ 
den HErxn Chriſtum öf- ; 
fentlich befennet, 
19« Was thun ſolche 
. Seuchlers. 
Sie führen. den Nah- 
men GOttes im Munde 
und ruffen HErr-HErr/ 
Ins Himmelreich komen. 
2% Werkömt dannins 
Simmmelreich.& 
; Werden Willen Got- 
es ve Aimmliſchen Dq 
Sers th 
21, Was vor einen Willens - 
mußmarvtbun * 
Den göttlichen Ge- 
ſez: Willen / da män vero 
läugnet das ungöttliche - “| 
IPBeſen / welches wieder 
die erſte Tafel des Ges 
ſees ſtreitet / und die 
weltlichen Lüſte / ſo wie- 
der die andere Taſſel 
laufjen /- und hingegen: | 
züchtig gegen ſich ſeibſiz/ 
gerecht gegen den Neß-/ | 
ſten und gottſeelig gegen 
GOtt lebet.- 
22«+ Warum mtß man den. 
Willen Gottestbuns +; 
Weil ſoyſt die Ver- 
dammnüß darauf folget, 
23+ Wie redet Chriſius 
davon * 
Es werden viel falſche 
Lehrer und Heuchler: zus 
mir ſagen an jenem Ta- 
9e/ das iſt/an jenem gvoſ» 
ſen und allgemeinen Ge- 
richts - Tage / der ſeines 
gleichen nicht haben wird? 
HErr,/ HErr/ haben wir 
nieht in deinem Nahmen 
geweiſſaget und gepredi-» 
get? Habenwir us in 
% Ria 

	        

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